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Summer Memories – Antelope Canyon & Horseshoe Bend

8. September 2019

Während wir letztes Wochenende noch in Sandalen und Sommerkleid auf der Hochzeit von Freunden im puren Sonnenschein angestoßen haben, wurden diese Woche schon die ersten Kuschelpullover rausgekramt. Das Wochenende hat mit seinen kühlen Temperaturen für mich nun endgültig den Herbst eingeleitet. Wir haben das erste Banana Bread gebacken, es brennen abends wieder Kerzen und ich sitze hier im gemütlichen Strickcardigan. Auch wenn man sich insgeheim doch immer so ein klein bisschen auf einen neuen Abschnitt und eine neue Jahreszeit freut, ich lasse den Sommer sehr ungerne gehen. Wir hatten eine wirklich schöne Zeit in Griechenland, Joshua Tree und Laguna Beach, waren aber auch viel auf unserer Baustelle eingespannt. Wenn man ein so großes Projekt am laufen hat, kann man auch nicht besonders gut abschalten. Unsere Pläne, im September nochmal in die Sonne zu fliegen, haben wir aus Zeitgründen jetzt doch verworfen. Es passt leider nicht. Ich hoffe einfach, dass wir nächsten Sommer dafür umso mehr genießen und voll auskosten können!

Eine besonders schöne Erinnerung an diesen Sommer habe ich bisher noch nicht hier auf dem Blog geteilt. Am Geburtstag meines Freundes sind wir von Las Vegas nach Page geflogen und haben dort den Horseshoe Bend und anschließend den Antelope Canyon besucht. Ein wirklich magisches Erlebnis! Sich das mal anzuschauen, kann ich jedem ans Herz legen.

Mehr will ich dazu auch garnicht schreiben, denn in diesem Fall sprechen Bilder wirklich mehr als alle Worte es je könnten.

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Little Laguna Beach Guide & Hotel Joaquin

29. Juli 2019

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Nach Joshua Tree ging es für uns ans Meer, in die kleine Küstenstadt Laguna Beach. Endlich konnten wir nach der anstrengenden Hitze in Las Vegas, Antelope Canyon und Joshua Tree mal wieder durchatmen und das tat richtig gut! Vor ein paar Jahren waren wir übrigens schon mal in Laguna Beach, aber nur für einen einzigen Tag. Dieser zählt aber bis heute zu einem unserer schönsten gemeinsamen Tage überhaupt, daher wollten wir unbedingt irgendwann noch mal zurück kommen. Diesmal sind wir dann fast eine ganze Woche geblieben und haben uns noch ein bisschen mehr in das kleine Städtchen verliebt.

Übernachtet haben wir im Hotel Joaquin, einem kleinen Boutique Hotel, das erst vor Kurzem quasi wiedereröffnet hat. Früher war das heute superstylische Hotel mit Vintage Vibe mal ein ganz schlichtes Motel. Die Reise haben wir übrigens, wie jede unserer Reisen, komplett selbst bezahlt. Ich erwähne das mal an dieser Stelle, da ich ab und zu danach gefragt werde. Wenn ich in ein Hotel eingeladen werde, dann schreibe ich das immer dazu, unsere Reisen sind aber zu 99% selbst finanziert.

Zurück zum Hotel Joaquin! Jedes der 22 Zimmer ist ein bisschen anders gestaltet. Kleiner Tipp: Die Zimmerwahl ist wichtig, denn einige Zimmer liegen ziemlich laut an einer Hauptstraße, daher beim Buchen unbedingt darauf achten, dass euer Zimmer zum Meer liegt.

Unser Zimmer (‚Mer‘) war aber ruhig und hatte, wie der Name es verspricht, natürlich auch Meerblick. Neben dem coolen Plattenspieler ist das Bad das eigentliche Highlight des Zimmers. Ich muss sagen, dass ich ein bisschen verliebt in die Kombi aus Statement Marble mit Armaturen in gebürstetem Messing und handgemachten Fliesen in zartem Blau bin. Eine Traumkombi!

