ODDS & ENDS

Odds & Ends

13. September 2019

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Kuschelig und gemütlich, regnerisch und sonnig, der Herbst ist gerade zu Beginn immer ein Mix aus allem. Jeden morgen hülle ich mich jetzt in mehrere Schichten, um möglichst für alle Launen der Natur gerüstet zu sein. Gerade macht es auch Spaß, schon mal die ersten Strickjacken und Pullover zu tragen, geht euch bestimmt genauso? Auch toll finde ich am Herbstbeginn immer, das man wieder viel öfter ins Kino geht, weil bessere Filme kommen und man nicht jeden Abend draußen verbringen kann. Naja, in ein paar Wochen wird dann aber wie jedes Jahr wieder gejammert, und wir alle sehnen Weihnachten herbei und eine Woche später den Sommer ;). Deshalb jetzt erstmal den Beginn der neuen Jahreszeit genießen und natürlich das Wochenende!

1) Auch wenn ich schon ein paar Mal in das Vergnügen gekommen bin, mit meiner Wohnung in einem Interiorbuch vertreten zu sein, ist es jedesmal wieder ein aufregendes Gefühl. Vor ein paar Tagen habe ich das neue Buch jetzt endlich selbst in den Händen halten können, in dem ich mit 19 anderen einrichtungsbegeisterten Instagramerinnen porträtiert werde. Einige davon kannte ich selbst noch nicht, andere habe ich auch schon in echt mal kennen und mögen gelernt. Eine wirklich schöne Mischung, die Marion Hellweg da gelungen ist!

2) Machen wir gleich mit inspirierender Einrichtung weiter: So schön und idyllisch wohnen die Gründer des dänischen Interiorlabels Skagerak.

3) Und noch ein Zuhause mit WOW-Faktor, natürlich mal wieder in Schweden zu finden. Hier könnte ich mich auch wohl fühlen (aber diese seltsamen Deckenspots im Wohnzimmer müsste ich sofort entfernen, die sind schrecklich). Besonders ins Auge fällt natürlich auch der gigantische Weinschrank mitten in der Küche, ein Traumteil. Da fällt mir direkt die Doku ‚Sour Grapes‘ ein, die ich gerade mit meinem Freund auf Netflix geschaut habe. Es geht um gefälschten Wein, falsche Freundschaften und Unmengen an Geld, absolut spannend!

4) Einer meiner liebsten Leuchtenhersteller hat wieder neues im Sortiment. Im September bringt Louis Poulsen mit dem OE Quasi Light eine ganz neue Pendelleuchte auf den Markt. Aber auch an bestehenden Designs wurde gefeilt, so kann man die wunderschöne Yuh Leuchte jetzt auch mit edlem Marmorfuß kaufen und die VL45 in einer neuen, kleineren Größe. Ebenfalls in neuen Größen erhältlich ist auch die Toldbod Leuchte. Mit der VL Ring Crown bringt Louis Poulsen einen echten Klassiker zurück.

5) Wir alle haben guilty pleasures, oder? Meins ist zurzeit die Fortsetzung einer Serie, die ich in meiner Jugend gerne geschaut habe. The Hills – New Beginnings kann man bei MTV online schauen, wer kennt die Serie noch von damals?

6) Nochmal Leuchten-News, diesmal aber weniger Designklassiker und auch weniger teuer. Es gibt die Deckenleuchte, die ein bisschen aussieht wie meine Lieblingsleuchte von Ay Illuminate, endlich wieder bei H&M!

7) Da ich gerade in Deutschland mit unserem Hausumbau beschäftigt bin, komme ich nicht an meinen Kleiderschrank in Wien ran. Für die kälteren Temperaturen musste ich daher mal ein bisschen online shoppen, um zumindest eine kleine Grundausstattung hier zu haben, bis ich das nächste mal in Wien bin. Meine neue Lieblingsstrickjacke war schon mal ein guter Kauf, genauso auch dieser Pullover in Traumfarbe und ein nie zu unterschätzendes Basicteil für den Herbst (am besten eine Nummer kleiner als sonst bestellen).

8) Meine geliebte Leinenbettwäsche habe ich auch schon wieder gegen meine heimliche Lieblingsbettwäsche getauscht. Denn auch wenn es sich im Sommer wirklich am allerbesten in Leinen schläft, im Herbst muss es einfach ein bisschen kuschliger sein. In keiner anderen Bettwäsche als der ‚Montrose‘ schläft man soooo weich und angenehm, ich muss sie euch einfach immer wieder ans Herz legen. Jahrelang von mir getestet und für eins plus mit Sternchen befunden.

9) Wer für die ersten kühleren Abende noch ein bisschen Inspiration in Sachen Filme braucht, der findet bei Jayne Wayne eine Liste mit acht etwas anderen Liebesfilmen. Ich hab tatsächlich noch keinen einzigen davon gesehen.

10) Auch noch nicht gesehen habe ich den Kinofilm ‚Gut gegen Nordwind‘, der gestern angelaufen ist. Das Buch habe ich dagegen schon vor vielen Jahren und auch schon zweimal gelesen. Es ist eins der Bücher, bei denen man sich wünscht, man hätte sie noch nicht gelesen, um nochmal neu in den Genuss der Geschichte zu kommen. Ich freue mich total auf den Film, würde aber jedem, der das Buch noch nicht kennt, wirklich sehr empfehlen, es erst zu lesen.

