TRAVEL

TRAVEL DIARY THAILAND PART 2: SANTHIYA KOH YAO YAI RESORT & SPA

27. Februar 2017

Lust auf ein bisschen Sonnenschein und Träumen? Heute geht’s weiter mit dem zweiten Teil meines Thailand Travel Diaries. Zu unserem Aufenthalt im Santhiya Resort habe ich super viele Nachrichten von euch bekommen, und ich hoffe einige eurer Fragen in diesem Post beantworten zu können… Den ersten Teil meines Thailand Travel Diaries findet ihr übrigens hier .

Nach einer wunderschönen Woche auf der Insel Koh Naka Yai hieß es Abschied nehmen und es ging von Insel 1 auf Insel 2. So funktioniert Inselhopping schließlich 😉

Mit dem Speedboat wurden wir von Koh Naka Yai auf die etwa 45 Minuten entfernt gelegene Insel Koh Yao Yai gebracht. Schon die Fahrt dorthin, mitten durch die kleinen Inseln und Felsen in der Andamanensee, ist schlichtweg ein Traum. Unsere Ankunft im Santhiya Resort sah schonmal vielversprechend aus, in einem der Häuschen am Hang haben wir gewohnt.

Das Resort ist etwas größer als das The Naka Island, denn im Santhiya gibt es nicht nur Häuser mit eigenen Pool wie im The Naka Island, sondern auch normale Hotelzimmer und somit sind insgesamt mehr Gäste in der Anlage.

Was man aber, außer beim Essen, nicht wirklich merkt, da die Anlage sehr groß ist. Ein Teil liegt unten am Strand, dort sind einige Restaurants, die Rezeption, ein Pool und auch das Yogastudio zu finden. Die Zimmer und ein weiterer Pool, sowie zwei Restaurants und das Spa, liegen alle am Hang entlang. Man wird übrigens mit Autos, die Tag und Nacht fahren, von A nach B kutschiert, was auch nicht anders gehen würde, denn die Straßen sind sehr steil und die Entfernung vom Hauptpool oben bis runter zum Strand schon ziemlich groß.

Doch wenn wir nicht gewollt hätten, hätten wir uns garnicht groß bewegen müssen, denn in unserem ‚Zimmer‘ hätten wir es mit In-Room-Dining locker ein paar Tage aushalten können 😉

Wir haben uns im Santhiya für eine Ocean View Pool Villa entschieden und konnten so die gleiche Privatsphäre und Ruhe wie auch im kleinen Resort des The Naka Island genießen. Viele von euch haben mich gefragt welches Zimmer wir genau gebucht haben und ob sich der Aufpreis gegenüber den normalen Zimmern lohnt. Jedem habe ich ein klares JAAA geantwortet, eine solche Zimmerkategorie zu buchen lohnt sich absolut. Als wir unser Zimmer das erste Mal betreten haben, hat uns der endlose Blick aufs Meer und die kleinen benachbarten Inseln einfach umgehauen. So etwas Schönes, ich war hin und weg! Der Blick war tatsächlich noch atemberaubender und fesselnder als im vorherigen Resort!

Morgens mit diesem Blick aufzuwachen war fast zu gut um wahr zu sein!

Wer aber kein Zimmer mit eigenem Pool und Meerblick bucht, kann es im Santhiya auch ganz schön gut aushalten.

Es gibt immerhin zwei große Pools, die für jeden Gast zugänglich sind. Einer davon ist der riesige Infinity Pool, der auf der Spitze des Hangs gelegen ist. Blau wohin das Auge reicht, Wasser in Mengen, eine wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Inseln: Kurzgesagt ein Bilderbuch-Blick, der schöner nicht sein könnte!

Obwohl wir viel in unserem eigenen Pool gechillt haben, hat es uns auch einige Male hier hoch verschlagen um die Aussicht von ganz oben zu genießen.

Direkt hinter dem Pool ist übrigens eine Bar gelegen, die einen jederzeit mit frischen Kokosnüssen oder leckerem Essen versorgt. Wirklich viel los war an diesem Pool auch nie, da die Anlage wie gesagt recht weitläufig ist und es zusätzlich zu diesem Traumpool noch einen zweiten gibt, am Meer gelegen und eben auch das Meer mit Strand selbst. Also alles sehr entspannt und ruhig überall 🙂

Auch wenn es einem fast schwer fällt ein so grandioses Hotel zu verlassen, wollten wir natürlich auch die Insel erkunden.

Koh Yao Yai ist zwar deutlich größer als Koh Naka Yai (eine winzige Insel) aber trotzdem kann man sie in etwa einer Stunde komplett überqueren, es handelt sich also auch um eine kleine Insel.

Wir haben uns bewusst für diese kleinen Inseln abseits vom Massentourismus entschieden. Auf Koh Yao Yai gibt es genau die unberührte Natur von der wir geträumt haben, es sind wenige Touristen auf der Insel und das Santhiya eines der wenigen Hotels hier, neben einigen kleineren Hostels.

