TRAVEL

JOSHUA TREE INTERIOR DREAMS

19. Juli 2019

Vor zwei Jahren waren wir das erste Mal im Joshua Tree Nationalpark und haben uns ein bisschen in die Gegend verliebt. Damals haben wir im etwa 45 Minuten entfernten Palms Springs übernachtet. Dieses Jahr haben wir uns spontan entschieden, noch mal zurück zu kommen und haben uns ein wunderschönes Haus im Ort Joshua Tree selbst gebucht. Es gibt viele schöne Unterkünfte, aber die Villa Kuro ist uns besonders ins Auge gefallen, denn der minimalistische aber trotzdem gemütliche Japandi-Stil (Mischung aus japanischem und skandinavischem Design) ist einfach genau unser Ding. Das Haus ist nicht nur mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet, es liegt auch ein bisschen abseits und dadurch schön ruhig.

Ich kann nicht genau beschreiben was es ist, aber die Gegend hier hat eine besondere Magie. Durch den allgegenwärtigen Vintage Vibe fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurück geworfen. Es gibt jede Menge skurrile Läden, viel gähnende Leere und bizzare Häuser, bei denen man sich fragt, wer dort wohl lebt. Die extreme Hitze (zumindest im Juli) verstärkt das Gefühl, einfach Irgendwo im Nirgendwo zu sein, noch mehr.

Vom Ort Joshua Tree fährt man nur etwa 10 Minuten bis man mitten im Nationalpark ist und der ist wohl immer wieder eine Reise wert.

In der Villa Kuro haben wir einen perfekten Ort zum Abschalten gefunden. Abends kann man sich hier den Sternenhimmel vom Whirlpool aus anschauen oder den Sonnenuntergang gemütlich vorm Fire Pit sitzend genießen. An einem Abend haben wir selbst gekocht, da wir nach wochenlangem Essen in Restaurants da richtig Lust drauf hatten. Die Küche ist sehr gut ausgestattet, es wurde wirklich an alles gedacht.

In der direkten Umgebung gibt es auch sowieso nur eine Handvoll Restaurants. Wer gut essen gehen will, sollte abends eher nach Palm Springs fahren. Wir waren an einem Abend wieder im Workshop Kitchen + Bar und jede Kleinigkeit dort von den Cocktails über die Speisen bis zur Einrichtung und dem Service war einfach perfekt. Einige Bewertungen, die man online so findet, kritisieren das Restaurant, was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wir waren hier auch schon vor zwei Jahren essen und damals ein bisschen skeptisch, eben wegen dieser komischen Bewertungen. Ich würde aber damals wie auch jetzt wieder 10/10 Punkte vergeben.

Ich verlinke euch hier nochmal meinen kleinen Guide zu Palm Springs.

INTERIOR

5 JAHRE THE POSTERCLUB – ZEIT FÜR EINEN SOMMERRABATT

26. Juni 2019

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Wie ihr wisst, shoppe ich von Zeit zu Zeit immer wieder gerne bei The Posterclub, denn der dänische Onlineshop hat meiner Meinung nach einfach die schönste Auswahl an Prints. Zu ihrem 5 jährigen Jubiläum gibt es heute (nur heute!) exklusiv 20 % Rabatt auf alle Prints. Diese Info kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht hat der ein oder andere ja noch Lust, sich heute Abend mit dem Ventilator auf dem Sofa zu verkriechen und dabei ein bisschen zu schauen.

Auch einige meiner all time favorite Prints könnt ihr 20% günstiger ergattern, nämlich ‚Object Blanc No 25‘, ‚Things will work out‘, ‚Eye Eye‘ und ‚Jellyfish‘ (hängt seit Jahren bei mir im Bad und ich liebe es).

Mit dem Code 5YEARS2019 kriegt ihr 20% Rabatt beim Auschecken.

Natürlich zeige ich euch auch noch, welche Prints ganz neu bei uns eingezogen sind.

‚One Way‘ von der schwedischen Künstlerin und (sehr sympatisch) Schuhdesignerin Anna Johannson, zwischen deren Prints ich mich kaum entscheiden konnte.

Der wunderschöne ‚Figure 04‘ Print von Bycdesign Studio.

Noch ein Print von Anna Johansson hat einen Platz über unserer Kaffeebar gefunden, nämlich ‚Pairs‘.

TRAVEL

SOUTH AFRICA: BABYLONSTOREN

21. Juni 2019
Babylonstoren

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Nach ein paar sehr schönen Tagen in Kapstadt, die viel zu schnell vorbei waren, ging unsere Südafrika-Reise weiter in Richtung Stellenbosch. Hier findet man eine der ältesten holländischen Farmen in Südafrika, die sich als Weingut tarnt, aber eigentlich sowas wie der Garten Eden ist. Babylonstoren ist ein wahres Stück Paradies inmitten der grünen Winelands und nur etwa 45 Minuten entfernt von Kapstadt.