11) Ein Instagram-Account, dem ihr unbedingt folgen solltet. Und bitte nicht vergessen, die tollen Renovierungsstories anzuschauen!

TRAVEL

Summer Memories – Antelope Canyon & Horseshoe Bend

8. September 2019

Während wir letztes Wochenende noch in Sandalen und Sommerkleid auf der Hochzeit von Freunden im puren Sonnenschein angestoßen haben, wurden diese Woche schon die ersten Kuschelpullover rausgekramt. Das Wochenende hat mit seinen kühlen Temperaturen für mich nun endgültig den Herbst eingeleitet. Wir haben das erste Banana Bread gebacken, es brennen abends wieder Kerzen und ich sitze hier im gemütlichen Strickcardigan. Auch wenn man sich insgeheim doch immer so ein klein bisschen auf einen neuen Abschnitt und eine neue Jahreszeit freut, ich lasse den Sommer sehr ungerne gehen. Wir hatten eine wirklich schöne Zeit in Griechenland, Joshua Tree und Laguna Beach, waren aber auch viel auf unserer Baustelle eingespannt. Wenn man ein so großes Projekt am laufen hat, kann man auch nicht besonders gut abschalten. Unsere Pläne, im September nochmal in die Sonne zu fliegen, haben wir aus Zeitgründen jetzt doch verworfen. Es passt leider nicht. Ich hoffe einfach, dass wir nächsten Sommer dafür umso mehr genießen und voll auskosten können!

Eine besonders schöne Erinnerung an diesen Sommer habe ich bisher noch nicht hier auf dem Blog geteilt. Am Geburtstag meines Freundes sind wir von Las Vegas nach Page geflogen und haben dort den Horseshoe Bend und anschließend den Antelope Canyon besucht. Ein wirklich magisches Erlebnis! Sich das mal anzuschauen, kann ich jedem ans Herz legen.

Mehr will ich dazu auch garnicht schreiben, denn in diesem Fall sprechen Bilder wirklich mehr als alle Worte es je könnten.

THE HOUSE

Baustellen-Update III

1. September 2019

Und zack, schon ist September! Mein letztes Baustellen-Update hier auf dem Blog ist tatsächlich schon über drei Monate her. Ganz so regelmäßig wie ich euch bei Instagram mitnehme, schaffe ich es hier auf dem Blog leider nicht. Im Sommer hat sich knapp einen Monat lang nicht ganz so viel auf unserer Baustelle getan, da wir in den USA waren und natürlich zwischendurch auch immer mal in Wien. Seit wir wieder zurück sind, geht es aber Schlag auf Schlag.

Inzwischen wurde der ’neue‘ Grundriss der unteren Etage umgesetzt, es wurden Wände rausgerissen und neue gemauert. Wir haben fast im gesamten Haus die Tapete ab, aber auch nur fast. Tapete ist wirklich ein grauenvolles und ‚vielschichtiges‘ Thema, auf das ich nicht näher eingehen will.

Außerdem sind viele Dinge mittlerweile bestellt, wie beispielsweise unsere neuen Holzfenster, die Küche und auch Fliesen und Armaturen für unsere Bäder. Die Vorfreude, diese Dinge irgendwann (hoffentlich bald) mal eingebaut zu sehen, ist natürlich riesig.

Einige Sachen sind auch schon angekommen, wie beispielsweise Türen, die wir uns bestellt haben. In der oberen Etage haben wir glücklicherweise die originalen Kassettentüren von 1904 unter einer später angebrachten Verblendung gefunden. Diese werden wir jetzt demnächst abschleifen und dann neu lackieren. Im Erdgeschoss hatten wir leider kein Glück, denn dort sind keine alten Türen mehr zu finden. Durch unseren neuen Grundriss werden aber sowieso auch zwei weitere Türen benötigt. Zuerst wollten wir die Türen, von einem darauf spezialisierten Schreiner, nach dem Original nachbauen lassen. Doch wir hatten Zweifel, ob diese neuen Türen dann wirklich wie alte aussehen würden. Ich glaube den Charme echter alter Türen kann man einfach schlecht nachempfinden. Wir waren beide nicht komplett überzeugt und hatten dann eine andere Idee. Wir haben uns alte Türen über Historische Bauelemente online bestellt, die wir ebenfalls aufarbeiten werden. Bei der Suche nach schönen Innentüren, die um 1900 in anderen Häusern verbaut wurden, sind wir dann auch noch auf eine traumhafte Haustür gestoßen. Sie erinnert mich total an eine meiner absoluten Lieblingstüren in unserer Nachbarschaft in Wien und hat daher nochmal einen besonderen Wert für uns.

Ebenfalls schon da sind auch unsere wunderschönen Lichtschalter und Steckdosen aus der 1930 Serie von Berker. Für mich die perfekten Lichtschalter, die wir übrigens auch in unserer Wohnung in Wien haben. Das Drehen macht tatsächlich glücklich!

