MY FAVORITES

7 BEAUTIFUL PRINTS FOR AUTUMN

4. Oktober 2019

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Ihr wisst, ich liebe Prints! Eine neue Jahreszeit bedeutet daher immer, dass ich einige neue Prints an die Wände bringe. Dass man sie so unkompliziert hin und her tauschen kann macht einfach Spaß. Im Flur habe ich eine ganze Sammlung an losen und gerahmten Prints in meiner kleinen Nische hinterm Vorhang, die mir als Abstellfläche dient, stehen. Gerade neu eingezogen sind die ‚Pebble Faces‘, die Liebe auf den ersten Blick waren. Sie hängen im Wohnzimmer und ich finde es total süß, dass sie sich quasi gegenseitig anschauen. Generell mag ich zurzeit Naturtöne kombiniert mit schwarz sehr und wie immer feine, aber auch prägnantere Linien sehr.

Ich bestelle meine Prints übrigens nur noch mit passenden Rahmen, schon seit längerem. Die Rahmen von The Posterclub sind wahnsinnig hochwertig und absolut garnicht vergleichbar mit Ikea. Wenn ihr einmal solch einen Rahmen mit bestellt habt, dann werdet ihr es ab dann immer tun.

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INSTALIEBLINGE

INSTALIEBLING: 10 FRAGEN AN TIM VON TIMLABENDA // INSTA-FAVORITE: 10 QUESTIONS TO TIM FROM TIMLABENDA

1. Oktober 2019
Timlabenda

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Heute geht’s nach einer kleinen Pause weiter mit einer meiner liebsten Kategorien auf dem Blog, nämlich meinen Instalieblingen. Ich freue mich sehr, euch heute in die schöne Wohnung von Tim nach Berlin-Neukölln mitnehmen zu können. Als ich Tim im Mai (beim Instadttreffen in Weimar) persönlich kennen gelernt habe, hatten wir direkt einen Draht zueinander. Ich kannte vorher zwar sein Profil, wusste aber garnicht, was für ein interessanter und liebevoller Mensch sich wirklich dahinter verbirgt. Damit es euch nicht genauso geht, habe ich Tim mal ein paar Fragen zu sich und seiner brandneuen Altbauwohnung gestellt, damit ihr in besser kennenlernen könnt ;).

Apropos neue Wohnung: Wer Tim schon auf Instagram folgt @timlabenda, der hat bestimmt mitgekriegt, dass er vor kurzem mit seinem Freund Hannes (@hnns.vncnt) die Wohnung die ihr hier auf den Bildern seht, in nur wenigen Wochen komplett renoviert hat. Ich saß teilweise sprachlos vor meinem Handydisplay, als ich Stories verfolgt habe, denn das ging einfach alles super schnell! Ich bin ein bisschen neidisch ;)!

After a little break one of my favorite categories on my blog is back, my insta-favorites! I’m very happy to show you a bit more of Tims beautiful home in Berlin-Neukölln. When I met Tim in May (at the Instadttreffen in Weimar btw) there was a connection between us right away. I knew his instagram account already but I had honestly no idea what an interesting and loving person was behind it all. I don’t want this to happen to you, that’s why I asked Tim some questions about him and his brandew apartment in Berlin, so you can get to know him better ;)!

Apropos new apartment: If you already follow Tim on instagram @timlabenda you have probably seen, that he just recently renovated the apartment you see on the pictures with his boyfriend Hannes (@hnns.vncnt) within only a couple of weeks. I was sometimes sitting speechless in front of my phone display when I was watching their instagram stories, because this renovation was just incredibly fast. I have to admit I’m a little jealous ;)!

Mit seinen 34 Jahren hat er außerdem auch schon eine ziemlich spannende Karriere vorzuweisen. Für sein eigenes Modelabel bleibt momentan nicht mehr so viel Zeit, denn er arbeitet unter anderem in bella italia als Creative Consultat bei Missoni. Wow! Die Homebase sind aber trotzdem die 84qm Altbau in Berlin, wo er nicht nur mit seinem Freund, sondern auch ihrem 5 Jahre alten Pudel Putin wohnen. Tim fand es damals übrigens lustig einer so tantigen Hunderasse einen so derben Namen zu geben, mir gefällt’s auch ;). Noch ein Fun Fact und dann geht’s los mit den Fragen. Tim und Hannes haben sich in einer TV-Show kennengelernt. Ich würde zu gerne wissen, in welcher 😉 ?!

With his 34 years he is in the middle of a really interesting career. There isn’t that much time at the moment for his own fashion line, because he is working as a Creative Consultant for brands like Missoni in bella italia. Wow! His homebase is nevertheless Berlin and the new 84 square meters big apartment he is living in with his boyfriend and their poodle that is called ‚Putin‘. Tim thought it would be really funny to give such a swishy dog such a rough name and I also like it ;). One more fun fact and we will start with the questions. Tim and Hannes met each other in a TV show and I would looove to know which one that was?!

1 Wie hast du deine Wohnung gefunden und wie schwer ist es, in Berlin Eigentum zu kaufen?

Es war tatsächlich gar nicht so einfach. Wir haben vor knapp 2 Jahren angefangen zu suchen, haben dann vor einem Jahr damit begonnen den Alarm bei Immoscout anzustellen und dieser hat im Endeffekt auch geholfen unsere Wohnung zu finden. Wir wollten explizit in die Gegend ziehen, in der wir nun wohnen und es sollte eben eine unrenovierte Altbau Wohnung mit Balkon und geschickter Aufteilung sein, die gleichzeitig noch bezahlbar ist.

Als die Anzeige online ging, saß ich gerade in einer echt wichtigen Besprechung und habe diese unverzüglich unterbrochen, weil ich anhand des Exposés sofort wusste: das ist Sie! Dann habe ich einen halben Nervenzusammenbruch bei der Maklerin am Telefon bekommen und sie hat im Endeffekt dafür gesorgt, dass wir die Wohnung als erstes sehen durften und ja, da haben wir direkt reserviert und das ganze besiegelt.

Ich kann jedem diesen Alarm nur empfehlen. Die meisten Wohnungen sind nach 30 min. wieder offline, weil so viele Interessenten da sind und man hat kaum Zeit zu überlegen, weil sonst ein anderer schneller ist. Am besten immer auf sein Bauchgefühl hören, dann wird es was <3.