Die Kulisse ist absolut spektakulär, man fühlt sich wie in einem viel zu schönen Film. Umringt von Bergen, schläft man unter sternenklarem Himmel in wunderschönen Cottages. Öffnet man morgens die Dutch Doors seines Häuschens blickt man mitten in einen unfassbar großen Obst- und Gemüsegarten, wie ich ihn noch nirgends gesehen habe. Ein Gefühl, dass man für immer in sich behalten wird.

Wir haben insgesamt vier Nächte in einem der wunderschönen Cottages verbracht. Man kann Babylonstoren aber auch einfach so tagsüber besuchen und eine Gartentour oder ein Wine Tasting machen. Da die Anzahl der Cottages zum Übernachten überschaubar ist und eine Nacht auch entsprechend kostet, gibt es leider recht viele Tagesbesucher. Als wir sonntags angereist sind, war es im öffentlich zugänglichen Teil der Anlage schon leicht überlaufen. Die nächsten Tage hatten wir aber wirklich Ruhe, daher empfehle ich euch hier eher unter der Woche zu buchen.

Die gesamte Anlage ist wie einem Bilderbuch entsprungen. Kein Wunder, die Besitzerin ist schließlich die ehemalige Chefredakteurin der südafrikanischen ‚Elle Decoration‘. Wie gigantisch groß die Farm wirklich ist, haben mein Freund und ich bei einer Jeep-Tour über das Gelände erfahren. Wir wurden bis zum höchsten Punkt des Areals gefahren und hatten von dort einen traumhaften Blick über die Weinberge, Babylonstoren und die Umgebung. Dazu ein, zwei Gläschen des hauseigenes Weins und das Leben ist schön!

Südafrika hat mich generell mit seiner Schönheit total umgehauen!

Babylonstoren lebt das Konzept ‚farm-to-table‘ – so gut wie alles, was auf den Tisch kommt, stammt direkt von der Farm und die ist riesig. Babylonstoren hat nicht nur einen unfassbar großen Obst- und Gemüsegarten, sondern auch eine eigene Bäckerei und Fleischerei und stellt natürlich auch köstlichen eigenen Wein her. Honig, Käse und Olivenöl kommen ebenfalls aus eigener Produktion.

Kulinarisch kommt man hier wirklich voll auf seine Kosten.

Worauf wir uns im Voraus deshalb besonders gefreut haben, war das hochgelobte Restaurant ‚Babel‘, indem ihr auch als Besucher reservieren könnt. Da das Essen aus dem eigenen Garten kommt, gibt es natürlich nur saisonale Speisen. Die Küche ist sehr kreativ und auf einem hohen Level. Vom Service waren wir während unseres Aufenthaltes ehrlicherweise aber leider mehrmals enttäuscht. Leider hatte man den Eindruck, dass die Mitarbeiter nicht sehr motiviert oder künstlich übermotiviert waren.

Neben dem ‚Babel‘ kann man auch tagsüber etwas im ‚Greenhouse‘ essen, was ich absolut furchtbar fand. Das alte Gewächshaus und die Terrasse sitzen (zu) voll mit Besuchern, als Hotelgast hat man keinen reservierten Tisch und muss auf einen freien Platz warten, wie alle anderen. Das Essen an sich ist lecker, aber wird wie bei Burger King serviert. Ich glaube nicht, dass Babylonstoren in einem Satz mit dieser Fast-Food-Kette genannt werden will, daher sollten sie das Greenhouse-Konzept vielleicht nochmal überdenken.

Auch in der Bäckerei wird an einigen Abenden als Alternative zum ‚Babel‘ das Dinner serviert. Dort haben wir die beste Pizza seit langem gegessen und unglaublich gutes Dessert.

Neben dem Essen, lohnt es sich auch für den Wein zu kommen.

Unser letzter Abend ist uns dank diesem unfassbar schönen Sonnenuntergang besonders in Erinnerung geblieben. Ich habe wirklich selten solch einen Himmel gesehen. In diesen Momenten ist man einfach nur dankbar, dass man die Möglichkeit hat, an solche unvergesslichen Orte reisen zu können.

