TRAVEL

TRAVEL DIARY THAILAND PART 1: THE NAKA ISLAND RESORT

12. Februar 2017

Guten Morgen aus Thailand!

Seit fast zwei Wochen genießen wir nun schon die Sonne und die wunderschöne Natur hier und es wird Zeit, euch mal ein bisschen ausführlicher Bericht zu erstatten.

Ich war ehrlich gesagt etwas überwältigt, wie VIELE Nachrichten ich von euch bei Instagram bekommen habe, nachdem ich dort eine kleine Roomtour durch unsere Villa auf der ersten Insel bei Instastories gezeigt habe. Jede Menge Fragen zu unserer Reise kamen auf und die werde ich euch heute in einem ersten Post beantworten.

Schon vor ein paar Monaten haben mein Freund und ich unsere Thailand Reise gebucht. Insgesamt drei Inseln und drei Hotels haben wir uns für einen dreiwöchigen Aufenthalt ursprünglich ausgesucht.

Da es uns aber auf Anhieb schon auf der ersten Insel sooo gut gefallen hat, haben wir direkt am zweiten Tag spontan verlängert und werden nun noch für vier Tage zu einem vierten Ziel fahren.

Viele haben mich gefragt wo und wie man so eine Reise überhaupt buchen kann. Wir haben alles einzeln rausgesucht und online gebucht, sowohl die Inseln als auch die Hotels und die Flüge. Die Hotels haben wir, wie fast immer, über Booking.com gebucht. Auf die jeweiligen Inseln und von einer zur anderen Insel kann man ganz einfach mit dem Speedboat fahren, da man muss man im Voraus nichts planen. Jedes Hotel hat mehrere Boote und kann euch ein privates Boot zu einem Abholpunkt schicken oder euch auf eine andere Insel bringen. Natürlich gibt es auch öffentliche Boote, mit denen ihr von A nach B fahren könnt, die meist günstiger sind als die Hotelboote.

Wenn ihr Inselhopping in Thailand machen wollt, solltet ihr natürlich darauf achten, dass die einzelnen Inseln nicht zu weit auseinander liegen. Wir haben uns erst in ein Hotel verliebt (in das wir morgen fahren) und von dessen Standort ausgehend dann die umliegenden Inseln nach passenden Unterkünften durchsucht.

Auch die Frage, ob wir die Hotels über eine Kooperation mit meinem Blog umsonst bekommen haben, kam auf. Das wäre schön, aber nein, es gibt keine Kooperationen und keine Rabatte, das ist unser privater Urlaub, den wir selbst gebucht und bezahlt haben 😉

Für uns ist es übrigens die erste Reise nach Thailand und wir wollten die schönen Fleckchen abseits vom Massentourismus in Phuket, Koh Samui etc. erkunden. Keine Mondscheinparties, keine vollen Strände, wir waren auf der Suche nach Ruhe, möglichst unberührter Natur und Privatsphäre. All das haben wir  auch gleich auf unserem ersten Stopp gefunden.

Unser erstes Ziel war das The Naka Island Resort auf der kleinen Insel Koh Naka Yai im Süden Thailands. Außer dem Hotel gibt es auf der Insel nur noch ein kleines Dorf mit etwa 100 Einwohnern, nicht weit vom Resort entfernt.

Nachdem wir in Phuket gelandet sind, ging es für uns mit dem Taxi zum Ao Po Grand Marina Pier (30 Minuten Fahrt) und von dort aus mit einem privaten Speedboat in wenigen Minuten nach Naka Island.

Dort wurden wir von gleich drei sehr freundlichen Mitarbeitern am Anlegesteg in Empfang genommen und mit einem Golfcaddy durch das Resort zu unserem Zimmer gebracht. Wobei die Bezeichnung Zimmer untertrieben ist, denn unser ‚Zimmer‘ war eigentlich ein ganzes Häuschen mit tropischem Garten und eigenem Pool.

Frühstück auf unserer Terrasse!

Insgesamt gibt es in der ganzen Anlage nur 67 Villas, die alle einen privaten Pool haben und je nach Zimmerkategorie Meerblick oder Blick in den Dschungel. Wir haben eine Seaview Pool Villa gebucht und damit die für uns perfekte Wahl getroffen.