1 How did you find your apartment and how hard was it to buy your own apartment in Berlin ?

It was actually not that easy. We already started looking for an apartment two years ago and last year we set an alarm at Immoscout (german real estate website) and the bottom line is that this alarm helped us to find our apartment. We explicitly wanted to move to the area we’re living now and our wish was to find an apartment in an old building that we could completely renovate. Besides the location it was important for us to have a balcony, a good floor plan and a price that is still kind of affordable.

I was sitting in a really important meeting when the notification for this apartment came in but I instantly interrupted the meeting because one look at the exposé told me that this apartment was the one. When I called the estate agent I had kind of a nervous breakdown. In the end she arranged that we were the first ones to see the apartment and we sealed the deal right away.

I can really recommend to always set the alarm at your real estate website. Most of the apartments are only online for about 30 minutes because there are so many prospective buyers and you don’t have much time to think about it or someone else will be faster. Just listen to your gut instinct and you will be alright!

2 Was magst du an deinem Zuhause besonders?

Ich liebe einfach die Gegend, also den Kiez. Wir haben so viele tolle Restaurants und Bars etc. direkt um die Ecke und es ist ein ganz besonderes Gefühl hier.

An der Wohnung selbst liebe ich den Verlauf der Sonne! Da die Wohnung nach Südost ausgerichtet ist, haben wir den gesamten Sonnenverlauf am Tag in der Wohnung was einfach super schön zu beobachten ist. Außerdem liebe ich natürlich die alten Türen und Fenster, genauso wie die hohen Decken, den Stuck, das alte Parkett und die knarzenden Holzdielen.

2 What do you especially like about your home?

I really love where our apartment is located. The neighborhood has such a good vibe and special feeling, also because of all the restaurants and bars that are right around the corner.

What I especially like about our apartment itself is the course of the sun that you can see the whole day and that is just beautiful to watch! Besides that I of course love the old doors and windows, the high and plastered ceilings and the creaking old wooden floors.

3 Was waren die größten Hürden und die schönsten Momente bei eurer Renovierung?

Ich muss gestehen, es ging zum Glück, wider Erwarten, alles ziemlich reibungslos. Große Hürden gab es ehrlich gesagt gar nicht so wirklich, eher viele freudige Überraschungen. Da die Decken abgehangen waren, wussten wir z.B. nichts von dem Stuck, und da alle Wände verschalt waren, auch nichts von der Durchgangstür zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer. Es kam also durch das Schicksal alles so zusammen wie ich es gerne haben wollte und das waren die schönsten Momente bei der Renovierung.

Ah, aber eine Hürde fällt mir doch ein: Ich hätte niemals gedacht wie schwierig es ist, Stuck zu streichen xD Das mache ich auch definitiv nie wieder in meinem Leben xD

3 What have been the biggest obstacles and the best moments when it comes to your renovation project?

I have to admit that against expectation luckily everything went kind of smooth. There haven’t been bad surprises but lots of good ones instead! For example we discovered beautiful plastering underneath the suspended ceilings and also a door between our bedroom and living room. It felt like fate that everything was coming together the way I always imagined it.

But wait, there is one thing I didn’t mention: I never ever thought that painting plastering is so tricky. I will definitely never do it again!

4 Was ist dir beim Einrichten besonders wichtig?

Ich mag es super gemütlich, ein bisschen schick dabei und natürlich mit einem gewissen Design Anspruch J Dabei darf Farbe aber auch nicht fehlen und ab und an etwas exzentrisches, hehe. Mir ist es wichtig, dass es wohnlich aussieht und nicht wie in einem Showroom, auch wenn das ab und an natürlich so rüber kommt xD

 4 What is important to you when it comes to furnishing and decorating your home?

I like my home to be super cozy, a little fancy and I value a certain design aspect. Color is something I don’t want to miss in my home and I also like to have some eccentric pieces here and there, haha. It’s really important to me that everything looks like a home and not a show room, but sometimes it might look like the opposite on instagram ;).

5 Beschreibe deinen Stil!

Oh das ist schwierig… jeder Raum hat ja eine etwas andere Stilistik, trotzdem harmonieren sie alle perfekt miteinander. Das Wohnzimmer ist eher french country side, das Schlafzimmer sehr italienisch und die Küche ist für mich so eine japanische Tea-House-Küche xD.

Trotzdem passen sie aber alle vom Farbgefühl zusammen und von der Auswahl der Materialien.

5 How would you describe your style?

Oh, that’s not so easy because every room has a slightly different style but they still all accord with each other. The living room has more of a french country look, the bedroom a very italian style and our kitchen is more of a japanese style tea kitchen to me. The key is to make the colors and materials of all the rooms match in a way.

6 Welches ist dein liebstes Möbelstück in deiner Wohnung und warum?

Ich liebe einfach unsere ultimativ bequeme Couch! Sie war ein lang gehegter Wunsch, den ich mir beim Einzug in unsere alte Wohnung vor 5 Jahren erfüllt habe. Sie ist von B&B Italia heißt Tufty und ist designed von Patricia Urquiola. Ein echter Klassiker und für die neue Wohnung lasse ich sie nun noch neu beziehen damit sie noch besser ins neue Farbthema passt <3.

6 Welches ist dein liebstes Möbelstück in deiner Wohnung und warum?

I absolutely love our comfy sofa! It was a piece I always wanted and I finally satisfied this wish 5 years ago. The sofa from B&B Italia is called Tufty and was designed by Patricia Urquiola. A real classic I think that will get a new cover so it fits perfectly to the color scheme of the new apartment.

7 Was steht noch auf deinem Wunschzettel?

Ein Flag Halyard Chair von PP Mobler designed by Hans J. Wegner. Dieses Möbel ist auch schon seit Jahren auf meiner Wunschliste und soll nun endlich in die neue Wohnung einziehen <3.

7 What’s on your wish list?

A Flag Halyard chair from PP Mobler designed by Hans J. Wegner. This piece of furniture is on my wish list since years and I’m sure it will move into this new apartment now!

8 Eine Anschaffung, die sich besonders gelohnt hat?

Ohhhh fast alles eigentlich. Aber mein Schreibtisch begleitet mich von allen Möbeln glaube ich am längsten und hat sich deswegen glaube ich am meisten gelohnt :).

8 A purchase that was totally worth it?

Honestly almost everything… but I think my desk is by my side the longest so probably this piece was worth it the most :).