ODDS & ENDS

Odds & Ends – Reise Spezial

16. Juni 2019

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Langsam aber sicher beginnt sie, die für mich schönste Zeit des Jahres. Die Temperaturen klettern immer höher (manchmal schon etwas zu hoch), alle schalten einen Gang zurück, mein Mailfach ist ein bisschen leerer als sonst, immer öfter kommt auch mal eine Abwesenheistnotiz als Antwort zurück. Ehrlich gesagt liebe ich das, geht’s euch auch so?! Die nächsten beiden Monate läuft alles etwas langsamer ab und ich finde man sollte diese Zeit genießen. Daher habe ich heute aus meinen Odds & Ends ein kleines Sommer- und Reisespezial für euch gemacht.

1) Sommer heißt für viele auch endlich mal Zeit für Urlaub. Ich werde immer wieder gefragt, wo ich unsere Hotels und Unterkünfte auf Reisen finde. Es gibt da keine pauschale Antwort, aber es gibt Seiten, da könnte man einfach jedes Ferienhaus buchen. Ich könnte mich teilweise stundenlang durch die Bildergalerien klicken. Inspiration und Fernweh pur gibt’s beispielsweise bei The Thinking Traveller (Apulien, Sizilien, griechische Inseln, Kosrika etc.), Excellence Villas (Bella Italia!), Urlaubsarchitektur (Deutschland, Österreich, Frankreich), Boutique Homes (weltweit) oder Unique Home Stay (traumhafte Bilderbuch-Cottages in UK).

2) Während bei uns der Sommer Vollgas gibt, herrscht auf der anderen Seite der Erde Winter. Aber wie schön Winter in Australien sein kann, zeigt Ellie von Elsas Wholesome Life in ihren Vlogs. Ich liebe ihre entspannte Lebensweise und lasse mich gerne von Ellies Sinn für gesundes Essen, Ästhetik und dem typischen Aussie Lifestyle inspirieren.

3) Die warmen Temperaturen scheinen bei mir ein kleines Shopping-Bedürfnis zu wecken. Ich habe ein bisschen unter anderem bei &otherstories eingekauft. Den Bikini allerdings nicht, den verlinke ich euch aber gerne, da vielen von euch mein sehr ähnlicher von Mara Hoffmann so gut gefallen hat und dieser hier eine preiswerte Alternative ist.

4) Für mich bedeutet Sommer auch immer, dass es nach Amerika geht. Mein Freund und ich reisen jedes Jahr in die USA und checken vor jedem Langstreckenflug lieber zweimal, ob wir unsere Noise Cancelling Kopfhörer dabei haben. Die von Bose sind die besten und so gut, dass ich sogar schon von Kabel auf Wireless umgestiegen bin, obwohl ich den Preis dann nochmal zahlen musste. Ein absolutes Muss auf langen (und auch kurzen) Flügen, das die Reise so viel angenehmer macht. Möchte ich nie wieder drauf verzichten!

5) Wer keine Lust auf Langstreckenflüge hat oder der Umwelt zuliebe auf eine weite Reise verzichtet, der kann sich auch in Deutschland eine schöne Zeit machen. Wir alle wissen, dass das Gute oft so nah liegt. Dieses Buch beweist es und liefert haufenweise wunderschöne Feriendomizile an deutschen Seen. Gibt es auch als Hamburg, Berlin, NRW und München Edition.

6) Aber egal ob am See oder am Meer, einen schönen Bikini braucht man immer ;):

7) Ebenfalls unverzichtbar zur warmen Jahreszeit ist für mich angenehme Leinenbettwäsche. Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat meiner Meinung nach H&M Home. Ich war der Bettwäsche gegenüber ehrlich gesagt erst ein bisschen skeptisch, hatte auch schon viele andere Marken getestet. Aber inzwischen haben wir diese Leinen-Bettwäsche in mehreren Farben und sind total zufrieden damit!

8) Wenn Sommer einen Geruch hat, dann diesen hier. Sooo gut, solltet ihr unbedingt mal Probe riechen!

9) Jomo: dieses Jahr für viele von uns aktueller denn je!

10) Zu guter Letzt habe ich noch eine kleine Herzensempfehlung. Majavia ist ein junges Label aus Wien, das wirklich die schönsten Reiseaccessoires herstellt. Das Beste: alles ist personalisierbar! Ich gebe zu, dass ich da total drauf stehe. Seit letztem Jahr habe ich schon eine Reisepasshülle und eine Cosmetic Pouch von Majavia, seit letzter Woche auch die noch ganz neue Beauty Bag. Da man wie gesagt alles mit seinen Initialen versehen lassen kann, finde ich gerade die Reisepasshüllen auch ein super Geschenk zur Hochzeit! Natürlich haben die Mädels von Majavia mir auch einen Code für euch gewährt, mit dem ihr Rabatt auf eure Bestellungen bekommt. Einfach SVENJA2019 beim Check-Out eingeben und ihr bekommt -15% Rabatt.