Für unseren Ausflug haben wir uns einen Roller gemietet (etwa 10€ für den ganzen Tag) und sind losgedüst. Es gibt nicht viele Straßen und so kann man sich fast nicht verfahren. Wir haben Koh Yao Yai einmal komplett überquert, unser Ziel: der Hua Lam Haad Beach ganz im Norden der Insel. Auf dem Weg dorthin sind wir durch viele kleine Dörfer gefahren, haben das Leben der Einheimischen gesehen und immer wieder Halt gemacht um die wunderschöne Aussicht auf die benachbarten Inseln zu genießen. Die Natur ist wirklich toll, viele Palmen, viele Wälder, aber auch hier ist es erschreckend, welchen Müll die Bewohner teilweise, nicht alle natürlich, vor ihren Türen liegen haben. Das Umweltbewusstsein hinkt hier wirklich noch einige Jahre hinterher. Fotos von den Dörfern habe ich leider keine gemacht, da ich es auch irgendwie unhöflich gefunden hätte, die Häuser der Bewohner einfach zu knipsen, während diese davor gesessen oder gearbeitet haben.

An dieser Stelle haben wir auch schonmal einen Blick auf das nächste Ziel unseres Inselhoppings erhaschen können: Die Nachbarinsel Koh Yao Noi. Traum, oder?

Auf unserem Weg sind wir auch an diesen Fischerhäuschen auf dem Wasser vorbeigekommen und mussten kurz Halt machen.

Unser eigentliches Ziel: der wunderschöne Hua Lam Haad Beach im Norden. Wir hatten unendlich viel Glück, denn wir kamen genau zur richtigen Zeit an (gegen 1 Uhr mittags). Wir hatten den Strand die ersten Minuten komplett für uns allein, denn es war menschenleer. Später kamen noch ein paar andere Roller und auch ein kleines Boot legte an, trotzdem waren nicht mehr als 20 Leute hier. Aber nicht nur das so wenig los war, war ein Glück, auch das wir den perfekten Zeitpunkt für Ebbe und Flut abgepasst haben.

Über diese Sandbank (die sich später noch vergrößerte) konnte man sehr weit ins Meer hinein gehen. Da sag nochmal einer, man kann nicht über Wasser laufen 😉

Später konnten wir sogar auf einer größeren Sandbank ganz hinten rechts im Meer sitzen und Krabben beobachten. Wir waren etwa zwei Stunden am Hua Lam Haad Beach, als wir gefahren sind, war das Meer wie leergetrunken, die Sandbank komplett frei gelegt. Man muss hier also mit der Zeit etwas Glück haben um einen so atemberaubend schönen Anblick genießen zu können.

Für mich war dieser Tag einer der schönsten der ganzen Reise.

Eigentlich ende ich Posts ungern mit ‚Negativem‘, aber ich möchte euch auch sagen, was nicht so toll war im Santhiya. Ich liebe es ins Spa zu gehen und mich massieren zu lassen und gebe jedem Spa daher gerne eine Chance, so natürlich auch dem Ayurvana Spa im Santhiya. Bei der ersten Anwendung, einem Facial, war ich ganz zufrieden, wenn auch nicht überwältigt. Doch bei meiner Massage am nächsten Tag war ich sehr enttäuscht, die Masseurin verließ nicht mal den Raum um einem genug Privatsphäre beim Umziehen zu geben und war auch ansonsten nicht sehr professionell. Zum Schluss flechtete sie mir, statt den Kopf zu massieren, Zöpfchen in die Haare. Ich nahm es mit Humor und sah später auch andere Mädels aus dem Spa mit diesen Zöpfen kommen, scheint da also ein Teil der Behandlung zu sein. Falls ihr aber ins Santhiya fahrt könnt ihr euch das Spa dort meiner Meinung nach schenken.

Leider müsst ihr auch damit rechnen, dass die meisten Mitarbeiter leider null Komma null Englisch können, was man bei einem Hotel der Preisklasse meiner Meinung nach schon erwarten könnte und was in allen anderen Hotels unserer Reise auch deutlich besser war.

Ansonsten habe ich aber nur Lob für das Santhiya übrig und würde sofort wieder hinfahren. Ich finde von allen Hotels auf unserer Reise hatte das Santhiya insgesamt das beste Gesamtpaket, wenn man Preis/Leistung sieht.

Aaaaaber das schönste Hotel unserer Reise kommt noch! Im nächsten Post 🙂

Bis dahin liebe Grüße an euch!

 

You Might Also Like

3 Comments

  • Reply Anne 27. Februar 2017 at 7:14 pm

    Traumhaft liebe Svenja, ich habe mich schon auf einen neuen Post gefreut, plane mit meinem Freund auch gerade Thailand. Deine Bilder und Stories bei Insta haben uns Südafrika als ursprüngliches Ziel mal ganz schnell vergessen lassen .. 😉
    Das Santhiya Hotel sieht unglaublich aus, das ist definitiv in der näheren Auswahl bei uns, ich versuche noch meine Überredungskunst wegen des Zimmers, der Preis ist leider heiß ..
    Liebe Grüße
    Anne

  • Reply Tanja 27. Februar 2017 at 7:56 pm

    Tausendmal WOW! Eure Reise hat in mir extremes Fernweh ausgelöst, jeder Stopp sah einfach nur paradiesisch aus. Absoluter Bilderbuch Urlaub, den ich genauso auch gerne machen würde. Ich habe sofort alle Hotels und Inseln ergooglet und freue mich jetzt über deine ausführlichen Berichte.
    Liebe Grüße nach Wien 🙂
    Tanja

  • Reply Christina 27. Februar 2017 at 8:18 pm

    Liebe Svenja,
    was habe ich deinen Thailand Urlaub geliebt, bitte fahr da nochmal hin und wir kommen virtuell wieder alle mit 😉 😉 😉 so ein bisschen Sonne und Luxus ganz ohne das lästige Fliegen und Zahlen war schon toll!
    LG Chrissi

  • Leave a Reply

    Scroll Up