9 Dein bester Einrichtungstipp?

Immer auf seinen Bauch hören. Schöne Blickwinkel und Fluchten in den Räumen schaffen und Wandfarben immer eher eine Nuance heller aussuchen als eigentlich gedacht, weil es den Räumen in der Regel besser tut. Außerdem helfen persönliche Objekte der Wohnung, ihren eigenen Charm zu entfalten. Es soll ja nicht alles aussehen wie aus dem Katalog.

9 Your best interior tip?

Always listen to your gut. Create nice perspectives in your rooms and always choose wall colors one nuance lighter, it usually gives the room a better feeling. I also think that objects that have a personal meaning help every apartment to unfold its real charme. It should never look like in a magazine!

10 Ein Instagram-Account, dem wir deiner Meinung nach unbedingt folgen sollten?

@theobert_pot für das beste Farbgefühl auf Instagram und @ettrumtill für die schönste Kombination von Objekten <3.

 10 An instagram account we should all follow?

@theobert_pot for the best sense of color on instagram and @ettrumtill for the best combination of objects <3!

ODDS & ENDS

Odds & Ends

13. September 2019

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Kuschelig und gemütlich, regnerisch und sonnig, der Herbst ist gerade zu Beginn immer ein Mix aus allem. Jeden morgen hülle ich mich jetzt in mehrere Schichten, um möglichst für alle Launen der Natur gerüstet zu sein. Gerade macht es auch Spaß, schon mal die ersten Strickjacken und Pullover zu tragen, geht euch bestimmt genauso? Auch toll finde ich am Herbstbeginn immer, das man wieder viel öfter ins Kino geht, weil bessere Filme kommen und man nicht jeden Abend draußen verbringen kann. Naja, in ein paar Wochen wird dann aber wie jedes Jahr wieder gejammert, und wir alle sehnen Weihnachten herbei und eine Woche später den Sommer ;). Deshalb jetzt erstmal den Beginn der neuen Jahreszeit genießen und natürlich das Wochenende!

1) Auch wenn ich schon ein paar Mal in das Vergnügen gekommen bin, mit meiner Wohnung in einem Interiorbuch vertreten zu sein, ist es jedesmal wieder ein aufregendes Gefühl. Vor ein paar Tagen habe ich das neue Buch jetzt endlich selbst in den Händen halten können, in dem ich mit 19 anderen einrichtungsbegeisterten Instagramerinnen porträtiert werde. Einige davon kannte ich selbst noch nicht, andere habe ich auch schon in echt mal kennen und mögen gelernt. Eine wirklich schöne Mischung, die Marion Hellweg da gelungen ist!

2) Machen wir gleich mit inspirierender Einrichtung weiter: So schön und idyllisch wohnen die Gründer des dänischen Interiorlabels Skagerak.

3) Und noch ein Zuhause mit WOW-Faktor, natürlich mal wieder in Schweden zu finden. Hier könnte ich mich auch wohl fühlen (aber diese seltsamen Deckenspots im Wohnzimmer müsste ich sofort entfernen, die sind schrecklich). Besonders ins Auge fällt natürlich auch der gigantische Weinschrank mitten in der Küche, ein Traumteil. Da fällt mir direkt die Doku ‚Sour Grapes‘ ein, die ich gerade mit meinem Freund auf Netflix geschaut habe. Es geht um gefälschten Wein, falsche Freundschaften und Unmengen an Geld, absolut spannend!

4) Einer meiner liebsten Leuchtenhersteller hat wieder neues im Sortiment. Im September bringt Louis Poulsen mit dem OE Quasi Light eine ganz neue Pendelleuchte auf den Markt. Aber auch an bestehenden Designs wurde gefeilt, so kann man die wunderschöne Yuh Leuchte jetzt auch mit edlem Marmorfuß kaufen und die VL45 in einer neuen, kleineren Größe. Ebenfalls in neuen Größen erhältlich ist auch die Toldbod Leuchte. Mit der VL Ring Crown bringt Louis Poulsen einen echten Klassiker zurück.

5) Wir alle haben guilty pleasures, oder? Meins ist zurzeit die Fortsetzung einer Serie, die ich in meiner Jugend gerne geschaut habe. The Hills – New Beginnings kann man bei MTV online schauen, wer kennt die Serie noch von damals?

6) Nochmal Leuchten-News, diesmal aber weniger Designklassiker und auch weniger teuer. Es gibt die Deckenleuchte, die ein bisschen aussieht wie meine Lieblingsleuchte von Ay Illuminate, endlich wieder bei H&M!

7) Da ich gerade in Deutschland mit unserem Hausumbau beschäftigt bin, komme ich nicht an meinen Kleiderschrank in Wien ran. Für die kälteren Temperaturen musste ich daher mal ein bisschen online shoppen, um zumindest eine kleine Grundausstattung hier zu haben, bis ich das nächste mal in Wien bin. Meine neue Lieblingsstrickjacke war schon mal ein guter Kauf, genauso auch dieser Pullover in Traumfarbe und ein nie zu unterschätzendes Basicteil für den Herbst (am besten eine Nummer kleiner als sonst bestellen).

8) Meine geliebte Leinenbettwäsche habe ich auch schon wieder gegen meine heimliche Lieblingsbettwäsche getauscht. Denn auch wenn es sich im Sommer wirklich am allerbesten in Leinen schläft, im Herbst muss es einfach ein bisschen kuschliger sein. In keiner anderen Bettwäsche als der ‚Montrose‘ schläft man soooo weich und angenehm, ich muss sie euch einfach immer wieder ans Herz legen. Jahrelang von mir getestet und für eins plus mit Sternchen befunden.

9) Wer für die ersten kühleren Abende noch ein bisschen Inspiration in Sachen Filme braucht, der findet bei Jayne Wayne eine Liste mit acht etwas anderen Liebesfilmen. Ich hab tatsächlich noch keinen einzigen davon gesehen.

10) Auch noch nicht gesehen habe ich den Kinofilm ‚Gut gegen Nordwind‘, der gestern angelaufen ist. Das Buch habe ich dagegen schon vor vielen Jahren und auch schon zweimal gelesen. Es ist eins der Bücher, bei denen man sich wünscht, man hätte sie noch nicht gelesen, um nochmal neu in den Genuss der Geschichte zu kommen. Ich freue mich total auf den Film, würde aber jedem, der das Buch noch nicht kennt, wirklich sehr empfehlen, es erst zu lesen.