TRAVEL

Casa Cook Kos

9. Juni 2019
Casa Cook Kos Blog Review

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Sechs Tage süßes Nichtstun auf Kos liegen hinter mir und zurück in Wien kann ich meine Flip Flops direkt anlassen, denn auch hier ist gerade Hochsommer angesagt. Über Sonne satt will man sich ja bekanntlich nicht beschweren, aber auf Kos war es ehrlicherweise dann doch um einiges angenehmer, als mitten in der Stadt. Auch letzten Sommer haben mein Freund und ich die Wiener Hitze schon gegen eine Woche im Casa Cook auf der griechischen Insel Rhodos getauscht. Eigentlich wären wir auch da schon gerne nach Kos geflogen, war aber alles ausgebucht und wir sind bekanntlich immer eher ein bisschen spät dran.

Diesmal haben wir aber rechtzeitig gebucht und konnten ein paar entspannte Tage und sogar meinen Geburtstag im schönen Casa Cook auf Kos verbringen.

Auch diesmal habe ich mal wieder festgestellt, wie wie wichtig mir im Urlaub eine schöne Umgebung ist. Vielen ist es ja ziemlich egal, wie das Bett aussieht, in dem sie im Urlaub schlafen. Ich zähle da definitiv nicht dazu und ich glaube ihr auch nicht, oder? Für mich geht nichts über ein inspirierend eingerichtetes Hotel, Airbnb-Apartment oder Ferienhaus. Wenn man beim Frühstück die Tasse hebt, um sich das Label zu merken, dann hat ein Hotel in meinen Augen schon ganz viel richtig gemacht.

Und genau so ein Hotel ist das Casa Cook, sowohl auf Kos als auch auf Rhodos.

Casa Cook auf Kos oder Rhodos?

Ich kann euch aber gleich sagen, auch wenn ich beide Hotels empfehlen kann, auf Kos hat es mir noch besser gefallen. Warum? Zum einen fühlt es sich an, als ob das gesamte Konzept hier mit noch mehr Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Zum anderen liegt das Casa Cook auf Kos direkt am Meer, in Rhodos kann man dagegen nur zum öffentlichen Strand gehen und das macht einen wirklichen Unterschied. Die Lage direkt am Meer bedeutet, dass man mit Meerblick und Meeresrauschen Frühstücken, Lunchen und Abendessen kann, was ich total entspannend finde. Man kann seinen Tag an einem sehr ruhigen und sehr gepflegten Strandabschnitt verbringen, auf sehr bequemen und schönen Liegen ;). Für mich ist das auf jeden Fall ein absoluter Pluspunkt, denn durch die direkte Meerlage kommt soviel mehr Urlaubsstimmung auf.


Auch noch ein Pluspunkt: Im Casa Cook Kos gibt es die Zimmerkategorie ‚Suite mit privatem Pool‘ (die wir gebucht haben). Von dieser Kategorie gibt es im Casa Cook Rhodos leider nur ein einziges Zimmer. In beiden Hotels kann man aber auch Zimmer mit einem Shared Pool buchen, man teilt den Pool dann mit drei Zimmern. Ehrlich gesagt würde ich dann im Casa Cook Kos aber lieber ein normales Zimmer buchen und an den großen Hauptpool gehen. In Rhodos hatten wir ein Shared Pool Zimmer und das war super, da der Pool riesig war und man von den Nachbarzimmern trotzdem ganz gut abgetrennt war, der Hauptpool war dagegen eher klein.

Mit unserer Zimmerwahl waren wir auf jeden Fall zufrieden.

Da wir einfach nur ein paar faule Tage in der Sonne genießen wollten, haben wir auch einfach genau das getan und unsere Zeit am Pool oder am Meer vertrödelt. Zwischendurch mal einen Kaffee, ein kleiner Strandspaziergang oder ein Eis. Das war’s im Großen und Ganzen auch schon. Eine Massage im Spa gab’s auch noch und die war wirklich gut (zumindest meine, mein Freund vermutet, dass er vom Yoga Lehrer massiert wurde). Natürlich kann man dieses ‚Programm‘ nicht ewig durchziehen, daher finde ich fünf Nächte im Casa Cook eigentlich ideal, danach könnte es langweilig werden. Aber nicht jeder hat Hummeln im Hintern, daher ist das nur meine Einschätzung.