Der gefühlt größte Fortschritt ist aber, dass die Elektriker letzte Woche mit ihrer Arbeit angefangen haben. Es geht wirklich schnell voran und das ganze Haus ist voller Schlitze und Kabel, so mag ich das.

Generell waren die letzten Wochen sehr anstrengend für uns. Wir selbst haben jetzt zwar nicht mehr ganz so viel körperliche Arbeit (das Thema Tapete wird an dieser Stelle ausgeblendet) am Haus zu erledigen, aber sehr viel zu planen und entscheiden. Gefühlt hundert Kleinigkeiten müssen durchdacht werden, bestellt werden, ins Rollen gebracht werden. Mein Kopf war die letzten Wochen so voll wie nie. Jede Entscheidung ist wichtig und zieht Konsequenzen mit sich, die gut überlegt sein wollen.

Gerade sind wir dabei anzuzeichnen, wo die Leuchten hinkommen werden. Es gibt in diesem Haus zwar noch keinen Estrich, wir laufen durch eine rote Staubwüste, eine Leuchte anzubringen ist soweit entfernt, wie demnächst mal einen Marathon zu laufen, aber klar, natürlich wissen wir schon genau, wo die Leuchten später mal sein werden. Es ist verrückt.

Zum Glück haben mein Freund und ich ziemlich konkrete Vorstellungen von allem und sind uns immer einig, wie was werden soll. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein absoluter Laie all diese Entscheidungen richtig treffen soll.

Um das ganze aber positiv enden zu lassen, möchte ich auch noch sagen, dass der ganze Stress sich lohnen wird. Es macht schon Spaß, die Fortschritte zu erkennen. Es sah zwar noch nie so schlimm im Haus aus wie jetzt, aber trotzdem können wir das Ende langsam näherrücken sehen. Später werden hier tatsächlich alle Dinge so sein, wie wir es haben wollen. Das alles realisieren zu können und die Zeit für so ein Projekt zu haben (oder sie sich zu schaffen) ist einfach ein sehr gutes Gefühl!

ODDS & ENDS

Odds & Ends

18. August 2019
Altbaurenovierung

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1) Cate teilt auf ihrem Blog fünf Dinge, die sie rückblickend bei ihrer Hausrenovierung anders gemacht hätte. Spannend!

2) Jules von Herz & Blut zeigt auf ihrem Blog ihre neugestaltete Küche und beweist, dass man auch mit kleinerem Budget einen individuellen Hingucker schaffen kann (Spritzschutz: 100 Punkte!).

3) Traumhaft schöne Möbel und Accessoires, traumhaft gestylt: Smålands Skinnmanufaktur hat zusammen dem bekannten Stylistenduo Sundling Kickén seine Produkte im Haus des berühmten Architekten und Designers Bruno Mathsson neu in Szene gesetzt. Ich hätte das Daybed oder die Bank soooo gerne!

4) Eine meiner absoluten Traumleuchten ist gerade massiv reduziert. Ich sag’s nur ;).

5) Erinnert ihr euch noch an den Gürtel? So viele haben mich gefragt, woher ich ihn habe und ich habe damals sehr viel Geld bei Isabel Marant dafür gezahlt (hier trage ich ihn). Habe mir die günstigere Version direkt auch in braun bestellt und für super befunden! Eine echt gute Alternative.

6) Den ersten kuscheligen (aber nicht zu dicken!) Cardigan für diese Saison bestellt. Eine meiner absoluten Lieblingsfarben für den Spätsommer und Herbst und tolle Qualität. Bin nämlich Wiederholungstäter, denn ich habe das Modell auch schon in grau und schwarz (letztes und vorletztes Jahr).

7) Campo Loft: Ibiza Dream Home!

8) Was für ein Haus! Und was für ein tolles Kopfteil für’s Bett! Und was für eine supergemütliche und trotzdem cleane Küche!

9) Das Casa Cook hat nun auch ein Hotel auf Kreta eröffnet und diesmal heißt es nicht nur ‚adults only!‘, sondern ‚kids welcome!‘.

10) Ein Instagram-Account, dem ich einfach so gerne folge!

INTERIOR MY FAVORITES

Farrow & Ball – Eco Friendly Paint

17. August 2019
EcoFriendlyPaint Farrow & Ball

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Dass ich die Farben von Farrow & Ball liebe, wisst ihr vermutlich. Immerhin wurden fast alle Wände in unserer Wohnung mit diesen Farben gestrichen und wir sind mit jedem Ton sehr glücklich.

Zum einen liegt das an der tollen Qualität der Farbe selbst. Sie lässt sich sehr einfach streichen, ist hoch pigmentiert und deckt toll. Zwei dünne Schichten reichen für ein makelloses Ergebnis. Das ist bei weitem nicht bei jeder Farbe der Fall.

Auch die besonders feine Abstimmung der Nuancen spricht für Farrow & Ball. Viele Farben haben einen Wiedererkennungswert, wie ich es sonst von keinem Farbhersteller kenne.

Wie oft sehe ich in Zeitschriften, Hotels oder Boutiquen eine Wand, einen Schrank oder eine Tür und stupse meinen Freund an, um ihm zu sagen, welcher F & B Ton da verwendet wurde. Selbst er hat schon mal zu mir gesagt ‚ich glaube die Wand wurde in ‚Railings‘ gestrichen‘. Dieses Erkennen einzelner Töne zeigt, wie besonders die Farben abgestimmt sind.