11) Ein Instagram-Account, dem ihr unbedingt folgen solltet. Und bitte nicht vergessen, die tollen Renovierungsstories anzuschauen!

TRAVEL

Summer Memories – Antelope Canyon & Horseshoe Bend

8. September 2019

Während wir letztes Wochenende noch in Sandalen und Sommerkleid auf der Hochzeit von Freunden im puren Sonnenschein angestoßen haben, wurden diese Woche schon die ersten Kuschelpullover rausgekramt. Das Wochenende hat mit seinen kühlen Temperaturen für mich nun endgültig den Herbst eingeleitet. Wir haben das erste Banana Bread gebacken, es brennen abends wieder Kerzen und ich sitze hier im gemütlichen Strickcardigan. Auch wenn man sich insgeheim doch immer so ein klein bisschen auf einen neuen Abschnitt und eine neue Jahreszeit freut, ich lasse den Sommer sehr ungerne gehen. Wir hatten eine wirklich schöne Zeit in Griechenland, Joshua Tree und Laguna Beach, waren aber auch viel auf unserer Baustelle eingespannt. Wenn man ein so großes Projekt am laufen hat, kann man auch nicht besonders gut abschalten. Unsere Pläne, im September nochmal in die Sonne zu fliegen, haben wir aus Zeitgründen jetzt doch verworfen. Es passt leider nicht. Ich hoffe einfach, dass wir nächsten Sommer dafür umso mehr genießen und voll auskosten können!

Eine besonders schöne Erinnerung an diesen Sommer habe ich bisher noch nicht hier auf dem Blog geteilt. Am Geburtstag meines Freundes sind wir von Las Vegas nach Page geflogen und haben dort den Horseshoe Bend und anschließend den Antelope Canyon besucht. Ein wirklich magisches Erlebnis! Sich das mal anzuschauen, kann ich jedem ans Herz legen.

Mehr will ich dazu auch garnicht schreiben, denn in diesem Fall sprechen Bilder wirklich mehr als alle Worte es je könnten.

THE HOUSE

Baustellen-Update III

1. September 2019

Und zack, schon ist September! Mein letztes Baustellen-Update hier auf dem Blog ist tatsächlich schon über drei Monate her. Ganz so regelmäßig wie ich euch bei Instagram mitnehme, schaffe ich es hier auf dem Blog leider nicht. Im Sommer hat sich knapp einen Monat lang nicht ganz so viel auf unserer Baustelle getan, da wir in den USA waren und natürlich zwischendurch auch immer mal in Wien. Seit wir wieder zurück sind, geht es aber Schlag auf Schlag.

Inzwischen wurde der ’neue‘ Grundriss der unteren Etage umgesetzt, es wurden Wände rausgerissen und neue gemauert. Wir haben fast im gesamten Haus die Tapete ab, aber auch nur fast. Tapete ist wirklich ein grauenvolles und ‚vielschichtiges‘ Thema, auf das ich nicht näher eingehen will.

Außerdem sind viele Dinge mittlerweile bestellt, wie beispielsweise unsere neuen Holzfenster, die Küche und auch Fliesen und Armaturen für unsere Bäder. Die Vorfreude, diese Dinge irgendwann (hoffentlich bald) mal eingebaut zu sehen, ist natürlich riesig.

Einige Sachen sind auch schon angekommen, wie beispielsweise Türen, die wir uns bestellt haben. In der oberen Etage haben wir glücklicherweise die originalen Kassettentüren von 1904 unter einer später angebrachten Verblendung gefunden. Diese werden wir jetzt demnächst abschleifen und dann neu lackieren. Im Erdgeschoss hatten wir leider kein Glück, denn dort sind keine alten Türen mehr zu finden. Durch unseren neuen Grundriss werden aber sowieso auch zwei weitere Türen benötigt. Zuerst wollten wir die Türen, von einem darauf spezialisierten Schreiner, nach dem Original nachbauen lassen. Doch wir hatten Zweifel, ob diese neuen Türen dann wirklich wie alte aussehen würden. Ich glaube den Charme echter alter Türen kann man einfach schlecht nachempfinden. Wir waren beide nicht komplett überzeugt und hatten dann eine andere Idee. Wir haben uns alte Türen über Historische Bauelemente online bestellt, die wir ebenfalls aufarbeiten werden. Bei der Suche nach schönen Innentüren, die um 1900 in anderen Häusern verbaut wurden, sind wir dann auch noch auf eine traumhafte Haustür gestoßen. Sie erinnert mich total an eine meiner absoluten Lieblingstüren in unserer Nachbarschaft in Wien und hat daher nochmal einen besonderen Wert für uns.

Ebenfalls schon da sind auch unsere wunderschönen Lichtschalter und Steckdosen aus der 1930 Serie von Berker. Für mich die perfekten Lichtschalter, die wir übrigens auch in unserer Wohnung in Wien haben. Das Drehen macht tatsächlich glücklich!

Der gefühlt größte Fortschritt ist aber, dass die Elektriker letzte Woche mit ihrer Arbeit angefangen haben. Es geht wirklich schnell voran und das ganze Haus ist voller Schlitze und Kabel, so mag ich das.

Generell waren die letzten Wochen sehr anstrengend für uns. Wir selbst haben jetzt zwar nicht mehr ganz so viel körperliche Arbeit (das Thema Tapete wird an dieser Stelle ausgeblendet) am Haus zu erledigen, aber sehr viel zu planen und entscheiden. Gefühlt hundert Kleinigkeiten müssen durchdacht werden, bestellt werden, ins Rollen gebracht werden. Mein Kopf war die letzten Wochen so voll wie nie. Jede Entscheidung ist wichtig und zieht Konsequenzen mit sich, die gut überlegt sein wollen.

Gerade sind wir dabei anzuzeichnen, wo die Leuchten hinkommen werden. Es gibt in diesem Haus zwar noch keinen Estrich, wir laufen durch eine rote Staubwüste, eine Leuchte anzubringen ist soweit entfernt, wie demnächst mal einen Marathon zu laufen, aber klar, natürlich wissen wir schon genau, wo die Leuchten später mal sein werden. Es ist verrückt.

Zum Glück haben mein Freund und ich ziemlich konkrete Vorstellungen von allem und sind uns immer einig, wie was werden soll. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein absoluter Laie all diese Entscheidungen richtig treffen soll.