Zu ‚beanstanden‘ gab es nur ein paar Kleinigkeiten, aber die will ich euch nicht vorenthalten. Mich persönlich nervt es immer ein bisschen, wenn man quasi gezwungen ist, im Hotel zu essen. Als Vegetarier hat man generell nicht so viele Optionen, da ist es immer schön, wenn man auch mal woanders essen kann und ein bisschen mehr Abwechslung hat. In der direkten Nähe des Casa Cooks gibt es leider an Restaurants und Cafés gar nichts. Ich liebe es, mit dem Roller jeden Tag in ein anderes, süßes Café zu fahren, dabei ein bisschen die Gegend zu erkunden. Das hat man dann eher auf Bali, nicht so sehr auf Kos.

Auch nicht so toll fanden wir, dass unser Zimmer (und generell alle Suiten mit privatem Pool) im Außenbereich nicht vollständig vom Nachbarzimmer abgetrennt war. Ich denke man bucht sich ein Zimmer mit eigenem Pool ja schließlich, um seine Privatsphäre zu haben. Wirklich gestört hat es im Endeffekt nicht, da das Zimmer neben uns sowieso nur eine Nacht belegt war. Trotzdem waren wir darüber ein bisschen verwundert. Das Zimmer war aber alles in allem eine super Wahl und ich würde es auch definitiv wieder buchen.

Genug geschrieben, jetzt lasse ich euch noch ein paar schöne Bilder da und wünsche euch einen entspannten Sonntagabend!


ODDS & ENDS

Odds & Ends

2. Juni 2019
Kaffeebar Werkbank ECM Siebträger

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Leider bin ich die letzten Wochen kaum zum Bloggen gekommen, weil ich hauptsächlich in Deutschland mit unserer Hausrenovierung beschäftigt war. Jetzt bin ich aber seit ein paar Tagen wieder in Wien und wenn ich hier sitze und einen Beitrag tippe, merke ich sofort wieder, wieviel Spaß mir das eigentlich macht. Mich freut es außerdem auch sehr, dass hier immer mehr Menschen mitlesen, obwohl in Zeiten von Instagram und Co. der klassische Blog ja irgendwie ein bisschen an Bedeutung verloren hat. Zumindest habe ich das Gefühl, dass die meisten ihre Blogs aufgeben. Ich lese aber selbst nach wie vor noch gerne Blogs und teile daher auch weiterhin gerne ein paar Dinge mit euch hier.

1) Alte Scheunen zu Wohnraum umzugestalten ist seit Jahren beliebt und es kommen immer wieder unfassbar schöne Ergebnisse dabei raus. Fünf besonders gelungene Umbauten findet ihr hier.

2) Da wir nur ein paar Tage in Wien sind, habe ich direkt die Zeit genutzt um ein bisschen was Neues in der Stadt zu erkunden. Seit kurzem hat das The Lala geöffnet, welches den beiden Veganista-Eis-Gründerinnen gehört. Der Laden ist sehr süß geworden, der Kaffee schmeckt hervorragend und alles ist vegan. Vorbeischauen lohnt sich! Auch relativ neu ist das Hildebrandt Café, welches ich euch sehr ans Herz legen kann. Total gemütliche Location mit einem besonders schönen und ruhigen Außenbereich. Ein Ort zum Seele baumeln lassen mitten in der Stadt.

3) Ich gebe es zu, ich mache total gerne Tests, haha. Wie beispielsweise diesen MyCreativeType von Adobe. Mein Ergebnis (The Visionary) hat auf jeden Fall absolut gepasst. Welcher Typ seid ihr?

4) Dieses Kleidchen wird mich morgen in den Urlaub begleiten. Nach einem doch recht regnerischen Mai, kommt eine Woche in der Sonne sehr gelegen!

5) Könnte ich mir stundenlang ansehen, so beruhigend, oder?

6) Bei Reform gibt’s übrigens neue Küchenfronten. Das coole Konzept der Dänen habe ich euch hier schon mal genauer vorgestellt.

7) Ertappt! Leider finde ich mich hier auch ein bisschen wieder und finde die Botschaft von Nike sehr wichtig!

8) Könnte ich täglich essen!

9) Ein Instagramaccount, dem ich seit kurzem sehr gerne folge!

10) Die kommt dann mit in den nächsten Urlaub…

THE HOUSE

Baustellen-Update II

14. Mai 2019

Vor einem Monat habe ich das erste Baustellen-Update für euch hier auf dem Blog veröffentlicht. Seitdem ist schon wieder einiges vorangegangen. Im Grunde kann man sich kaum merken, was man schon alles gemacht hat, denn jeden Tag passiert etwas Neues. Auf meinem Handy und am Laptop sind immer gefühlt 20 Tabs offen. Ich suche parallel nach Inspiration für die Fassadengestaltung, den schönsten Fliesen der Welt, Menschen, die uns diese dann auch anbringen können, plane den Garten und nebenher auch die Küche und so weiter und so fort. Ein altes Haus zu sanieren ist sehr viel Arbeit, macht sehr viel Spaß und ist ein Prozess, der einem ganz schön was abverlangen kann. Zeitlich, körperlich, nervlich und finanziell. Wir haben übrigens keinen Bauleiter und auch keinen Architekten. Das heißt wir hören nicht mal eben bei jemandem nach, wie es denn so läuft, wir planen und koordinieren alles selbst und sind vor Ort. Es kam bislang auch nicht der Punkt, an dem wir einen Bauleiter oder einen Architekten gebraucht hätten. Hoffen wir, es bleibt so! Alles, was hier passiert, wollen wir selbst bestimmen und trauen uns das auch zu.