Auch wenn die Zimmer mit ihrem Design und feinsten Le Labo Produkten (die ich absolut liebe) punkten können, sie sind für den Preis pro Nacht doch relativ klein. Was mir gut gefallen hat: Morgens kriegt man zur gewünschten Uhrzeit frischen Kaffee (oder Tee) aufs Zimmer gebracht, man schreibt dem Front Desk einfach kurz eine Whats App Nachricht. Nicht so gut gefallen hat mir, dass die Bestellungen manchmal falsch koordiniert werden und man dann um 7 Uhr mit dem Tee eines anderen Zimmers geweckt wird. Kann passieren.

Leider ist das aber nicht mein einziger Kritikpunkt am Hotel. Hinter der strahlenden Fassade bröckelt es ein wenig, was man vielleicht auch eher merkt, wenn man einige Tage am Stück dort ist. Der Service beim Frühstück ist leider sehr schlecht und unaufmerksam. Wirklich jeden Morgen ist etwas anderes schief gelaufen, manchmal auch einfach alles. Insgesamt ist die Leistung des Personals in allen Belangen total gemischt, manche machen einen super Job und andere scheinen jeden Tag ihren ersten Tag zu haben. Viele Kleinigkeiten laufen einfach nicht glatt und darüber kann ich bei einem Hotel dieser Preisklasse leider nicht hinwegsehen.

Trotzdem kann ich euch das Hotel für einen kurzen Aufenthalt empfehlen. Die Lage ist sehr gut, zwei Minuten entfernt ist der kleine Shaws Cove Beach, der hauptsächlich von Einheimischen besucht wird. Die Crew des Hotels trägt einem sogar Stühle, Schirme und alles andere extra an den Strand. Auch am Pool kann man sehr gut entspannen, es wird jeden Tag selbstgemachtes Eis verteilt.

In Sachen Essen kann das Hotel wirklich mehr als punkten. Das Frühstück wird à la carte serviert und ist ausgesprochen gut und auch sehr gesund (wonach man sich in Amerika nach einer Zeit wirklich sehnt). Leider bringt der Kellner die Speisen dann nicht zusammen raus, serviert einem schlechte Milch zum Kaffee oder vergisst dreimal den Orangensaft. Aber die Speisen an und für sich sind alle extrem lecker. Einen Abend haben wir im ‚Saline‘ gegessen, dem hoteleigenen Restaurant. Der Chef persönlich hat für uns ein Menü nach unseren Wünschen gekocht und es war schlicht und ergreifend der Wahnsinn!

Ihr lest es vielleicht zwischen den Zeilen raus, das Hotel ist toll, hält aber einfach noch nicht ganz, wofür es sich bezahlen lässt.

Genug vom Hotel Joaquin, man hat in Laguna Beach schließlich auch noch eine ganze Stadt zu Erkunden und die hat viel zu bieten. Allen voran viele wunderschöne Strände! Schon bei unserem letzten Besuch waren wir vom Thousand Steps Beach (der nicht umsonst so heißt ;)) und dem Montage Beach begeistert. An beiden Stränden waren wir auch diesen Urlaub wieder. Neu entdeckt haben wir den Shaws Cove Beach, da er direkt am Hotel liegt. Klein, fein und sehr entspannt, ist auf jeden Fall ein Geheimtipp.

Am besten gefallen hat es mir aber diesmal am Oak Street Beach. Man läuft einfach die Oak Street mitten in Laguna hinunter und kommt auf eine kleine Plattform, von der aus man einen ewig langen Strand entlang blicken kann. Eine Treppe führt dann runter an einen schmalen Abschnitt von dem aus man zu den angrenzenden Strände Thalia und Cleo laufen und dabei etliche Surfer beobachten kann. Wir haben hier auch einen Abend den Sonnenuntergang geschaut, einen anderen Abend waren wir im ‚The Deck‘, etwa gleicher Ausblick und leckere Drinks, aber einfach immer sehr viel los.

