TRAVEL

INSELHOPPING IN SÜDTHAILAND: UNSERE REISEROUTE, MEINE GEHEIMTIPPS & EINE PREMIERE

7. April 2017

Selten habe ich so extrem viele Nachrichten bekommen, wie während unseres Thailand Urlaubs im Februar. Viele von euch wollten wissen, wie wir unser Inselhopping genau geplant haben, ob es eine Pauschalreise war, wie man am besten von A nach B kommt und natürlich auf welchen Inseln wir genau waren und in welchen Hotels wir geschlafen haben.

Wir sind für drei Wochen in den Süden Thailands gereist (Andamansee) und waren dort auf vier verschiedenen Inseln.

Die Reise haben wir selbst geplant, es war also keine Pauschalreise. Sowohl die Flüge als auch die Hotels haben wir einzeln online gebucht. Die beste Übersicht über Flüge findet man meiner Meinung nach bei Skyscanner oder bei den Airlines direkt. Unsere Hotels buchen wir so gut wie immer über Booking.com. Wir sind übrigens mit Emirates geflogen, auch sehr empfehlen kann ich euch Singapore Airlines.

Unser Flug ging von Wien über Dubai nach Phuket. Von dort aus sind wir mit einem Taxi zum Ao Po Grand Marina Pier gefahren, der etwa 30 Minuten entfernt liegt. Taxipreise sind in Thailand wirklich sehr günstig, selbst wenn man als Tourist vermutlich schon das Dreifache des normalen Preises zahlen muss.

Der Ao Po Grand Marina Pier war für uns ein sehr guter Ausgangspunkt um im südlichen Thailand Inselhopping zu machen, von hier aus fahren Boote zu allen umliegenden Inseln, sowohl öffentliche als auch Privatboote der Hotels.

Unser erster Stopp vom Ao Po Grand Marina Pier ging nach Koh Naka, eine kleine Insel, die nur etwa 15 Minuten entfernt liegt. Unser Hotel hat uns ein Boot zum Pier geschickt, dass uns dann zur Insel gebracht hat.

Mehr über unser erstes Hotel, das The Naka Island Resort, könnt ihr in meinem Travel Diary lesen. Es ist übrigens zu jedem unserer Stopps bereits ein Travel Diary online.

Koh Naka

Die Insel kann ich allen, die Ruhe, Entspannung und Privatsphäre suchen nur empfehlen, es ist wirklich ein kleines, feines Paradies. Auf Koh Naka gibt es neben dem Naka Island Resort nur ein winziges Dorf mit 100 Einwohnern, ganz viel Mangrovenwald und Dschungelfeeling. Übrigens sind die Einwohner hier Muslime, was man vielleicht beachten sollte, wenn man das Dorf besucht, welches nur 15 Minuten mit dem Fahrrad vom Resort entfernt liegt.

Nach unserer Zeit auf der entspannten Mini-Insel Koh Naka sind wir zurück zum Ao Po Grand Marina Pier gefahren worden, von wo uns dann ein Boot des nächsten Hotels abgeholt hat.

Unser zweites Ziel war das Santhiya Resort auf Koh Yao Yai, was eine etwa 40 minütige Fahrt von Ao Po entfernt liegt. Der Weg dorthin führt vorbei an kleinen Inseln, aus dem Wasser ragenden Kalksteinfelsen und endlosem Blau, eine Fahrt wie aus dem Bilderbuch.

Koh Yao Yai

Die Insel selbst hat uns sehr gut gefallen, da sie viel größer als Koh Naka ist, kann man hier etwas mehr entdecken. Trotzdem ist auch Koh Yao Yai eine kleine Insel mit nur etwa 6.000 Einwohnern, die auch fast alle Muslime sind. Man kann die Insel in einer Stunde mit dem Roller komplett überqueren. Die Straßen sind von kleinen Tante-Emma-Läden gesäumt, einen richtigen Supermarkt gibt es hier nicht. Koh Yao Yai ist wirklich ein absoluter Ruhepol, bietet viel unberührte Natur und ist nicht so bekannt, weshalb hier auch nicht so viel los ist. Keine Partys, keine Einkaufszentren oder Fast Food Läden. Man taucht wirklich in eine idyllische Oase ein.

Einen Roller mieten und einen Tag lang auf eigene Faust die Insel zu erkunden kann ich euch übrigens nur ans Herz legen. Wir sind einmal quer hoch in den Norden gefahren durch zahlreiche kleine Dörfer, von Palmen gesäumte Straßen und mussten immer wieder anhalten um den wunderschönen Blick auf’s Meer und die Nachbarinsel Koh Yao Noi zu bewundern.