ABER einen Punkt habe ich hier bisher noch nie wirklich angesprochen. Nämlich, wie umweltfreundlich die Farben von Farrow & Ball eigentlich sind. Auch Farrow & Ball selbst hat das bislang nie groß in den Vordergrund gerückt, da es für die englische Firma einfach selbstverständlich dazu gehört hat.

Ich bin mir sicher, dass wir alle beim Kauf von Farbe inzwischen sehr genau darauf achten, wie umweltfreundlich die Farbe und auch das Unternehmen selbst ist, oder?

‚Treron No.292‘

Eco Friendly Paint – gut für uns und für die Umwelt

2010 war Farrow & Ball der erste Hersteller, der sein Farbangebot komplett auf Wasserbasis umgestellt hast. Das senkt den Gehalt an VOC in den Farben extrem. VOC sind die ungesunden Stoffe, die herkömmlicher Farbe auch den unangenehmen Geruch verleihen. Diese Schadstoffe gelangen beim Trocknen der Farbe in die Umgebungsluft.

Da der VOC-Wert bei Farrow & Ball Farben sehr niedrig ist, können mit den Farben auch Kinderzimmer, Kinderbetten etc. bedenkenlos gestrichen werden. Aber selbstverständlich will man auch als erwachsene Person nicht von Farben umgeben sein, die gesundheitsschädlich sein könnten.

So gut wie alle Farben von Farrow & Ball (bis auf zwei Spezialfarben, die nicht zum herkömmlichen Sortiment zählen) sind außerdem komplett vegan.

Nicht nur im Topf geht es umweltfreundlich zu, auch die schönen Metalldosen selbst sind zu 100% recyclebar und können somit quasi endlos benutzt werden. Generell fällt bei F & B wenig Müll an, denn das Unternehmen achtet stark darauf, dass seine Abfälle zu fast 100% recycled werden können und dafür wurden sie auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Eco Friendly Paint und die schönste Auswahl an Farben überhaupt, was will man mehr?

Ich habe euch übrigens noch mal alle Farbtöne, die ich bei uns in der Wohnung verwendet habe, unter die Bilder geschrieben. Eine Wunschfarbe, die ich bisher noch nicht gestrichen habe, ist übrigens ‚Pigeon No.25‘.

‚Off-Black No.57‘
‚Treron No.292‘
‚Light Gray No.17‘
‚Pavilion Gray No.242‘
‚Light Blue No.22‘
‚Off-Black No.57‘
‚Pavilion Gray No.242‘

THE HOUSE

Schwarz, Weiß & Messing: Die schönsten Armaturen für’s Bad

14. August 2019
Vola Matte White

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Vor ein paar Tagen habe ich euch in meiner Instastory schon erzählt, dass wir momentan die Armaturen für unser Haus am auswählen sind. Drei Bäder und eine Küche können von uns ausgestattet werden. Inzwischen bin ich ziemlich tief drin in der Welt der Armaturen und ich kann euch gleich sagen, dass diese Welt seeehr groß und schwer zu überschauen ist. Armaturen gibt es wirklich wie Sand am Meer. Die schönen und hochwertigen sind ziemlich teuer. Eigentlich wusste ich das auch, dennoch war ich von den Preisen, insbesondere bei Vola, etwas ernüchtert.

Vola war von Anfang an unser Favorit für Gäste-WC, Küche und Hauptbad. Für unser zweites Bad hatten wir Armaturen von Dornbracht im Kopf. Von beiden Herstellern habe ich bisher sehr viel positives gehört. Die Armaturen von Vola als auch Dornbracht sind für ihr Design und ihre Wertigkeit weltweit bekannt. Während Dornbracht ein deutsches Unternehmen ist, kommt Vola aus Dänemark.

Natürlich hätte ich einfach unsere Wunscharmaturen bestellen können und hätte meine Ruhe gehabt. Aber ich liebe es, mich in ein (Design)thema einzuarbeiten und wollte natürlich ALLE Armaturen sehen, die es gibt. Das ist mir nicht ganz gelungen. Aber ich habe bei meiner Suche quer durch gefühlt alle Armaturen dieser Welt, einige andere Hersteller entdeckt, bei denen sich ein Blick in die Produktliste sehr lohnt.

‚Yokato‘ in ‚Brass‘ von Brodware

Neben der Frage nach dem geeigneten Hersteller stellt sich natürlich auch schnell die Frage nach der Farbe der Armaturen.

Ganz sicher: Mattschwarz ist bei Armaturen momentan so angesagt wie keine andere Farbe. Die Klassiker Chrom und gebürsteter Edelstahl sieht man (zumindest online) immer weniger. Auch Kupfer ist meiner Meinung nach momentan out. Viel vertreten ist dagegen Messing, entweder poliert, gebürstet oder unbehandelt, sodass sich eine Patina bilden kann. Richtig im Kommen ist übrigens gerade das genaue Gegenteil von Schwarz, nämlich Armaturen in Mattweiß.

Ich habe euch mal meine liebsten Armaturen-Modelle zusammengestellt und verrate euch auch noch, für welche wir uns nun letztendlich entschieden haben.