Neben all den schönen Stränden gehören zum kalifornischen Lebensgefühl (wie wir es uns vorstellen) natürlich auch die entsprechenden Strandhäuser und Villen. Mir macht nichts mehr Spaß, als mit dem Auto durch die Wohnsiedlungen zu fahren und mir die verschiedenen Häuser anzuschauen, mir dabei vorzustellen, wer das verdammte Glück hat dort zu wohnen und dann abends selbst ein paar Häuser in der Gegend zu suchen. Die gigantischen Villen stehen oben in den Hills, die schönsten Beach Häuser (die mir besser gefallen und die auch oft einen schönen Meerblick haben) findet man in den Straßen rund um Anita Street, Seaview Street, Thalia Street und Oak Street. Wer würde nicht gerne mit Freunden auf dieser Dachterrasse grillen? 😉

Nach einem Tag in der Sonne ist man abends natürlich besonders hungrig. Leckeres mexikanisches Essen gibt’s bei ‚Taco Loco‘ und ‚Adolfo’s‘, beides sehr entspannte Imbisse, in die man einfach nach dem Strand in Flip Flops laufen kann.

Wer auch mal einen Abstecher in den Nachbarort New Port Beach machen möchte, der kann dort sehr gut und ein bisschen schicker bei ‚Javier’s‘ mexikanisch essen. Wir waren einen Abend in New Port ins Lido Marina Village ein bisschen shoppen und danach zu ‚Nobu‘.

Shoppen kann man dort wirklich viel zu gut, es gibt dort ausschließlich super stylische Shops. Ich habe nirgendwo auch nur annähernd etwas kitschiges oder hässliches gesehen. Am besten möglichst wenig Zeit einplanen, um nicht komplett durchzudrehen ;).

Wer tagsüber etwas leckeres sucht, dem kann ich das kleine Café ‚Active Cultur‘ sehr empfehlen. Ich habe hier jeden Tag ein Frozen Joghurt gegessen. Auch sehr beliebt ist das ‚Urth Caffé‘, in dem wir ebenfalls ein paar Mal waren. Dort gibt es eigentlich alles und man kann wunderbar die vielen Leute im Café und auf der Straße beobachten.

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JOSHUA TREE INTERIOR DREAMS

19. Juli 2019

Vor zwei Jahren waren wir das erste Mal im Joshua Tree Nationalpark und haben uns ein bisschen in die Gegend verliebt. Damals haben wir im etwa 45 Minuten entfernten Palms Springs übernachtet. Dieses Jahr haben wir uns spontan entschieden, noch mal zurück zu kommen und haben uns ein wunderschönes Haus im Ort Joshua Tree selbst gebucht. Es gibt viele schöne Unterkünfte, aber die Villa Kuro ist uns besonders ins Auge gefallen, denn der minimalistische aber trotzdem gemütliche Japandi-Stil (Mischung aus japanischem und skandinavischem Design) ist einfach genau unser Ding. Das Haus ist nicht nur mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet, es liegt auch ein bisschen abseits und dadurch schön ruhig.

Ich kann nicht genau beschreiben was es ist, aber die Gegend hier hat eine besondere Magie. Durch den allgegenwärtigen Vintage Vibe fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurück geworfen. Es gibt jede Menge skurrile Läden, viel gähnende Leere und bizzare Häuser, bei denen man sich fragt, wer dort wohl lebt. Die extreme Hitze (zumindest im Juli) verstärkt das Gefühl, einfach Irgendwo im Nirgendwo zu sein, noch mehr.

Vom Ort Joshua Tree fährt man nur etwa 10 Minuten bis man mitten im Nationalpark ist und der ist wohl immer wieder eine Reise wert.

In der Villa Kuro haben wir einen perfekten Ort zum Abschalten gefunden. Abends kann man sich hier den Sternenhimmel vom Whirlpool aus anschauen oder den Sonnenuntergang gemütlich vorm Fire Pit sitzend genießen. An einem Abend haben wir selbst gekocht, da wir nach wochenlangem Essen in Restaurants da richtig Lust drauf hatten. Die Küche ist sehr gut ausgestattet, es wurde wirklich an alles gedacht.