Ein Geheimtipp: Der Hua Lam Haad Beach ganz im Norden der Insel ist ein traumhaft schöner und nicht überlaufener Bilderbuchstrand, über den ich auch in meinem Travel Diary geschrieben habe. Wichtig ist hier nur, den richtigen Zeitpunkt abzupassen, bei Ebbe ist hier nämlich leider nichts zu bestaunen.

Vom Santhiya aus ging es für uns ein Stück weiter nördlich auf die Nachbarinsel Koh Yao Noi.

Da wir unbedingt einmal mit einem der typischen Longtailboote fahren wollten, haben wir uns hier gegen einen direkten Transfer von Hotel zu Hotel mit einem Speedboot entschieden. Stattdessen ließen wir uns von einem Taxi bis zum Koh Yao Yai Pier fahren (30 Minuten) und von dort ging es mit einem Longtailboot auf die andere Seite nach Koh Yao Noi. Die Fahrt hat nur 10 Minuten gedauert, man kann die Insel schließlich schon vom Pier aus sehen. Von dort ließen wir uns dann wieder mit einem Taxi zum Hotel bringen.

Koh Yao Noi

Genau wie die größere Schwesterninsel Koh Yao Yai liegt auch Koh Yao Noi malerisch eingerahmt in die eindrucksvolle Kalksteinfelsen der Phang-Nga-Bucht in der Andamansee.

Koh Yao Noi liegt nördlicher und ist sogar noch naturbelassener als Koh Yao Yai. Die Einwohner, ebenfalls etwa 6.000, leben hier fast ausschließlich von der Kautschukgewinnung und vom Fischfang. Die Insel ist übersät mit Kautschukbäumen, Mangrovenwald und jeder Menge Palmen.

Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht ist hier vollkommen richtig. Was ich besonders schön auf beiden Koh Yao Inseln fand ist, dass man einen echten Einblick in das alltägliche Leben der Inselbewohner bekommt. Hier erlebt man noch ein Thailand vor dem Einzug des Massentourismus.

Genau aus diesem Grund wollten wir auch unbedingt eher unbekannte Inseln besuchen und das ‚echtere‘ Thailand erleben, wir hatten keine Lust auf Party und vollgestopftes ‚Malle-Feeling‘.

Das einmalig schöne Six Senses Resort auf Koh Yao Noi war übrigens der Ausschlag gebende Punkt für unsere Thailand Reise. Dieses Stück Paradies wollten wir unbedingt einmal in echt gesehen haben, denn die Bilder haben mich nicht mehr losgelassen. Um diesen Aufenthalt herum haben wir dann unsere restliche Reise geplant.

Für uns waren die Tage in diesem Resort der Höhepunkt der Reise, das Six Senses ist einfach eine Nummer für sich und unbeschreiblich schön. Uns hat vom atemberaubenden Ausblick über unser wunderschönes Baumhaus mit Pool bis hin zum besten Frühstück überhaupt, dem perfekten Service, einem Weltklasse Spa und dem traumhaften Sonnenaufgang hier einfach alles umgehauen.

Umso trauriger waren wir, als wir das Six Senses verlassen mussten, um zu unserem letzten Stopp der Reise aufzubrechen.

Nach unserem ersten Tag in Thailand waren wir so begeistert, dass wir spontan beschlossen haben unseren Urlaub zu verlängern. Wir haben also unseren Rückflug umgebucht, um nochmal ein paar Tage länger in Thailand bleiben zu können.

Der letzte Stopp führte uns ins Designhotel Como Point Yamu auf Phuket.

Das Como ist super stylisch, durchdesignt und alles ist brandneu. Normalerweise gefallen mir diese Art von Designhotels immer sehr gut, doch das Como hat uns leider nicht vollkommen überzeugt. Wir sprechen hier aber absolut von Meckern auf hohem Niveau, denn das Hotel an und für sich ist wunderschön, bietet sehr gutes Essen und ein Top-Spa. Doch mir hat das Dschungelfeeling, die direkte Nähe zur Natur und das unberührte, ‚echte‘ hier einfach gefehlt. Im direkten Vergleich mit den anderen Hotels würde ich diese immer bevorzugen, da sie einfach ein ganz anderes Bild von Thailand gezeigt haben. Wer Thailand erleben will und ganz speziell in Erinnerung behalten möchte, dem würde ich ein Aufenthalt hier deshalb nicht unbedingt empfehlen. In meinem Travel Diary könnt ihr meine genauen Eindrücke vom Como aber nochmal nachlesen.