Nachdem wir die komplette untere Etage von Böden und Estrich befreit haben, wären wir gerne in Urlaub geflogen wurde sich der Tapete gewidmet. Tapete abkratzen ist eine Arbeit die wirklich unfassbar wenig Spaß macht. Für jedes Eckchen, das man befreit hat, ist man daher dankbar ohne Ende. Falls euch also mal jemand fragen sollte, ob ihr vielleicht beim Tapete abmachen helfen wollt, dann würde ich mir an eurer Stelle ganz schnell eine Ausrede einfallen lassen ;). Leider sind wir mit dem Thema Tapete noch nicht ganz durch, es eilt aber auch nicht.

Irgendwann in den letzten Wochen ist auch die Wand zwischen Küche und dem ehemaligen Gäste-WC rausgeflogen. Eine Veränderung, auf die ich mich riesig gefreut habe. Die wegfallende Wand vergrößert die Küche und macht es möglich, dass wir später direkt aus der Küche auf die Terrasse und in den Garten laufen können. Das war mir so wichtig, dass mein Freund und ich den Grundriss hunderte Male umgeplant haben.

Zunächst gab es nämlich keine vernünftige Lösung für ein Gäste-WC auf der unteren Etage, wenn nicht dort, wo es eben vorher war. Ich finde eine Toilette zum Garten hin ist aber einfach verschwendeter Platz. Eine Küche mit Zugang zum Garten dagegen mein absoluter Wunsch. Um das umzusetzen hätte ich zur Not sogar auf das Gäste-WC verzichtet. Jetzt haben wir aber zum Glück eine, wie ich finde, geniale Lösung gefunden, die all unsere Wünsche berücksichtigt. Dazu erzähle ich dann später irgendwann mal mehr.

Eine andere Veränderung, die ich ebenfalls kaum abwarten konnte, war das Entfernen der ’schwedischen Gardinen‘. An fast jedem Fenster des Hauses war ein schweres Gitter angebracht. Auf der Vorderseite haben wir diese schon vor ein paar Wochen entfernt, jetzt war endlich auch der Rest dran. Die Schrauben an den Gittern waren übrigens alle ‚blind‘ gedreht, daher war es ein wahnsinniger Aufwand sie überhaupt abzubekommen. Ohne die Gitter wirkt das Haus wie befreit, es sieht von innen wie von außen jetzt so viel heller aus!

Gerade eben haben wir übrigens noch ein besonderes Fundstück gemacht. Da wir die Tür zum Wohnzimmer um etwa 50cm nach oben vergrößern wollten, haben wir den aktuellen Sturz vom Gips befreit und dabei einen wunderschönen, alten Rundbogen aus Backstein entdeckt. Natürlich sprudelt es jetzt nur so vor Ideen, wie wir diesen am besten in unser Konzept einbauen können. Auch wenn wir das Schätzchen gerade erst entdeckt haben, haben wir uns eigentlich schon von unserem Plan einer Flügeltür (wie wir sie in Wien haben) verabschiedet und wollen den Rundbogen unbedingt freilegen.


So sieht der Bogen jetzt aus, wir werden ihn in den nächsten Tagen komplett freilegen und überlegen, was wir am besten daraus machen. Ich freu mich so über diesen Fund!

Wenn ich mir übrigens anschaue, wie es im Haus vor etwa drei Monaten aussah, als ich den ersten Rundgang in meinen Instastories gemacht habe, ist das schon total verrückt. Erstmal wird es wirklich richtig horrormäßig, bevor es dann hoffentlich wunderschön werden kann.

Noch eine der schöneren Planungen, die wir letzte Woche angehen konnten, sind die Fenster. Auf der Gartenseite haben wir vor zwei Balkontüren und zwei weitere Fenster einzubauen und sind auf einen einfach perfekten Hersteller gestoßen, der unsere Vorstellungen ganz genau umsetzen kann. Dazu dann auch bald mehr!