In der direkten Umgebung gibt es auch sowieso nur eine Handvoll Restaurants. Wer gut essen gehen will, sollte abends eher nach Palm Springs fahren. Wir waren an einem Abend wieder im Workshop Kitchen + Bar und jede Kleinigkeit dort von den Cocktails über die Speisen bis zur Einrichtung und dem Service war einfach perfekt. Einige Bewertungen, die man online so findet, kritisieren das Restaurant, was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wir waren hier auch schon vor zwei Jahren essen und damals ein bisschen skeptisch, eben wegen dieser komischen Bewertungen. Ich würde aber damals wie auch jetzt wieder 10/10 Punkte vergeben.

Ich verlinke euch hier nochmal meinen kleinen Guide zu Palm Springs.

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SOUTH AFRICA: BABYLONSTOREN

21. Juni 2019
Babylonstoren

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Nach ein paar sehr schönen Tagen in Kapstadt, die viel zu schnell vorbei waren, ging unsere Südafrika-Reise weiter in Richtung Stellenbosch. Hier findet man eine der ältesten holländischen Farmen in Südafrika, die sich als Weingut tarnt, aber eigentlich sowas wie der Garten Eden ist. Babylonstoren ist ein wahres Stück Paradies inmitten der grünen Winelands und nur etwa 45 Minuten entfernt von Kapstadt.

Die Kulisse ist absolut spektakulär, man fühlt sich wie in einem viel zu schönen Film. Umringt von Bergen, schläft man unter sternenklarem Himmel in wunderschönen Cottages. Öffnet man morgens die Dutch Doors seines Häuschens blickt man mitten in einen unfassbar großen Obst- und Gemüsegarten, wie ich ihn noch nirgends gesehen habe. Ein Gefühl, dass man für immer in sich behalten wird.

Wir haben insgesamt vier Nächte in einem der wunderschönen Cottages verbracht. Man kann Babylonstoren aber auch einfach so tagsüber besuchen und eine Gartentour oder ein Wine Tasting machen. Da die Anzahl der Cottages zum Übernachten überschaubar ist und eine Nacht auch entsprechend kostet, gibt es leider recht viele Tagesbesucher. Als wir sonntags angereist sind, war es im öffentlich zugänglichen Teil der Anlage schon leicht überlaufen. Die nächsten Tage hatten wir aber wirklich Ruhe, daher empfehle ich euch hier eher unter der Woche zu buchen.

Die gesamte Anlage ist wie einem Bilderbuch entsprungen. Kein Wunder, die Besitzerin ist schließlich die ehemalige Chefredakteurin der südafrikanischen ‚Elle Decoration‘. Wie gigantisch groß die Farm wirklich ist, haben mein Freund und ich bei einer Jeep-Tour über das Gelände erfahren. Wir wurden bis zum höchsten Punkt des Areals gefahren und hatten von dort einen traumhaften Blick über die Weinberge, Babylonstoren und die Umgebung. Dazu ein, zwei Gläschen des hauseigenes Weins und das Leben ist schön!

Südafrika hat mich generell mit seiner Schönheit total umgehauen!

Babylonstoren lebt das Konzept ‚farm-to-table‘ – so gut wie alles, was auf den Tisch kommt, stammt direkt von der Farm und die ist riesig. Babylonstoren hat nicht nur einen unfassbar großen Obst- und Gemüsegarten, sondern auch eine eigene Bäckerei und Fleischerei und stellt natürlich auch köstlichen eigenen Wein her. Honig, Käse und Olivenöl kommen ebenfalls aus eigener Produktion.

Kulinarisch kommt man hier wirklich voll auf seine Kosten.

Worauf wir uns im Voraus deshalb besonders gefreut haben, war das hochgelobte Restaurant ‚Babel‘, indem ihr auch als Besucher reservieren könnt. Da das Essen aus dem eigenen Garten kommt, gibt es natürlich nur saisonale Speisen. Die Küche ist sehr kreativ und auf einem hohen Level. Vom Service waren wir während unseres Aufenthaltes ehrlicherweise aber leider mehrmals enttäuscht. Leider hatte man den Eindruck, dass die Mitarbeiter nicht sehr motiviert oder künstlich übermotiviert waren.