Mattschwarz & Dark Brushed

Für unsere Küche und unser zweites Bad werden wir Armaturen in Mattschwarz wählen. Der Farbton passt zu vielen Stilen und ist lässig und dennoch edel. Meine absoluten Favoriten sind, wie schon erwähnt, die Armaturen von Vola, die einfach echte Klassiker sind und mit ihrem cleanen Design überzeugen. Genauso sind auch die Serien ‚Tara‘ und ‚Meta‘ von Dornbracht zeitlos schön. Wer es ein bisschen filigraner mag, den wird Vola mehr begeistern, wer es optisch lieber etwas ’schwerer‘ hat, für den sind die Modelle von Dornbracht perfekt.

‚590H‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚2471-061‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚111‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚Tara‘ in Mattschwarz von Dornbracht

Wem die mattschwarze Optik nicht hochwertig genug ist, für den sollten Armaturen in Dark Brushed genau das Richtige sein. Farbtöne wie ‚Gunmetal Black‘ oder ‚Black Brushed‘ haben noch die Struktur des gebürsteten Edelstahls, sind aber trotzdem fast schwarz. Meine absoluten Favoriten bei Dark Brushed Armaturen sind die Serie ‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon (sündhaft teuer) und die Serie ‚Como‘ von Vallone, die es auch in der Farbe ‚Gunmetal Black‘ gibt und die auf jeden Fall etwas erschwinglicher ist.

‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Como‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Vallone

Neu entdeckt bei meiner Suche habe ich den australischen Hersteller ‚Brodware‘, der wirklich unglaublich tolle Armaturen in gefühlt jeder Farbe macht. Natürlich findet ihr hier auch tolle, schlichte Modelle in mattschwarz. Mir sind besonders die Serien ‚Minim‘ und ‚Yokato‘ ins Auge gesprungen, die beide ausgesprochen schön sind. Ein bisschen ausgefallener ist die Serie ‚Halo Marble‘, bei der die Mischer aus Marmor sind.

‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware

Ich bin jemand, der gerne auf das ‚Original‘ setzt, aber gutes Design wird bekanntlich immer irgendwann kopiert und so gibt es zahlreiche andere Firmen, die ‚ähnliche‘ Armaturen wie Vola oder Dornbracht im Sortiment haben. Gute Alternativen bieten beispielsweise die Firmen Keuco (mit der Serie IXMO in Schwarzchrom gebürstet) und Herzbach (Armaturen in der Farbe Deep Black), sowie der italienische Hersteller Gessi, der mir von vielen von euch empfohlen wurde. Außerdem hat auch Vallone mit seiner Serie ‚Nero‘ sehr schöne, schlichte Armaturen im Sortiment.

Messing unbehandelt

Gold oder Messing finde ich ehrlich gesagt oft schnell kitschig, daher gefallen mir diese Armaturen eher selten. Besonders hochglanzpoliert ist überhaupt nicht mein Ding. Was ich dagegen sehr stilvoll finde sind gebürstete Messingarmaturen und nochmal besser gefallen mir unbehandelte, die mit der Zeit eine Patina entwickeln.

Wieder einmal muss ich sagen, dass Vola hier mit der Farbe ‚Natural Brass‘, voll bei mir punkten kann. Wie ihr im folgenden Bild seht, ist die Patina einfach wunderschön und gibt dem schicken Messing einen lässigen und lockeren Touch, was ich liebe. Diese Armatur wird auf jeden Fall bei uns einziehen!

‚590M‘ in ‚Natural Brass‘ von Vola

Ähnliche Armaturen in diesem besonderen Finish findet ihr auch wieder beim australischen Label Brodware. Ebenfalls sehr gut gefallen mir die Armaturen in der Farbe ‚Grottesco‘ vom schwedischen Label Tapwell. Eine solche Armatur hatten wir mal in einem AirBnB-Apartment in Stockholm und sind seitdem begeistert davon.

‚Evo‘ in ‚Grottesco‘ von Tapwell
‚Yokato‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Halo Marble‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware

Armaturen-Trend Mattweiß

Nach schwarz kommt weiß! Tatsächlich erobert weiß langsam aber sicher unsere Badezimmer und zwar abseits von Fliesen und Schränken. Der große Trend bei Armaturen lautet derzeit ganz klar Mattweiß und Hersteller wie Vola (wer sonst) machen vor, wie es geht. Vola hat vor kurzem mit der neuen Farbe Matt White 28 einen Trend gesetzt, den man auch bei anderen Herstellern langsam kommen sehen kann.

Auch die wunderschöne Serie ‚Tara‘ von (mal wieder) Dornbracht gibt es in mattem weiß. Mir persönlich gefällt der Look unglaublich gut. Mein Freund ist noch leicht skeptisch. Besonders in Kombination mit Farbe oder Beton sehen mattweiße Armaturen top aus, wenn auch sicher noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig.