Phuket

Phuket ist die größte Insel in Thailand, die nur durch einen dünnen Wasserstreifen vom Festland getrennt ist. Auf der Insel herrscht Massentourismus pur, weshalb wir hier eigentlich überhaupt nicht hinwollten. Nach Phuket sind wir ausschließlich wegen des Hotels gefahren und weil wir von dort aus dann schnell zum Flughafen für den Heimflug konnten. Daher kann ich über Phuket nicht viel sagen, denn wir haben uns hier überhaupt nichts angeschaut. Unser Hotel lag zudem auch sehr abseits in einer ‚gated community‘, von Phuket selbst haben wir also nichts mitbekommen.

Zu guter Letzt habe ich noch eine kleine Karte gebastelt, die euch vielleicht etwas bei der Orientierung hilft.

Unsere Stopps: Phuket Airport -> Ao Po Grand Marina Pier -> Hotel 1: The Naka Island Resort -> Hotel 2: Santhiya Koh Yao Yai -> Hotel 3: Six Senses Koh Yao Noi -> Hotel 4: Como Point Yamu

Zwischen den Inseln sind wir wie gesagt mit Speedbooten und einmal mit einem Longtailboot von A nach B gefahren. Die Fahrten können easy vom Hotel organisiert werden, aber auch die öffentlichen Boote fahren oft, sind günstig und die Abfahrtszeiten kann man online finden.

Und heute gibt es eine Premiere auf meinem Blog, denn ich schneide zum ersten Mal das Thema Mode an.

Im Urlaub wurde ich nämlich sehr häufig nach speziellen Kleidungsstücken von mir gefragt, was sonst nicht so vorkommt, da ich mich ja nicht so oft selbst filme.

Trotzdem hat es mich wirklich gefreut, dass euch wohl auch einige meiner Klamotten gut gefallen haben und daher habe ich heute mal eine kleine Boutique mit meinen liebsten Urlaubskleidern erstellt.

Die allermeisten Sachen, die euch jetzt hier zeige, besitze ich selbst und habe sie in diesem und anderen Urlauben dabei gehabt. Ein paar Sachen, die ich mir gerne für den nächsten Urlaub kaufen würde, habe ich auch noch dazu getan 😉 .

 

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Falls ihr noch spezielle Fragen habt, könnt ihr sie mir gerne in einem Kommentar hinterlassen.

Liebe Grüße!

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8 Comments

  • Reply Silvi 7. April 2017 at 9:55 am

    Wahnsinns Bilder liebe Svenja, ich würde so etwas auch mal sehr gerne machen. Jetzt hast du richtiges Verlangen nach Urlaub in mir ausgelöst 🙂
    Wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Silvi

    • Reply Svenja 7. April 2017 at 10:36 am

      Danke Silvi, dir auch ein schönes Wochenende!

  • Reply Julia 7. April 2017 at 10:07 am

    Liebe Svenja, danke für den tollen Beitrag, damit hast du auch einige meiner Fragen beantwortet. Ich finde es bewundernswert, dass ihr so spontan zu sein scheint, ich müsste sowas viel akribischer durchplanen. Aber vermutlich ist gerade dieses freie ja das schöne an so einem Urlaub..
    Grandiose Bilder auf jeden Fall!
    Und zu guter letzt muss ich sagen, du hast wohl auch einen sehr guten Modegeschmack, aber hätte auch nichts anderes erwartet 🙂
    LG Julia

    • Reply Svenja 7. April 2017 at 10:38 am

      Vielen lieben Dank Julia! Wir sind generell recht spontan, aber da ist jeder anders und jeder sollte eine Reise so angehen, wie es sich für ihn am besten anfühlt. In Thailand ist es aber wirklich sehr einfach von A nach B zu kommen auch ohne viel Vorplanung.
      Liebe Grüße 🙂

  • Reply Marlene 7. April 2017 at 11:02 am

    Einfach traumhaft! Ich habe mich schon auf eine Zusammenfassung gefreut und du hast all meine Fragen beantwortet. Mein Mann und ich sind gerade eine Thailand Reise für den Winter am planen und haben bei deiner Reise sehr viel Inspiration gefunden, danke!!!

  • Reply Isi 7. April 2017 at 1:01 pm

    Traumhaft schön <3

  • Reply Eva-Marie 7. April 2017 at 11:22 pm

    So schön liebe Svenja, die Premiere kann sich sehen lassen 🙂 Tolle Bilder und tolle Sommerkleider!

  • Reply Carina 8. April 2017 at 4:38 pm

    Eine super Idee mit dem Urlaubsshop, passt bei dem tollen Wetter ideal!
    Liebe Grüße aus Würzburg, Carina

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