Um das ganze aber positiv enden zu lassen, möchte ich auch noch sagen, dass der ganze Stress sich lohnen wird. Es macht schon Spaß, die Fortschritte zu erkennen. Es sah zwar noch nie so schlimm im Haus aus wie jetzt, aber trotzdem können wir das Ende langsam näherrücken sehen. Später werden hier tatsächlich alle Dinge so sein, wie wir es haben wollen. Das alles realisieren zu können und die Zeit für so ein Projekt zu haben (oder sie sich zu schaffen) ist einfach ein sehr gutes Gefühl!

ODDS & ENDS

Odds & Ends

18. August 2019
Altbaurenovierung

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1) Cate teilt auf ihrem Blog fünf Dinge, die sie rückblickend bei ihrer Hausrenovierung anders gemacht hätte. Spannend!

2) Jules von Herz & Blut zeigt auf ihrem Blog ihre neugestaltete Küche und beweist, dass man auch mit kleinerem Budget einen individuellen Hingucker schaffen kann (Spritzschutz: 100 Punkte!).

3) Traumhaft schöne Möbel und Accessoires, traumhaft gestylt: Smålands Skinnmanufaktur hat zusammen dem bekannten Stylistenduo Sundling Kickén seine Produkte im Haus des berühmten Architekten und Designers Bruno Mathsson neu in Szene gesetzt. Ich hätte das Daybed oder die Bank soooo gerne!

4) Eine meiner absoluten Traumleuchten ist gerade massiv reduziert. Ich sag’s nur ;).

5) Erinnert ihr euch noch an den Gürtel? So viele haben mich gefragt, woher ich ihn habe und ich habe damals sehr viel Geld bei Isabel Marant dafür gezahlt (hier trage ich ihn). Habe mir die günstigere Version direkt auch in braun bestellt und für super befunden! Eine echt gute Alternative.

6) Den ersten kuscheligen (aber nicht zu dicken!) Cardigan für diese Saison bestellt. Eine meiner absoluten Lieblingsfarben für den Spätsommer und Herbst und tolle Qualität. Bin nämlich Wiederholungstäter, denn ich habe das Modell auch schon in grau und schwarz (letztes und vorletztes Jahr).

7) Campo Loft: Ibiza Dream Home!

8) Was für ein Haus! Und was für ein tolles Kopfteil für’s Bett! Und was für eine supergemütliche und trotzdem cleane Küche!

9) Das Casa Cook hat nun auch ein Hotel auf Kreta eröffnet und diesmal heißt es nicht nur ‚adults only!‘, sondern ‚kids welcome!‘.

10) Ein Instagram-Account, dem ich einfach so gerne folge!

INTERIOR MY FAVORITES

Farrow & Ball – Eco Friendly Paint

17. August 2019
EcoFriendlyPaint Farrow & Ball

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Dass ich die Farben von Farrow & Ball liebe, wisst ihr vermutlich. Immerhin wurden fast alle Wände in unserer Wohnung mit diesen Farben gestrichen und wir sind mit jedem Ton sehr glücklich.

Zum einen liegt das an der tollen Qualität der Farbe selbst. Sie lässt sich sehr einfach streichen, ist hoch pigmentiert und deckt toll. Zwei dünne Schichten reichen für ein makelloses Ergebnis. Das ist bei weitem nicht bei jeder Farbe der Fall.

Auch die besonders feine Abstimmung der Nuancen spricht für Farrow & Ball. Viele Farben haben einen Wiedererkennungswert, wie ich es sonst von keinem Farbhersteller kenne.

Wie oft sehe ich in Zeitschriften, Hotels oder Boutiquen eine Wand, einen Schrank oder eine Tür und stupse meinen Freund an, um ihm zu sagen, welcher F & B Ton da verwendet wurde. Selbst er hat schon mal zu mir gesagt ‚ich glaube die Wand wurde in ‚Railings‘ gestrichen‘. Dieses Erkennen einzelner Töne zeigt, wie besonders die Farben abgestimmt sind.

ABER einen Punkt habe ich hier bisher noch nie wirklich angesprochen. Nämlich, wie umweltfreundlich die Farben von Farrow & Ball eigentlich sind. Auch Farrow & Ball selbst hat das bislang nie groß in den Vordergrund gerückt, da es für die englische Firma einfach selbstverständlich dazu gehört hat.

Ich bin mir sicher, dass wir alle beim Kauf von Farbe inzwischen sehr genau darauf achten, wie umweltfreundlich die Farbe und auch das Unternehmen selbst ist, oder?

‚Treron No.292‘

Eco Friendly Paint – gut für uns und für die Umwelt

2010 war Farrow & Ball der erste Hersteller, der sein Farbangebot komplett auf Wasserbasis umgestellt hast. Das senkt den Gehalt an VOC in den Farben extrem. VOC sind die ungesunden Stoffe, die herkömmlicher Farbe auch den unangenehmen Geruch verleihen. Diese Schadstoffe gelangen beim Trocknen der Farbe in die Umgebungsluft.

Da der VOC-Wert bei Farrow & Ball Farben sehr niedrig ist, können mit den Farben auch Kinderzimmer, Kinderbetten etc. bedenkenlos gestrichen werden. Aber selbstverständlich will man auch als erwachsene Person nicht von Farben umgeben sein, die gesundheitsschädlich sein könnten.

So gut wie alle Farben von Farrow & Ball (bis auf zwei Spezialfarben, die nicht zum herkömmlichen Sortiment zählen) sind außerdem komplett vegan.

Nicht nur im Topf geht es umweltfreundlich zu, auch die schönen Metalldosen selbst sind zu 100% recyclebar und können somit quasi endlos benutzt werden. Generell fällt bei F & B wenig Müll an, denn das Unternehmen achtet stark darauf, dass seine Abfälle zu fast 100% recycled werden können und dafür wurden sie auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Eco Friendly Paint und die schönste Auswahl an Farben überhaupt, was will man mehr?

Ich habe euch übrigens noch mal alle Farbtöne, die ich bei uns in der Wohnung verwendet habe, unter die Bilder geschrieben. Eine Wunschfarbe, die ich bisher noch nicht gestrichen habe, ist übrigens ‚Pigeon No.25‘.