‚590H‘ in Matt White von ‚Vola‘
‚Tara‘ in ‚Mattweiß‘ von Dornbracht
‚5471-081D‘ in ‚Matt White‘ von Vola

Natürlich wollte ich euch auch noch verraten, wofür wir uns letztendlich entschieden haben. Die Armaturen die in unser Haus einziehen werden, sind auf jeden Fall alle hier mit aufgeführt. Weiter oben habe ich ja bereits erwähnt, dass wir in Küche und unserem zweiten Bad auf jeden Fall auf mattschwarz setzen. Wir haben uns für Armaturen sowohl von Vola als auch Dornbracht entschieden. Auch in Natural Brass wird eine Armatur bei uns einziehen. Und ich muss nochmal gaaanz tief in mich gehen und überlegen, ob mattweiß nicht vielleicht genau das Richtige für uns wäre. Beim Hauptbad sind wir nämlich noch leicht unentschlosen (wir = ich, mein Freund hätte gern mattschwarz, haha).

Es bleibt also ein bisschen spannend, aber bald kann ich euch die Armaturen dann sicher zeigen!

MY FAVORITES

Personalisierte Reisepasshüllen und andere schöne Dinge…

6. August 2019

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Meine personalisierte Reisepasshülle habe ich euch ja schon öfters bei Instastories gezeigt und ich kriege immer und immer wieder neue Nachrichten dazu. Sie scheint euch also genauso gut zu gefallen wie mir und daher dachte ich mir, es ist mal an der Zeit einen kleinen Blogpost dazu zu schreiben. So könnt ihr die Hüllen und auch die anderen Accessoires viel leichter finden.

Meine Reisepasshülle ist übrigens von MajaviaM, einem jungen Label aus Wien, welches von zwei ganz lieben Mädels geführt wird.

Neben Passhüllen bietet Majavia auch kleine und große Kosmetiktaschen an, die ich auch beide besitze und liebe. Auch die kann man natürlich mit seinen Initialen personalisieren lassen. Es gibt außerdem auch Laptop– und Handyhüllen sowie Travel Wallets und Luggage Tags. Lauter schöne Dinge, mit denen man sich selbst aber auch anderen eine Freude machen kann.

Ich liebe es beispielsweise nämlich, die personalisierten Reisepasshüllen zu Hochzeiten zu verschenken. Meist geht es nach der großen Feier ja mit neuem, gemeinsamen Nachnamen erstmal in die Flitterwochen, da passen Reisepasshüllen mit den neuen Initialen doch perfekt, oder?

Mal von Hochzeiten abgesehen, freut sich doch die ein oder andere Freundin sicher auch über eine kleine Kosmetiktasche für die Handtasche mit ihren Initialen drauf.

Ihr könnt die Initialen übrigens wie ich in Gold oder auch in Silber oder blind prägen lassen. Was ich noch positiv anmerken möchte: Alle Reiseaccessoires von Majavia sind aus recyceltem Leder, nachhaltig und dabei aber genauso hochwertig wie ursprüngliches Leder. Ich bin ein großer Fan und werde mir sicher auch noch das ein oder andere Accessoire mehr zulegen.

Falls ihr jetzt auch was Schönes für euch oder Freunde kaufen möchtet, gebt beim Checkout SVENJA2019 an, denn dann gibt’s 15% Rabatt!

TRAVEL

Little Laguna Beach Guide & Hotel Joaquin

29. Juli 2019

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Nach Joshua Tree ging es für uns ans Meer, in die kleine Küstenstadt Laguna Beach. Endlich konnten wir nach der anstrengenden Hitze in Las Vegas, Antelope Canyon und Joshua Tree mal wieder durchatmen und das tat richtig gut! Vor ein paar Jahren waren wir übrigens schon mal in Laguna Beach, aber nur für einen einzigen Tag. Dieser zählt aber bis heute zu einem unserer schönsten gemeinsamen Tage überhaupt, daher wollten wir unbedingt irgendwann noch mal zurück kommen. Diesmal sind wir dann fast eine ganze Woche geblieben und haben uns noch ein bisschen mehr in das kleine Städtchen verliebt.

Übernachtet haben wir im Hotel Joaquin, einem kleinen Boutique Hotel, das erst vor Kurzem quasi wiedereröffnet hat. Früher war das heute superstylische Hotel mit Vintage Vibe mal ein ganz schlichtes Motel. Die Reise haben wir übrigens, wie jede unserer Reisen, komplett selbst bezahlt. Ich erwähne das mal an dieser Stelle, da ich ab und zu danach gefragt werde. Wenn ich in ein Hotel eingeladen werde, dann schreibe ich das immer dazu, unsere Reisen sind aber zu 99% selbst finanziert.

Zurück zum Hotel Joaquin! Jedes der 22 Zimmer ist ein bisschen anders gestaltet. Kleiner Tipp: Die Zimmerwahl ist wichtig, denn einige Zimmer liegen ziemlich laut an einer Hauptstraße, daher beim Buchen unbedingt darauf achten, dass euer Zimmer zum Meer liegt.

Unser Zimmer (‚Mer‘) war aber ruhig und hatte, wie der Name es verspricht, natürlich auch Meerblick. Neben dem coolen Plattenspieler ist das Bad das eigentliche Highlight des Zimmers. Ich muss sagen, dass ich ein bisschen verliebt in die Kombi aus Statement Marble mit Armaturen in gebürstetem Messing und handgemachten Fliesen in zartem Blau bin. Eine Traumkombi!