PERSONAL THE HOUSE

Zwischen Stadt- und Landleben…

25. April 2019

Wenn wir ehrlich sind, dann geht meinem Freund und mir das Stadtleben in letzter Zeit ein bisschen auf die Nerven. Wir wohnen in Wien mitten im Zentrum und müssen daher mit Lärm, zu vielen Menschen und lauten Nachbarn klarkommen. Eigentlich sehnen wir uns aber nach Ruhe, nach mehr Platz und vor allem auch mehr Natur. Damit meine ich nicht einen Park, in dem sich alle ab 20 Grad Außentemperatur Decke an Decke quetschen. Das war noch nie so mein Ding.

Für uns die naheliegendste Möglichkeit an mehr Ruhe und vielleicht mehr Grün zu kommen, war erstmal die Suche nach einer Wohnung außerhalb des Trubels. Vielleicht eine mit Dachterrasse, am besten in einer ruhigen Nebenstraße, eventuell in einem Bezirk weiter draußen. Wir haben uns eine zeitlang umgesehen, aber uns hat nichts gefallen und wir haben die Idee schnell wieder verworfen. Denn genau das aus der Haustüre rausgehen und in zwei Minuten am Lieblingscafé sein, unkompliziert zu Fuß in die Stadt schlendern können, jede Menge Restaurants in unmittelbarer Nähe zu haben, ist doch das Schöne am Leben in der Stadt. Das, was das Stadtleben eben auch in positiver Hinsicht ausmacht. Zumindest für uns.

Möglichkeit Nummer zwei wäre der Umzug in eine ländlichere Gegend. Österreich bzw. das Wiener Umland kamen da aber überhaupt nicht für uns in Frage. Wir wohnen zwar gerne in Wien, aber kennen außerhalb überhaupt niemanden. Wenn Landleben, dann könnten wir uns das eigentlich nur in unserer Heimat in Deutschland vorstellen.

Ich wohne seit zehn Jahren nur in Großstädten und habe es bisher immer sehr gemocht, eigentlich sogar geliebt. Dass ich mich plötzlich scheinbar nach etwas anderem als dem Leben mitten in der Stadt sehne, konnte ich gar nicht glauben. Will ich vielleicht wirklich raus aus der Stadt und auf’s Land ziehen? Ich habe der Sache irgendwie nicht getraut und gedacht, es sei nur eine Phase.

Diese ‚Phase‘ ging bisher nicht vorbei. Bei einem Besuch in unserer Heimat kam uns dann die Idee, Stadt- und Landleben zu kombinieren. Da wir beide von überall arbeiten können, haben wir das Glück, uns diese Kombination ermöglichen zu können. Wir wollen dem Landleben eine Chance geben. Erstmal in Form eines Ferienhauses und mit der Möglichkeit, jederzeit auch in Wien sein zu können.

Wie ihr ja inzwischen wisst, haben wir auch ein Haus gefunden, bei dem es sofort ‚klick‘ gemacht hat.

Den ganzen April sind wir jetzt schon in Deutschland und arbeiten Tag für Tag an unserem Hausprojekt. Fliesen raus, Tapete runter, Estrich entfernen und so weiter und so fort. Hinter unsere lange Liste an Dingen, die wir machen wollen und müssen, sind schon einige Haken gesetzt. Zum Glück haben wir jede Menge Hilfe von Freunden und Familie, die gerne super mit anpacken. Zumindest sagen sie das ;). Uns macht es ehrlich gesagt riesigen Spaß mal etwas nicht digitales zu arbeiten. Am Ende des Tages siehst du bei einer Baustelle eben genau, wieviel alte Tapete du wirklich abgerissen hast. Wir fallen jeden Abend halbtot ins Bett, total erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Demnächst ist unser Job am Haus dann auch erledigt und die Profis werden übernehmen. Den ersten Teil an Arbeit, das ‚Entkernen‘, wollten wir aber unbedingt selbst machen und wir können nach diesen Wochen wirklich sagen, dass wir gefühlt jeden Stein des Hauses in unseren Händen hatten. Bisher läuft alles mehr oder weniger nach Plan und wir sind sowas von glücklich, dass wir uns zu diesem Hauskauf entschieden haben.

Nicht nur die Arbeit am Haus gefällt uns hier, auch, dass wir viele unserer Freunde viel öfter sehen können. Einige wohnen in der gleichen Gegend, andere sind oft am Wochenende zu Hause, da sie maximal drei Stunden entfernt leben. In Wien vermissen wir unsere ‚alten‘ Freunde oft.

Bisher gefällt es uns hier so gut, dass wir Wien überhaupt nicht vermissen. Liegt das nur am Hausumbau und unseren Freunden oder spielt auch die ruhigere Umgebung eine Rolle dabei, dass wir hier gerade gar nicht mehr weg wollen? Vielleicht ist es auch eine Kombination aus allem. Stand jetzt gefällt es uns hier auf dem Land jedenfalls super.