‚Off-Black No.57‘
‚Treron No.292‘
‚Light Gray No.17‘
‚Pavilion Gray No.242‘
‚Light Blue No.22‘
‚Off-Black No.57‘
‚Pavilion Gray No.242‘

THE HOUSE

Schwarz, Weiß & Messing: Die schönsten Armaturen für’s Bad

14. August 2019
Vola Matte White

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Vor ein paar Tagen habe ich euch in meiner Instastory schon erzählt, dass wir momentan die Armaturen für unser Haus am auswählen sind. Drei Bäder und eine Küche können von uns ausgestattet werden. Inzwischen bin ich ziemlich tief drin in der Welt der Armaturen und ich kann euch gleich sagen, dass diese Welt seeehr groß und schwer zu überschauen ist. Armaturen gibt es wirklich wie Sand am Meer. Die schönen und hochwertigen sind ziemlich teuer. Eigentlich wusste ich das auch, dennoch war ich von den Preisen, insbesondere bei Vola, etwas ernüchtert.

Vola war von Anfang an unser Favorit für Gäste-WC, Küche und Hauptbad. Für unser zweites Bad hatten wir Armaturen von Dornbracht im Kopf. Von beiden Herstellern habe ich bisher sehr viel positives gehört. Die Armaturen von Vola als auch Dornbracht sind für ihr Design und ihre Wertigkeit weltweit bekannt. Während Dornbracht ein deutsches Unternehmen ist, kommt Vola aus Dänemark.

Natürlich hätte ich einfach unsere Wunscharmaturen bestellen können und hätte meine Ruhe gehabt. Aber ich liebe es, mich in ein (Design)thema einzuarbeiten und wollte natürlich ALLE Armaturen sehen, die es gibt. Das ist mir nicht ganz gelungen. Aber ich habe bei meiner Suche quer durch gefühlt alle Armaturen dieser Welt, einige andere Hersteller entdeckt, bei denen sich ein Blick in die Produktliste sehr lohnt.

‚Yokato‘ in ‚Brass‘ von Brodware

Neben der Frage nach dem geeigneten Hersteller stellt sich natürlich auch schnell die Frage nach der Farbe der Armaturen.

Ganz sicher: Mattschwarz ist bei Armaturen momentan so angesagt wie keine andere Farbe. Die Klassiker Chrom und gebürsteter Edelstahl sieht man (zumindest online) immer weniger. Auch Kupfer ist meiner Meinung nach momentan out. Viel vertreten ist dagegen Messing, entweder poliert, gebürstet oder unbehandelt, sodass sich eine Patina bilden kann. Richtig im Kommen ist übrigens gerade das genaue Gegenteil von Schwarz, nämlich Armaturen in Mattweiß.

Ich habe euch mal meine liebsten Armaturen-Modelle zusammengestellt und verrate euch auch noch, für welche wir uns nun letztendlich entschieden haben.

Mattschwarz & Dark Brushed

Für unsere Küche und unser zweites Bad werden wir Armaturen in Mattschwarz wählen. Der Farbton passt zu vielen Stilen und ist lässig und dennoch edel. Meine absoluten Favoriten sind, wie schon erwähnt, die Armaturen von Vola, die einfach echte Klassiker sind und mit ihrem cleanen Design überzeugen. Genauso sind auch die Serien ‚Tara‘ und ‚Meta‘ von Dornbracht zeitlos schön. Wer es ein bisschen filigraner mag, den wird Vola mehr begeistern, wer es optisch lieber etwas ’schwerer‘ hat, für den sind die Modelle von Dornbracht perfekt.

‚590H‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚2471-061‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚111‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚Tara‘ in Mattschwarz von Dornbracht

Wem die mattschwarze Optik nicht hochwertig genug ist, für den sollten Armaturen in Dark Brushed genau das Richtige sein. Farbtöne wie ‚Gunmetal Black‘ oder ‚Black Brushed‘ haben noch die Struktur des gebürsteten Edelstahls, sind aber trotzdem fast schwarz. Meine absoluten Favoriten bei Dark Brushed Armaturen sind die Serie ‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon (sündhaft teuer) und die Serie ‚Como‘ von Vallone, die es auch in der Farbe ‚Gunmetal Black‘ gibt und die auf jeden Fall etwas erschwinglicher ist.

‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Como‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Vallone

Neu entdeckt bei meiner Suche habe ich den australischen Hersteller ‚Brodware‘, der wirklich unglaublich tolle Armaturen in gefühlt jeder Farbe macht. Natürlich findet ihr hier auch tolle, schlichte Modelle in mattschwarz. Mir sind besonders die Serien ‚Minim‘ und ‚Yokato‘ ins Auge gesprungen, die beide ausgesprochen schön sind. Ein bisschen ausgefallener ist die Serie ‚Halo Marble‘, bei der die Mischer aus Marmor sind.

‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware

Ich bin jemand, der gerne auf das ‚Original‘ setzt, aber gutes Design wird bekanntlich immer irgendwann kopiert und so gibt es zahlreiche andere Firmen, die ‚ähnliche‘ Armaturen wie Vola oder Dornbracht im Sortiment haben. Gute Alternativen bieten beispielsweise die Firmen Keuco (mit der Serie IXMO in Schwarzchrom gebürstet) und Herzbach (Armaturen in der Farbe Deep Black), sowie der italienische Hersteller Gessi, der mir von vielen von euch empfohlen wurde. Außerdem hat auch Vallone mit seiner Serie ‚Nero‘ sehr schöne, schlichte Armaturen im Sortiment.

Messing unbehandelt

Gold oder Messing finde ich ehrlich gesagt oft schnell kitschig, daher gefallen mir diese Armaturen eher selten. Besonders hochglanzpoliert ist überhaupt nicht mein Ding. Was ich dagegen sehr stilvoll finde sind gebürstete Messingarmaturen und nochmal besser gefallen mir unbehandelte, die mit der Zeit eine Patina entwickeln.

Wieder einmal muss ich sagen, dass Vola hier mit der Farbe ‚Natural Brass‘, voll bei mir punkten kann. Wie ihr im folgenden Bild seht, ist die Patina einfach wunderschön und gibt dem schicken Messing einen lässigen und lockeren Touch, was ich liebe. Diese Armatur wird auf jeden Fall bei uns einziehen!

‚590M‘ in ‚Natural Brass‘ von Vola

Ähnliche Armaturen in diesem besonderen Finish findet ihr auch wieder beim australischen Label Brodware. Ebenfalls sehr gut gefallen mir die Armaturen in der Farbe ‚Grottesco‘ vom schwedischen Label Tapwell. Eine solche Armatur hatten wir mal in einem AirBnB-Apartment in Stockholm und sind seitdem begeistert davon.