Auch wenn die Zimmer mit ihrem Design und feinsten Le Labo Produkten (die ich absolut liebe) punkten können, sie sind für den Preis pro Nacht doch relativ klein. Was mir gut gefallen hat: Morgens kriegt man zur gewünschten Uhrzeit frischen Kaffee (oder Tee) aufs Zimmer gebracht, man schreibt dem Front Desk einfach kurz eine Whats App Nachricht. Nicht so gut gefallen hat mir, dass die Bestellungen manchmal falsch koordiniert werden und man dann um 7 Uhr mit dem Tee eines anderen Zimmers geweckt wird. Kann passieren.

Leider ist das aber nicht mein einziger Kritikpunkt am Hotel. Hinter der strahlenden Fassade bröckelt es ein wenig, was man vielleicht auch eher merkt, wenn man einige Tage am Stück dort ist. Der Service beim Frühstück ist leider sehr schlecht und unaufmerksam. Wirklich jeden Morgen ist etwas anderes schief gelaufen, manchmal auch einfach alles. Insgesamt ist die Leistung des Personals in allen Belangen total gemischt, manche machen einen super Job und andere scheinen jeden Tag ihren ersten Tag zu haben. Viele Kleinigkeiten laufen einfach nicht glatt und darüber kann ich bei einem Hotel dieser Preisklasse leider nicht hinwegsehen.

Trotzdem kann ich euch das Hotel für einen kurzen Aufenthalt empfehlen. Die Lage ist sehr gut, zwei Minuten entfernt ist der kleine Shaws Cove Beach, der hauptsächlich von Einheimischen besucht wird. Die Crew des Hotels trägt einem sogar Stühle, Schirme und alles andere extra an den Strand. Auch am Pool kann man sehr gut entspannen, es wird jeden Tag selbstgemachtes Eis verteilt.

In Sachen Essen kann das Hotel wirklich mehr als punkten. Das Frühstück wird à la carte serviert und ist ausgesprochen gut und auch sehr gesund (wonach man sich in Amerika nach einer Zeit wirklich sehnt). Leider bringt der Kellner die Speisen dann nicht zusammen raus, serviert einem schlechte Milch zum Kaffee oder vergisst dreimal den Orangensaft. Aber die Speisen an und für sich sind alle extrem lecker. Einen Abend haben wir im ‚Saline‘ gegessen, dem hoteleigenen Restaurant. Der Chef persönlich hat für uns ein Menü nach unseren Wünschen gekocht und es war schlicht und ergreifend der Wahnsinn!

Ihr lest es vielleicht zwischen den Zeilen raus, das Hotel ist toll, hält aber einfach noch nicht ganz, wofür es sich bezahlen lässt.

Genug vom Hotel Joaquin, man hat in Laguna Beach schließlich auch noch eine ganze Stadt zu Erkunden und die hat viel zu bieten. Allen voran viele wunderschöne Strände! Schon bei unserem letzten Besuch waren wir vom Thousand Steps Beach (der nicht umsonst so heißt ;)) und dem Montage Beach begeistert. An beiden Stränden waren wir auch diesen Urlaub wieder. Neu entdeckt haben wir den Shaws Cove Beach, da er direkt am Hotel liegt. Klein, fein und sehr entspannt, ist auf jeden Fall ein Geheimtipp.

Am besten gefallen hat es mir aber diesmal am Oak Street Beach. Man läuft einfach die Oak Street mitten in Laguna hinunter und kommt auf eine kleine Plattform, von der aus man einen ewig langen Strand entlang blicken kann. Eine Treppe führt dann runter an einen schmalen Abschnitt von dem aus man zu den angrenzenden Strände Thalia und Cleo laufen und dabei etliche Surfer beobachten kann. Wir haben hier auch einen Abend den Sonnenuntergang geschaut, einen anderen Abend waren wir im ‚The Deck‘, etwa gleicher Ausblick und leckere Drinks, aber einfach immer sehr viel los.

Neben all den schönen Stränden gehören zum kalifornischen Lebensgefühl (wie wir es uns vorstellen) natürlich auch die entsprechenden Strandhäuser und Villen. Mir macht nichts mehr Spaß, als mit dem Auto durch die Wohnsiedlungen zu fahren und mir die verschiedenen Häuser anzuschauen, mir dabei vorzustellen, wer das verdammte Glück hat dort zu wohnen und dann abends selbst ein paar Häuser in der Gegend zu suchen. Die gigantischen Villen stehen oben in den Hills, die schönsten Beach Häuser (die mir besser gefallen und die auch oft einen schönen Meerblick haben) findet man in den Straßen rund um Anita Street, Seaview Street, Thalia Street und Oak Street. Wer würde nicht gerne mit Freunden auf dieser Dachterrasse grillen? 😉

Nach einem Tag in der Sonne ist man abends natürlich besonders hungrig. Leckeres mexikanisches Essen gibt’s bei ‚Taco Loco‘ und ‚Adolfo’s‘, beides sehr entspannte Imbisse, in die man einfach nach dem Strand in Flip Flops laufen kann.

