THE HOUSE

House Update: Vorher

6. März 2019

Seit ich euch das erste mal von unserem Hauskauf erzählt habe (könnt ihr hier nachlesen) ist nun ja schon ein bisschen Zeit vergangen.

Was ist also in der Zwischenzeit passiert?

Irgendwie noch nicht wahnsinnig viel. Wir haben unser Haus der Familie und Freunden präsentiert, fünf bis zehn mal unsere Grundrisspläne über den Haufen geschmissen und inzwischen hunderte tausende Inspirationen gesammelt. Eigentlich dachte ich ja, dass ich lieber gestern als morgen mit allem anfangen würde. So bin ich normalerweise. Doch nachdem es bei einem so großen Projekt am Anfang auch viel Papierkram zu erledigen gibt, wurde mir schnell klar, dass es keinen Kickstart geben wird.

Je mehr Zeit verstrichen ist, desto weiter habe ich den wirklichen Start des Projekts dann von mir weggeschoben. Winter, Januar (die besonders grauenvolle Version von Winter), zu schlechtes Wetter, Verpflichtungen in Wien, eine spontane Reise nach Südafrika. Irgendwas ist immer und jetzt ist März, Zeit loszulegen!

Natürlich ist es für uns generell zeitlich kompliziert, dieses Projekt zu planen. Wir wohnen in Österreich, das Haus steht im Nachbarland Deutschland. Trotzdem wollen wir während der Sanierungsphase (von der niemand weiß, wie lange sie dauern wird) immer dabei sein. Deshalb haben wir uns nun eine Wohnung vor Ort hergerichtet, was uns natürlich auch ein bisschen Zeit gekostet hat. Vor ein paar Tagen ging es dann endlich los und wir haben angefangen das Haus von allem Unnötigen zu befreien, sodass bald die erste Firma loslegen kann, die Elektrik, Heizung und Sanitär komplett erneuern wird.

Währenddessen planen wir alles, was danach passieren wird. Für mich besonders wichtig: Thema Boden, Thema Türen, Thema Küche, Thema Bäder, Thema Garten, Thema Fassade, Thema Details. Haha, ihr seht, diese Punkte werde ich ganz schnell abgehakt haben.

Zum Zeitplan: Da wir ja weiterhin in unserer Wohnung in Wien wohnen bleiben werden, haben wir keinerlei Zeitdruck. Was irgendwie gut ist, aber irgendwie natürlich auch in einem Endlosprojekt enden könnte, was wir aber auf gar keinen Fall wollen! Trotzdem wäre es jetzt unnötig zu sagen, wir wollen dann und dann fertig sein. Wir sind fertig, wenn wir fertig sind. Was nicht heißt, dass ich tiefenentspannt bin. Es heißt, dass mir das von meinem Freund hundertmal gesagt wurde und ich das nun so nach außen weitergebe ;). Da wir nun losgelegt haben, will ich aber natürlich, dass alles zack, zack weitergeht.

Bei der ersten Besichtigung haben wir das Haus bei strahlendem Sonnenschein im Sommer gesehen, seitdem auch im goldenen Herbstlicht und im grauen Winter. Dadurch haben mein Freund und ich inzwischen ein ganz gutes Gefühl für unser Haus bekommen und wir wissen ziemlich genau, wie alles werden soll. Zum Glück sind wir uns wie immer bei allem einig, was einfach super ist. Wenn beide das gleiche wollen, muss man erheblich weniger Kompromisse eingehen und das liebe ich!

Vor kurzem habe ich euch ja eine ausführliche Vorher-Tour durch das Haus gefilmt. Wer es nicht gesehen hat oder gerne nochmal sehen möchte: Der Rundgang ist in meinen Instagramstory-Highlights gespeichert.

Auch hier auf dem Blog möchte ich natürlich ein paar Vorher-Bilder verewigen. Ich liebe Vorher-Bilder, denn was gibt es besseres, als irgendwann dann das Nachher gegenüberzustellen?

Achja, eine Sache noch, dann geht es wirklich los mit den Bildern: Irgendwie bräuchte ich einen Namen für unser Haus, ihr wisst schon, wegen dem Hashtag und so, macht man ja. Gute Vorschläge also gerne an mich ;).

Wie schön wird es sein, im Sommer unter dieser Pergola an einem langen Tisch mit Freunden zu sitzen und im Außenkamin ein kleines Feuer flackern zu sehen? Ich freue mich sehr, dem Außenbereich neues Leben einzuhauchen.

Die grüne Tür (eine Metalltür, was man auf dem Bild vielleicht nicht erkennt) ist momentan die Eingangstür, wird es aber nicht bleiben. Wir wollen zur Gartenseite hin lieber bodentiefe Fenster, sodass man später vom Wohnzimmer und der Küche direkt in den Garten gehen kann. Die schwedischen Gardinen werden auch weichen. Der wilde Wein, der die Hauswände hochklettert, ist im Sommer und Herbst wunderschön, im Winter wie man sieht weniger.

Oberhalb der Pergola und der Terrasse liegt der restliche Garten. Ich finde es super, dass er komplett uneinsehbar und von einer Mauer umschlossen ist. Fühlt sich wie eine kleine Oase an und wird irgendwann auch wieder wie eine aussehen ;).

Die Fassade des Hauses war Liebe auf den ersten Blick. Bis auf die Rückseite/Gartenseite hat das Haus eine wunderschöne Sandsteinfassade.

Die Holztreppe führt bis unters Dach und wird selbstverständlich bleiben und entsprechend aufgearbeitet.

Der momentane Eingangsbereich. Durch die braue Holztür kommt man in den Wohnbereich, der rechts um die Ecke weitergeht. Links ist derzeit die Küche.

Ein bodentiefes Fenster soll Wohnzimmer und Garten verbinden.

Hier soll später mal ein großer Esstisch stehen.

Im ersten Stock gibt es zwei Bäder und drei Zimmer. Eins davon wird unser Schlafzimmer…

…nämlich dieses hier, das zum Garten hin liegt. Die alten Dielen wollen wir abschleifen.




Aus den beiden anderen Zimmern wird ein Gästezimmer und ein Büro. Auch hier wollen wir das Fischgrätparkett erhalten und aufarbeiten.

Natürlich will ich euch auch den Anblick der derzeitigen Bädern aus den 70ern nicht ersparen. Sowohl braun (unser zukünftiges Bad) als auch rosa (das Gästebad) wird man hier bald nicht mehr sehen!

Soweit der Stand der Dinge… ich bin gespannt, wie es hier in ein paar Monaten aussehen wird!

1 Comment

  • Reply Sarah 12. März 2019 at 2:42 pm

    Wie toll! Ich bin direkt aufgeregt, wenn ich das so lese und sehe! 😀 Freue mich schon auf mehr Input, wie es so weitergeht mit dem Projekt Traumhaus! 🙂

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