Morgens direkt vom Bett den Blick aufs Meer zu haben, was gibt es schöneres?

Schon beim Betreten unserer Villa haben wir uns sofort wie in einem zweiten Zuhause gefühlt! Wir hatten das Glück, dass unser gesamtes Häuschen komplett uneinsehbar war, wobei wir selbst aber einen tollen Blick auf die Bucht und den Strand hatten, Jackpot! Die Einrichtung der Villen ist schlicht, modern und doch gemütlich. Neutrale Farben, eine Art Betonboden und nur ein paar Farbakzente in Form von Kissen bestimmen die Optik. Mein persönliches Interior-Highlight: das wunderschöne Outdoor-Badezimmer und das wahnsinnig bequeme Bett.

In dem Moment, als wir am ersten Morgen die Rollos geöffnet und über unseren Pool hinweg aufs Meer geblickt haben, hat sich bei uns schon sofort die vollkommene Entspannung eingestellt. Und das sollte auch während des gesamten Aufenthalts so bleiben.

Die Atmosphäre auf Naka Island ist ungezwungen und familiär, die Mitarbeiter super freundlich und immer bemüht, einem einen guten Service zu bieten. Das Zimmer wird morgens und abends hergerichtet, am Abend lassen die Hausmädchen die Rollos runter, zünden Kerzen an und bereiten den Baldachin zum Schlafen vor. Schon allein die Freundlichkeit der Mitarbeiter macht den Aufenthalt zu etwas Besonderem. Unser Pool wurde ebenfalls jeden einzelnen Tag gereinigt, was ich super fand.

Dadurch, dass jede Villa wie gesagt einen eigenen Pool hat, ist am großen Hauptpool und auch am Strand nie viel los, oft hat man den Strand sogar ganz für sich allein.

Im Grunde hätte man seine Villa nie verlassen müssen, man hat einen Pool, eine tolle Aussicht, jede Menge Sitz- und Liegemöglichkeiten drinnen und draußen, kann sich jede Art von Essen ins Haus bringen lassen und sogar die Badewanne mit verschiedenen Bädern herrichten lassen. Natürlich haben wir unser kleines, privates Paradies aber trotzdem mal verlassen 😉 .

Ein weiterer wichtiger Punkt im Urlaub: das Essen! Es gibt zwei Restaurants im Resort, in denen es immer angenehm ruhig war, man hatte nie das Gefühl warten zu müssen.

Apropos Essen: Im Preis enthalten ist das Frühstück, alles andere muss man extra zahlen. Auch wenn das Essen wirklich gut war, wird es einem mit nur zwei Restaurants nach ein paar Tagen leider ein bisschen langweilig. Außerhalb des Resorts kann man allerdings nicht essen gehen, da die Insel eben sehr klein ist und in dieser Hinsicht nichts zu bieten hat. Einmal haben wir, bei einem Ausflug mit dem Fahrrad in das einzige Dorf auf der Insel, in einem Restaurant mittags ein sehr gutes Curry gegessen, doch dieses Restaurant hat nur bis sechs Uhr geöffnet, Abendessen ist dort also leider nicht möglich.

Das Resort auch mal zu verlassen und die Insel zu erkunden kann ich jedem nur empfehlen! Ich bin generell der Meinung, dass die Mischung aus Faulenzen und ein paar Unternehmungen die beste ist in einem Urlaub. Das Hotel stellt seinen Gästen kostenlos ein Fahrrad zur Verfügung, damit kann man die kleine Insel schnell und einfach erkunden.

Wie die Einheimischen nur ein paar Minuten entfernt in kleinen Hütten (mit leider sehr viel Plastikmüll drumherum) leben, ist mal ganz interessant zu sehen. Für unseren Standard ist es schon krass, dass hier das Bewusstsein für die (wunderschöne) Umwelt leider noch nicht sehr ausgeprägt zu sein scheint. Natürlich gibt es wie überall solche und solche Häuser, manche waren auch gut gepflegt. Doch den Müll zu sehen, tut schon weh. Auf Koh Naka Yai gibt es ansonsten jede Menge tropischen ‚Wald‘ und man fühlt sich wie bei einer kleinen Dschungeldurchquerung, einfach schön!

Natürlich haben wir auch das Spa Naka besucht und waren begeistert. Mein Freund meinte sogar, es sei die beste Massage seines Lebens gewesen, das will wohl was heißen 😉 .