Wer auch mal einen Abstecher in den Nachbarort New Port Beach machen möchte, der kann dort sehr gut und ein bisschen schicker bei ‚Javier’s‘ mexikanisch essen. Wir waren einen Abend in New Port ins Lido Marina Village ein bisschen shoppen und danach zu ‚Nobu‘.

Shoppen kann man dort wirklich viel zu gut, es gibt dort ausschließlich super stylische Shops. Ich habe nirgendwo auch nur annähernd etwas kitschiges oder hässliches gesehen. Am besten möglichst wenig Zeit einplanen, um nicht komplett durchzudrehen ;).

Wer tagsüber etwas leckeres sucht, dem kann ich das kleine Café ‚Active Cultur‘ sehr empfehlen. Ich habe hier jeden Tag ein Frozen Joghurt gegessen. Auch sehr beliebt ist das ‚Urth Caffé‘, in dem wir ebenfalls ein paar Mal waren. Dort gibt es eigentlich alles und man kann wunderbar die vielen Leute im Café und auf der Straße beobachten.

TRAVEL

JOSHUA TREE INTERIOR DREAMS

19. Juli 2019

Vor zwei Jahren waren wir das erste Mal im Joshua Tree Nationalpark und haben uns ein bisschen in die Gegend verliebt. Damals haben wir im etwa 45 Minuten entfernten Palms Springs übernachtet. Dieses Jahr haben wir uns spontan entschieden, noch mal zurück zu kommen und haben uns ein wunderschönes Haus im Ort Joshua Tree selbst gebucht. Es gibt viele schöne Unterkünfte, aber die Villa Kuro ist uns besonders ins Auge gefallen, denn der minimalistische aber trotzdem gemütliche Japandi-Stil (Mischung aus japanischem und skandinavischem Design) ist einfach genau unser Ding. Das Haus ist nicht nur mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet, es liegt auch ein bisschen abseits und dadurch schön ruhig.

Ich kann nicht genau beschreiben was es ist, aber die Gegend hier hat eine besondere Magie. Durch den allgegenwärtigen Vintage Vibe fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurück geworfen. Es gibt jede Menge skurrile Läden, viel gähnende Leere und bizzare Häuser, bei denen man sich fragt, wer dort wohl lebt. Die extreme Hitze (zumindest im Juli) verstärkt das Gefühl, einfach Irgendwo im Nirgendwo zu sein, noch mehr.

Vom Ort Joshua Tree fährt man nur etwa 10 Minuten bis man mitten im Nationalpark ist und der ist wohl immer wieder eine Reise wert.

In der Villa Kuro haben wir einen perfekten Ort zum Abschalten gefunden. Abends kann man sich hier den Sternenhimmel vom Whirlpool aus anschauen oder den Sonnenuntergang gemütlich vorm Fire Pit sitzend genießen. An einem Abend haben wir selbst gekocht, da wir nach wochenlangem Essen in Restaurants da richtig Lust drauf hatten. Die Küche ist sehr gut ausgestattet, es wurde wirklich an alles gedacht.

In der direkten Umgebung gibt es auch sowieso nur eine Handvoll Restaurants. Wer gut essen gehen will, sollte abends eher nach Palm Springs fahren. Wir waren an einem Abend wieder im Workshop Kitchen + Bar und jede Kleinigkeit dort von den Cocktails über die Speisen bis zur Einrichtung und dem Service war einfach perfekt. Einige Bewertungen, die man online so findet, kritisieren das Restaurant, was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wir waren hier auch schon vor zwei Jahren essen und damals ein bisschen skeptisch, eben wegen dieser komischen Bewertungen. Ich würde aber damals wie auch jetzt wieder 10/10 Punkte vergeben.

Ich verlinke euch hier nochmal meinen kleinen Guide zu Palm Springs.

INTERIOR

5 JAHRE THE POSTERCLUB – ZEIT FÜR EINEN SOMMERRABATT

26. Juni 2019

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Wie ihr wisst, shoppe ich von Zeit zu Zeit immer wieder gerne bei The Posterclub, denn der dänische Onlineshop hat meiner Meinung nach einfach die schönste Auswahl an Prints. Zu ihrem 5 jährigen Jubiläum gibt es heute (nur heute!) exklusiv 20 % Rabatt auf alle Prints. Diese Info kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht hat der ein oder andere ja noch Lust, sich heute Abend mit dem Ventilator auf dem Sofa zu verkriechen und dabei ein bisschen zu schauen.

Auch einige meiner all time favorite Prints könnt ihr 20% günstiger ergattern, nämlich ‚Object Blanc No 25‘, ‚Things will work out‘, ‚Eye Eye‘ und ‚Jellyfish‘ (hängt seit Jahren bei mir im Bad und ich liebe es).

Mit dem Code 5YEARS2019 kriegt ihr 20% Rabatt beim Auschecken.

Natürlich zeige ich euch auch noch, welche Prints ganz neu bei uns eingezogen sind.

‚One Way‘ von der schwedischen Künstlerin und (sehr sympatisch) Schuhdesignerin Anna Johannson, zwischen deren Prints ich mich kaum entscheiden konnte.

Der wunderschöne ‚Figure 04‘ Print von Bycdesign Studio.

Noch ein Print von Anna Johansson hat einen Platz über unserer Kaffeebar gefunden, nämlich ‚Pairs‘.

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