ODDS & ENDS

Odds & Ends

14. April 2019
Odds & Ends Traumzuhause

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1) Ich liebe es mir Vorher-/Nachher-Stories anzusehen, besonders natürlich wenn es um Wohnungen und Häuser geht. Diese hier ist der absolute Traum!

2) Da wir jetzt nicht nur Besitzer eines Hauses, sondern auch eines Gartens sind, bin ich mal eben in einem schwarzen Loch bei Pinterest versunken. Kennen wir doch alle, oder? Wer auch Lust auf ein bisschen Outdoor Inspo hat, hier habe ich meine Favoriten gepinnt.

3) Nach diesen Bildern brauche ich auf jeden Fall eine schöne Hängematte, oder zwei?!

4) Want!

5) Der Sommer rückt näher und wo kann man ihn schöner verbringen, als in Griechenland? Die Auswahl an traumhaften Unterkünften ist noch größer als die Auswahl an griechischen Inseln selbst . Diese Liste der schönsten Hotels der griechischen Inseln hilft weiter. Ich würde sie gerne noch um dieses Schmuckstück auf Santorin ergänzen!

6) Für alle, die auch auf runde Beistelltisch stehen, gibt’s bei Antonia ein richtig gutes DIY!

7) Die perfekte Tasche für Picknicks, Seebesuche und den Urlaub.

8) Die Australier können es einfach!

9) Ein Instagramaccount, dem ich super gerne folge!

THE HOUSE

Baustellen-Update I

13. April 2019

Auf Instagram nehme ich euch in meinen Stories ein bisschen mit in Sachen Hausrenovierung und bin begeistert, wie viele von euch gespannt unsere Fortschritte verfolgen. Dass sich die meisten von euch für Wohnen allgemein interessieren, war mir natürlich klar, aber eine Sanierung scheint von besonderem Interesse zu sein. Ich freue mich über all eure lieben Nachrichten und will natürlich auch hier auf dem Blog ein paar Updates zu unserem Projekt geben.

Die letzten Wochen haben wir alle Böden und den Estrich im gesamten Erdgeschoss entfernt. Eine Aufgabe, die echt ewig dauert, bei der man aber auch all seine Aggressionen perfekt abbauen kann. Der Estrich musste raus, damit in dieser Etage eine Fußbodenheizung verlegt werden kann.

Auch die beiden Kaminöfen sind diese Woche rausgeflogen, an die Stelle des Kachelofens wird ein anderer Kamin kommen. Ich weiß, dass einige von euch den Kachelofen schön fanden. Auf Fotos sieht er allerdings besser aus, als in echt. Generell war uns der Kachelofen einfach zu rustikal und es gibt andere Öfen, die uns viel besser gefallen.

Nachdem das Thema Boden und Estrich so gut wie durch ist, widmen wir uns jetzt den Wänden. Es muss Tapete ohne Ende abgekratzt werden. Ein paar Wände können wir auch schon selbst raushauen. Anschließend werden Durchbrüche von einer Firma gemacht, bei der auch Träger gezogen werden müssen. Ich war sooo froh, als der Statiker unsere Vorhaben diese Woche abgesegnet hat!

Eine tolle Entdeckung, die wir gestern gemacht haben, sind die Originaltüren, die unter einer Verblendung versteckt wurden. Sie sind 115 Jahre alt und ich hoffe sehr, dass sie wieder richtig schön werden.

Seit gestern sind auch die schwedischen Gardinen am Haus, zumindest auf der Vorderseite, schon mal abmontiert. Endlich kein Gefängnis-Feeling mehr! Ich finde das Haus wirkt ohne die Gitter direkt viel einladender.

Und weil man sich nicht nur mit Schutt und Asche umgeben kann, haben wir uns den Dienstag freigenommen und uns in Sachen Boden und Bäder schon mal intensiver umgeschaut. Das Schicksal hat uns direkt unser Traumparkett finden lassen. Es ist übrigens nicht das auf dem Bild, wobei wir das auch wunderschön fanden.

Das Wichtigste auf einer Baustelle sind auf jeden Fall Freunde und Familie, die einem bei all diesem Zeug helfen! Wir haben diese Woche viel Unterstützung gehabt und können auf ganz viel Schönes und eine sehr positive Woche zurückblicken.

Heute sind wir noch fleißig auf der Baustelle am arbeiten, morgen ist Sonntag, da wird nichts gemacht und nächste Woche geht’s dann wieder mit neuer Energie weiter. Vielleicht gibt es dann auch schon ein neues Update!

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