Neben dem ‚Babel‘ kann man auch tagsüber etwas im ‚Greenhouse‘ essen, was ich absolut furchtbar fand. Das alte Gewächshaus und die Terrasse sitzen (zu) voll mit Besuchern, als Hotelgast hat man keinen reservierten Tisch und muss auf einen freien Platz warten, wie alle anderen. Das Essen an sich ist lecker, aber wird wie bei Burger King serviert. Ich glaube nicht, dass Babylonstoren in einem Satz mit dieser Fast-Food-Kette genannt werden will, daher sollten sie das Greenhouse-Konzept vielleicht nochmal überdenken.

Auch in der Bäckerei wird an einigen Abenden als Alternative zum ‚Babel‘ das Dinner serviert. Dort haben wir die beste Pizza seit langem gegessen und unglaublich gutes Dessert.

Neben dem Essen, lohnt es sich auch für den Wein zu kommen.

Unser letzter Abend ist uns dank diesem unfassbar schönen Sonnenuntergang besonders in Erinnerung geblieben. Ich habe wirklich selten solch einen Himmel gesehen. In diesen Momenten ist man einfach nur dankbar, dass man die Möglichkeit hat, an solche unvergesslichen Orte reisen zu können.

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Casa Cook Kos

9. Juni 2019
Casa Cook Kos Blog Review

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Sechs Tage süßes Nichtstun auf Kos liegen hinter mir und zurück in Wien kann ich meine Flip Flops direkt anlassen, denn auch hier ist gerade Hochsommer angesagt. Über Sonne satt will man sich ja bekanntlich nicht beschweren, aber auf Kos war es ehrlicherweise dann doch um einiges angenehmer, als mitten in der Stadt. Auch letzten Sommer haben mein Freund und ich die Wiener Hitze schon gegen eine Woche im Casa Cook auf der griechischen Insel Rhodos getauscht. Eigentlich wären wir auch da schon gerne nach Kos geflogen, war aber alles ausgebucht und wir sind bekanntlich immer eher ein bisschen spät dran.

Diesmal haben wir aber rechtzeitig gebucht und konnten ein paar entspannte Tage und sogar meinen Geburtstag im schönen Casa Cook auf Kos verbringen.

Auch diesmal habe ich mal wieder festgestellt, wie wie wichtig mir im Urlaub eine schöne Umgebung ist. Vielen ist es ja ziemlich egal, wie das Bett aussieht, in dem sie im Urlaub schlafen. Ich zähle da definitiv nicht dazu und ich glaube ihr auch nicht, oder? Für mich geht nichts über ein inspirierend eingerichtetes Hotel, Airbnb-Apartment oder Ferienhaus. Wenn man beim Frühstück die Tasse hebt, um sich das Label zu merken, dann hat ein Hotel in meinen Augen schon ganz viel richtig gemacht.

Und genau so ein Hotel ist das Casa Cook, sowohl auf Kos als auch auf Rhodos.

Casa Cook auf Kos oder Rhodos?

Ich kann euch aber gleich sagen, auch wenn ich beide Hotels empfehlen kann, auf Kos hat es mir noch besser gefallen. Warum? Zum einen fühlt es sich an, als ob das gesamte Konzept hier mit noch mehr Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Zum anderen liegt das Casa Cook auf Kos direkt am Meer, in Rhodos kann man dagegen nur zum öffentlichen Strand gehen und das macht einen wirklichen Unterschied. Die Lage direkt am Meer bedeutet, dass man mit Meerblick und Meeresrauschen Frühstücken, Lunchen und Abendessen kann, was ich total entspannend finde. Man kann seinen Tag an einem sehr ruhigen und sehr gepflegten Strandabschnitt verbringen, auf sehr bequemen und schönen Liegen ;). Für mich ist das auf jeden Fall ein absoluter Pluspunkt, denn durch die direkte Meerlage kommt soviel mehr Urlaubsstimmung auf.