‚Evo‘ in ‚Grottesco‘ von Tapwell
‚Yokato‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Halo Marble‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware

Armaturen-Trend Mattweiß

Nach schwarz kommt weiß! Tatsächlich erobert weiß langsam aber sicher unsere Badezimmer und zwar abseits von Fliesen und Schränken. Der große Trend bei Armaturen lautet derzeit ganz klar Mattweiß und Hersteller wie Vola (wer sonst) machen vor, wie es geht. Vola hat vor kurzem mit der neuen Farbe Matt White 28 einen Trend gesetzt, den man auch bei anderen Herstellern langsam kommen sehen kann.

Auch die wunderschöne Serie ‚Tara‘ von (mal wieder) Dornbracht gibt es in mattem weiß. Mir persönlich gefällt der Look unglaublich gut. Mein Freund ist noch leicht skeptisch. Besonders in Kombination mit Farbe oder Beton sehen mattweiße Armaturen top aus, wenn auch sicher noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig.

‚590H‘ in Matt White von ‚Vola‘
‚Tara‘ in ‚Mattweiß‘ von Dornbracht
‚5471-081D‘ in ‚Matt White‘ von Vola

Natürlich wollte ich euch auch noch verraten, wofür wir uns letztendlich entschieden haben. Die Armaturen die in unser Haus einziehen werden, sind auf jeden Fall alle hier mit aufgeführt. Weiter oben habe ich ja bereits erwähnt, dass wir in Küche und unserem zweiten Bad auf jeden Fall auf mattschwarz setzen. Wir haben uns für Armaturen sowohl von Vola als auch Dornbracht entschieden. Auch in Natural Brass wird eine Armatur bei uns einziehen. Und ich muss nochmal gaaanz tief in mich gehen und überlegen, ob mattweiß nicht vielleicht genau das Richtige für uns wäre. Beim Hauptbad sind wir nämlich noch leicht unentschlosen (wir = ich, mein Freund hätte gern mattschwarz, haha).

Es bleibt also ein bisschen spannend, aber bald kann ich euch die Armaturen dann sicher zeigen!

MY FAVORITES

Personalisierte Reisepasshüllen und andere schöne Dinge…

6. August 2019

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Meine personalisierte Reisepasshülle habe ich euch ja schon öfters bei Instastories gezeigt und ich kriege immer und immer wieder neue Nachrichten dazu. Sie scheint euch also genauso gut zu gefallen wie mir und daher dachte ich mir, es ist mal an der Zeit einen kleinen Blogpost dazu zu schreiben. So könnt ihr die Hüllen und auch die anderen Accessoires viel leichter finden.

Meine Reisepasshülle ist übrigens von MajaviaM, einem jungen Label aus Wien, welches von zwei ganz lieben Mädels geführt wird.

Neben Passhüllen bietet Majavia auch kleine und große Kosmetiktaschen an, die ich auch beide besitze und liebe. Auch die kann man natürlich mit seinen Initialen personalisieren lassen. Es gibt außerdem auch Laptop– und Handyhüllen sowie Travel Wallets und Luggage Tags. Lauter schöne Dinge, mit denen man sich selbst aber auch anderen eine Freude machen kann.

Ich liebe es beispielsweise nämlich, die personalisierten Reisepasshüllen zu Hochzeiten zu verschenken. Meist geht es nach der großen Feier ja mit neuem, gemeinsamen Nachnamen erstmal in die Flitterwochen, da passen Reisepasshüllen mit den neuen Initialen doch perfekt, oder?

Mal von Hochzeiten abgesehen, freut sich doch die ein oder andere Freundin sicher auch über eine kleine Kosmetiktasche für die Handtasche mit ihren Initialen drauf.

Ihr könnt die Initialen übrigens wie ich in Gold oder auch in Silber oder blind prägen lassen. Was ich noch positiv anmerken möchte: Alle Reiseaccessoires von Majavia sind aus recyceltem Leder, nachhaltig und dabei aber genauso hochwertig wie ursprüngliches Leder. Ich bin ein großer Fan und werde mir sicher auch noch das ein oder andere Accessoire mehr zulegen.

Falls ihr jetzt auch was Schönes für euch oder Freunde kaufen möchtet, gebt beim Checkout SVENJA2019 an, denn dann gibt’s 15% Rabatt!

TRAVEL

Little Laguna Beach Guide & Hotel Joaquin

29. Juli 2019

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Nach Joshua Tree ging es für uns ans Meer, in die kleine Küstenstadt Laguna Beach. Endlich konnten wir nach der anstrengenden Hitze in Las Vegas, Antelope Canyon und Joshua Tree mal wieder durchatmen und das tat richtig gut! Vor ein paar Jahren waren wir übrigens schon mal in Laguna Beach, aber nur für einen einzigen Tag. Dieser zählt aber bis heute zu einem unserer schönsten gemeinsamen Tage überhaupt, daher wollten wir unbedingt irgendwann noch mal zurück kommen. Diesmal sind wir dann fast eine ganze Woche geblieben und haben uns noch ein bisschen mehr in das kleine Städtchen verliebt.

Übernachtet haben wir im Hotel Joaquin, einem kleinen Boutique Hotel, das erst vor Kurzem quasi wiedereröffnet hat. Früher war das heute superstylische Hotel mit Vintage Vibe mal ein ganz schlichtes Motel. Die Reise haben wir übrigens, wie jede unserer Reisen, komplett selbst bezahlt. Ich erwähne das mal an dieser Stelle, da ich ab und zu danach gefragt werde. Wenn ich in ein Hotel eingeladen werde, dann schreibe ich das immer dazu, unsere Reisen sind aber zu 99% selbst finanziert.

Zurück zum Hotel Joaquin! Jedes der 22 Zimmer ist ein bisschen anders gestaltet. Kleiner Tipp: Die Zimmerwahl ist wichtig, denn einige Zimmer liegen ziemlich laut an einer Hauptstraße, daher beim Buchen unbedingt darauf achten, dass euer Zimmer zum Meer liegt.