Ich fand die Massage ebenfalls sehr gut, die Masseurin war nett und professionell. Der Spa Bereich ist ziemlich groß und im gleichen Stil wie die Häuser gehalten, also sehr schön. Einen Besuch kann ich absolut empfehlen. Die Preise für die Behandlungen sind etwa wie in einem guten Spa in Deutschland, also keine Schnäppchen. Generell ist auch das Essen nicht preiswert, aber das Hotel kann es sich natürlich erlauben.

Für alle, die mal so richtig die Seele baumeln lassen wollen, absolute Abgeschiedenheit und Privatsphäre genießen wollen und spitzenmäßigen Service, ist das Naka Resort genau das Richtige.

Wir hätten hier ewig bleiben können, es war einfach perfekt!

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10 Comments

  • Reply Consti von dreieckchen.de 12. Februar 2017 at 6:52 pm

    Das nenn ich mal fleißig, noch im Urlaub einen Reise Diary Beitrag 🙂 Da bekommt man doch direkt wieder Fernweh und in Großformat sind die Bilder einfach nochmal atemberaubender. Wir waren im November auch in Thailand und ich vermisse das leckere Essen einfach sooo sehr!

    Schön, dass du uns immer mitnimmst, deine Insta Stories versüßen uns hier die grauen Februar-Tage <3
    Genießt die Zeit und lasst es euch gutgehen!

    Liebe Grüße
    Consti

    • Reply Svenja 27. Februar 2017 at 8:56 pm

      Liebe Consti,
      wenn auch etwas spät: vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Thailand war ein Traum <3!
      Liebe Grüße

  • Reply Sarah 12. Februar 2017 at 6:59 pm

    Einfach traumhaft! Ich freue mich schon auf die anderen Hotels und Infos, bin gespannt 🙂
    Du scheinst nicht nur beim Einrichten einen tollen Geschmack zu haben!
    Liebe Grüße, Sarah

    • Reply Svenja 27. Februar 2017 at 8:57 pm

      Danke liebe Sarah,
      mein zweites Travel Diary ist eben online gegangen 🙂
      Liebe Grüße!

  • Reply Tini Busch 12. Februar 2017 at 7:53 pm

    SVENJAAAAAAA ❤️❤️ Dankeschön für diesen tollen Reisebericht! Wie Du ja weißt bin ich ein riesengroßer BALI FAN und alle Deine Bilder haben mich soooo an Bali erinnert! Ich möchte schon die ganze Zeit auch so gerne nach Thailand reise und deswegen freue ich mich jetzt sooooo doll! Ich liebe VORFREUDE ❤️❤️ Ich wünsche Euch noch einen tollen Urlaub und freue mich riesig auf Deine Insta Stories .. Dicken Kuss Tini

    • Reply Svenja 27. Februar 2017 at 8:57 pm

      <3 <3 <3 Danke Tini, auch nochmal an dieser Stelle!

  • Reply Patricia 13. Februar 2017 at 6:18 am

    Liebe Svenja, ich habe schon auf diesen Post hingefiebert! Die Bilder sind wunderschön , da scheinst du ein wahres Paradies gefunden zu haben. Ich würde mich freuen, wenn du zum Schluss eure gesamte Route veröffentlichst, bin schon neugierig. Bisher hattet ihr wundervolle Hotels!
    Grüße aus der Schweiz, Pat 🙂

    • Reply Svenja 27. Februar 2017 at 8:58 pm

      Hallo Patricia,

      vielen lieben Dank, du hast Recht, wir haben wirklich das Paradies gefunden 🙂
      Ich werde zu jedem Hotel einen Post schreiben und zum Schluss nochmal einen Post mit einer Zusammenfassung der Route, aller Fragen etc.
      Liebe Grüße in die Schweiz 😉

  • Reply Natalie 13. Februar 2017 at 9:24 am

    Hammer!!! Ich habe deine Story auch gesehen und war begeistert, so ein tolles und besonderes Resort. Werde ich mir auf jeden Fall noch genauer anschauen. Danke für die schönen Einblicke, ich fühle mich dadurch selbst wie im Urlaub 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Natalie

  • Reply Jess 14. Februar 2017 at 12:57 pm

    So dreamy!

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