INTERIOR PERSONAL TIPPS

SUNDAY READING: THE KINFOLK HOME & MEINE PERSÖNLICHEN SLOW LIVING TIPPS

9. Oktober 2016

Slow Living: Zwei Wörter die seit einiger Zeit in aller Munde sind. In einer viel zu schnell gewordenen Welt sehnen sich scheinbar viele nach Entschleunigung und mehr Ruhe.

Was Slow Living bedeutet zeigt Nathan Williams in seinem wunderschönen Buch ‚The Kinfolk Home‘. Der Autor schreibt übrigens auch die beliebten Kinfolk Magazines.

Ich habe sein Buch regelrecht verschlungen und jede einzelne Textzeile gelesen, was mir sonst bei Interior Büchern ehrlich gesagt nie passiert. Die Texte haben wirklich Gehalt und die Bilder sind Inspiration pur.

Übrigens auch ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk für alle Interior-Fans.

Mein Lieblingssatz im Buch (sinngemäß):

Bei Slow Living geht es nicht darum herauszufinden, mit wie wenig wir leben können, sondern darum, zu erkennen, ohne was wir nicht leben können. Der Fokus soll auf das Wesentliche gerichtet sein.

Und somit ist die Botschaft klar: Slow Living bedeutet für jeden persönlich etwas anderes und hat nicht immer unbedingt etwas mit Minimalismus zu tun, wie man vielleicht anfangs vermutet. Genauso wenig bedeutet Slow Living den ganzen Tag zu faulenzen. Es geht im Grunde darum, den Alltag mit mehr Fokus zu leben und mehr Zeit für Dinge zu finden, die man liebt.

The Kinfolk Home Slow Living

Insgesamt 35 Homestories sind zu bestaunen, die unterschiedliche Arten des Slow Livings zeigen.

Eine meiner liebsten Wohnungen aus dem Buch ist die von Jonas & Christine Bjerre-Poulsen. Das Zuhause der Dänen ist minimalistisch, aber nicht karg und hat wohl die schönste Küche im ganzen Buch (das alte Fischgrättparkett der Wohnung wurde durch Betonboden ersetzt und ein Teil stattdessen als Arbeitsplatte für die Küche umfunktioniert!).

The Kinfolk Home Slow Living

Das Buch und seine Botschaft haben mich gefesselt und ich habe mir natürlich gleich Gedanken gemacht, was Slow Living für mich bedeutet und wie es bei mir Zuhause funktioniert. Drei ganz einfache Tipps, die für mich persönlich funktionieren, habe ich euch mal hier zusammengefasst.

The Kinfolk Home Slow Living

3 einfache Slow-Living Tipps:

Ausmisten! Schmeißt alles, wirklich alles raus, was ihr nicht braucht. Ich habe etliche Sachen verschenkt und verkauft und auch weggeschmissen, als wir in unsere neue Wohnung gezogen sind. Euer Zuhause sollte euch Platz zum Atmen lassen. Weniger Zeug bedeutet auch weniger Zeug wegräumen und sauber halten müssen. Womit wir beim zweiten Tipp sind.

Gönnt euch Hilfe! Viele sind zu geizig, sich eine Putzhilfe zu leisten. Das bisschen kann man ja auch selber machen… Aber fürs Putzen gehen etliche Stunden jede Woche verloren, die ihr für Dinge nutzen könntet, die ihr wirklich liebt und die euch entspannen. Wie zum Beispiel etwas tolles Kochen. Umgekehrt geht das genauso: Wenn ihr beim Putzen entspannen könnt, Kochen aber eine Last ist, dann putzt eure Wohnung selbst und bestellt stattdessen öfter mal gutes Essen. Mein Freund und ich kochen wirklich gerne und sehr oft, aber Sonntags bleibt die Küche immer sauber und es wird Essen bestellt. Ein sehr schönes Ritual für uns, mit dem wir uns den Tag freihalten für andere Dinge.

Social Media Abstinenz! Tausend Mal am Tag Mails, Instagram, Snapchat & Co. checken raubt einem viel Zeit. Stattdessen sollte man ab und zu mal einen Tag das Handy aus der Hand lassen und nur morgens und abends reinschauen. Am besten geht das finde ich am Wochenende, wenn man mal einen Tag an einen See fährt oder ein Stündchen spazieren geht. In den letzten fünf Tagen, die wir in Stockholm waren, habe ich mein Handy nur sehr wenig genutzt und es war total befreiend. Man lebt mehr im Jetzt. Ich lese in letzter Zeit auch wieder viel mehr, eigentlich jeden Abend eine Stunde lang bevor ich einschlafe. Ich habe das Gefühl, dadurch schlafe ich tausend mal besser, als wenn ich kurz vorm Einschafen noch durch den Instagram Feed scrolle. Aber jetzt nicht Aufhören meinen Blog zu lesen, ne 😉

Schreibt mir gerne auch mal eure Tipps!

Uns jetzt wünsche ich euch einen entspannten Sonntag Abend…

The Kinfolk Home Slow Living

The Kinfolk Home Slow Living

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5 Comments

  • Reply HIMMELSSTÜCK | Rahel 11. Oktober 2016 at 10:09 am

    Hui, da bin ich ja schon super gut dabei. Alle deine 3 Tipps konnte ich abhaken, zumindest zum Großteil. Einen Tag in der Woche mal die Küche bewusst kalt zu lassen, finde ich super. Und im Urlaub lasse ich das Handy meist auch links liegen, da müsste ich in der Woche definitiv auch besser werden. Ausmisten ist ein gutes Stichwort: Da bin ich gerade dran und ich empfinde es auch als sehr befreiend!
    Liebe Grüße zu dir, Rahel

    • Reply Svenja 16. Oktober 2016 at 9:49 pm

      Das freut mich zu lesen Rahel, liebe Grüße zurück 🙂

  • Reply Svenja 16. Oktober 2016 at 12:15 pm

    Deine 3 Tipps sehe ich ganz genau so! Ich lese übrigens auch immer Abends vor dem Einschlafen und bin auch fest davon überzeugt, dass ich dann viel besser schlafe.
    Liebe Grüße
    Svenja http://www.lovelysuitcase.de

    • Reply Svenja 16. Oktober 2016 at 9:47 pm

      Danke für deinen Kommentar 🙂
      Grade jetzt im Herbst hat man ja auch wieder richtig Lust zu lesen, ich stöbere grade auf Amazon nach neuen Büchern 😉
      Liebe Grüße!

  • Reply Rose-Marie 17. Oktober 2017 at 6:21 pm

    Hi! Could you tell me where that lovely glass vase is from?

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