Unser Zimmer (‚Mer‘) war aber ruhig und hatte, wie der Name es verspricht, natürlich auch Meerblick. Neben dem coolen Plattenspieler ist das Bad das eigentliche Highlight des Zimmers. Ich muss sagen, dass ich ein bisschen verliebt in die Kombi aus Statement Marble mit Armaturen in gebürstetem Messing und handgemachten Fliesen in zartem Blau bin. Eine Traumkombi!

Auch wenn die Zimmer mit ihrem Design und feinsten Le Labo Produkten (die ich absolut liebe) punkten können, sie sind für den Preis pro Nacht doch relativ klein. Was mir gut gefallen hat: Morgens kriegt man zur gewünschten Uhrzeit frischen Kaffee (oder Tee) aufs Zimmer gebracht, man schreibt dem Front Desk einfach kurz eine Whats App Nachricht. Nicht so gut gefallen hat mir, dass die Bestellungen manchmal falsch koordiniert werden und man dann um 7 Uhr mit dem Tee eines anderen Zimmers geweckt wird. Kann passieren.

Leider ist das aber nicht mein einziger Kritikpunkt am Hotel. Hinter der strahlenden Fassade bröckelt es ein wenig, was man vielleicht auch eher merkt, wenn man einige Tage am Stück dort ist. Der Service beim Frühstück ist leider sehr schlecht und unaufmerksam. Wirklich jeden Morgen ist etwas anderes schief gelaufen, manchmal auch einfach alles. Insgesamt ist die Leistung des Personals in allen Belangen total gemischt, manche machen einen super Job und andere scheinen jeden Tag ihren ersten Tag zu haben. Viele Kleinigkeiten laufen einfach nicht glatt und darüber kann ich bei einem Hotel dieser Preisklasse leider nicht hinwegsehen.

Trotzdem kann ich euch das Hotel für einen kurzen Aufenthalt empfehlen. Die Lage ist sehr gut, zwei Minuten entfernt ist der kleine Shaws Cove Beach, der hauptsächlich von Einheimischen besucht wird. Die Crew des Hotels trägt einem sogar Stühle, Schirme und alles andere extra an den Strand. Auch am Pool kann man sehr gut entspannen, es wird jeden Tag selbstgemachtes Eis verteilt.

In Sachen Essen kann das Hotel wirklich mehr als punkten. Das Frühstück wird à la carte serviert und ist ausgesprochen gut und auch sehr gesund (wonach man sich in Amerika nach einer Zeit wirklich sehnt). Leider bringt der Kellner die Speisen dann nicht zusammen raus, serviert einem schlechte Milch zum Kaffee oder vergisst dreimal den Orangensaft. Aber die Speisen an und für sich sind alle extrem lecker. Einen Abend haben wir im ‚Saline‘ gegessen, dem hoteleigenen Restaurant. Der Chef persönlich hat für uns ein Menü nach unseren Wünschen gekocht und es war schlicht und ergreifend der Wahnsinn!

Ihr lest es vielleicht zwischen den Zeilen raus, das Hotel ist toll, hält aber einfach noch nicht ganz, wofür es sich bezahlen lässt.

Genug vom Hotel Joaquin, man hat in Laguna Beach schließlich auch noch eine ganze Stadt zu Erkunden und die hat viel zu bieten. Allen voran viele wunderschöne Strände! Schon bei unserem letzten Besuch waren wir vom Thousand Steps Beach (der nicht umsonst so heißt ;)) und dem Montage Beach begeistert. An beiden Stränden waren wir auch diesen Urlaub wieder. Neu entdeckt haben wir den Shaws Cove Beach, da er direkt am Hotel liegt. Klein, fein und sehr entspannt, ist auf jeden Fall ein Geheimtipp.

Am besten gefallen hat es mir aber diesmal am Oak Street Beach. Man läuft einfach die Oak Street mitten in Laguna hinunter und kommt auf eine kleine Plattform, von der aus man einen ewig langen Strand entlang blicken kann. Eine Treppe führt dann runter an einen schmalen Abschnitt von dem aus man zu den angrenzenden Strände Thalia und Cleo laufen und dabei etliche Surfer beobachten kann. Wir haben hier auch einen Abend den Sonnenuntergang geschaut, einen anderen Abend waren wir im ‚The Deck‘, etwa gleicher Ausblick und leckere Drinks, aber einfach immer sehr viel los.

Neben all den schönen Stränden gehören zum kalifornischen Lebensgefühl (wie wir es uns vorstellen) natürlich auch die entsprechenden Strandhäuser und Villen. Mir macht nichts mehr Spaß, als mit dem Auto durch die Wohnsiedlungen zu fahren und mir die verschiedenen Häuser anzuschauen, mir dabei vorzustellen, wer das verdammte Glück hat dort zu wohnen und dann abends selbst ein paar Häuser in der Gegend zu suchen. Die gigantischen Villen stehen oben in den Hills, die schönsten Beach Häuser (die mir besser gefallen und die auch oft einen schönen Meerblick haben) findet man in den Straßen rund um Anita Street, Seaview Street, Thalia Street und Oak Street. Wer würde nicht gerne mit Freunden auf dieser Dachterrasse grillen? 😉

Nach einem Tag in der Sonne ist man abends natürlich besonders hungrig. Leckeres mexikanisches Essen gibt’s bei ‚Taco Loco‘ und ‚Adolfo’s‘, beides sehr entspannte Imbisse, in die man einfach nach dem Strand in Flip Flops laufen kann.

Wer auch mal einen Abstecher in den Nachbarort New Port Beach machen möchte, der kann dort sehr gut und ein bisschen schicker bei ‚Javier’s‘ mexikanisch essen. Wir waren einen Abend in New Port ins Lido Marina Village ein bisschen shoppen und danach zu ‚Nobu‘.

Shoppen kann man dort wirklich viel zu gut, es gibt dort ausschließlich super stylische Shops. Ich habe nirgendwo auch nur annähernd etwas kitschiges oder hässliches gesehen. Am besten möglichst wenig Zeit einplanen, um nicht komplett durchzudrehen ;).

Wer tagsüber etwas leckeres sucht, dem kann ich das kleine Café ‚Active Cultur‘ sehr empfehlen. Ich habe hier jeden Tag ein Frozen Joghurt gegessen. Auch sehr beliebt ist das ‚Urth Caffé‘, in dem wir ebenfalls ein paar Mal waren. Dort gibt es eigentlich alles und man kann wunderbar die vielen Leute im Café und auf der Straße beobachten.

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