Auch noch ein Pluspunkt: Im Casa Cook Kos gibt es die Zimmerkategorie ‚Suite mit privatem Pool‘ (die wir gebucht haben). Von dieser Kategorie gibt es im Casa Cook Rhodos leider nur ein einziges Zimmer. In beiden Hotels kann man aber auch Zimmer mit einem Shared Pool buchen, man teilt den Pool dann mit drei Zimmern. Ehrlich gesagt würde ich dann im Casa Cook Kos aber lieber ein normales Zimmer buchen und an den großen Hauptpool gehen. In Rhodos hatten wir ein Shared Pool Zimmer und das war super, da der Pool riesig war und man von den Nachbarzimmern trotzdem ganz gut abgetrennt war, der Hauptpool war dagegen eher klein.

Mit unserer Zimmerwahl waren wir auf jeden Fall zufrieden.

Da wir einfach nur ein paar faule Tage in der Sonne genießen wollten, haben wir auch einfach genau das getan und unsere Zeit am Pool oder am Meer vertrödelt. Zwischendurch mal einen Kaffee, ein kleiner Strandspaziergang oder ein Eis. Das war’s im Großen und Ganzen auch schon. Eine Massage im Spa gab’s auch noch und die war wirklich gut (zumindest meine, mein Freund vermutet, dass er vom Yoga Lehrer massiert wurde). Natürlich kann man dieses ‚Programm‘ nicht ewig durchziehen, daher finde ich fünf Nächte im Casa Cook eigentlich ideal, danach könnte es langweilig werden. Aber nicht jeder hat Hummeln im Hintern, daher ist das nur meine Einschätzung.

Zu ‚beanstanden‘ gab es nur ein paar Kleinigkeiten, aber die will ich euch nicht vorenthalten. Mich persönlich nervt es immer ein bisschen, wenn man quasi gezwungen ist, im Hotel zu essen. Als Vegetarier hat man generell nicht so viele Optionen, da ist es immer schön, wenn man auch mal woanders essen kann und ein bisschen mehr Abwechslung hat. In der direkten Nähe des Casa Cooks gibt es leider an Restaurants und Cafés gar nichts. Ich liebe es, mit dem Roller jeden Tag in ein anderes, süßes Café zu fahren, dabei ein bisschen die Gegend zu erkunden. Das hat man dann eher auf Bali, nicht so sehr auf Kos.

Auch nicht so toll fanden wir, dass unser Zimmer (und generell alle Suiten mit privatem Pool) im Außenbereich nicht vollständig vom Nachbarzimmer abgetrennt war. Ich denke man bucht sich ein Zimmer mit eigenem Pool ja schließlich, um seine Privatsphäre zu haben. Wirklich gestört hat es im Endeffekt nicht, da das Zimmer neben uns sowieso nur eine Nacht belegt war. Trotzdem waren wir darüber ein bisschen verwundert. Das Zimmer war aber alles in allem eine super Wahl und ich würde es auch definitiv wieder buchen.

Genug geschrieben, jetzt lasse ich euch noch ein paar schöne Bilder da und wünsche euch einen entspannten Sonntagabend!


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South Africa: Safari im Sanbona Wildlife Reserve

10. März 2019

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Die Safari kam zwar bei unserer Südafrika Reise ganz zum Schluss dran, trotzdem möchte ich euch davon zuerst erzählen. Wir haben unsere Reise nach Südafrika relativ spontan beschlossen und wollten nicht länger als maximal zwei Wochen unterwegs sein. Hauptsächlich Kapstadt und die umliegende Weinregion wollten wir uns anschauen. Aber natürlich verbindet man Afrika direkt auch mit wilden Tieren und Safari. Erster Gedanke: Wir müssen in den Krüger Nationalpark! Zweiter Gedanke: Mist, da müsste man von Kapstadt nochmal extra hinfliegen, irgendwie alles zu stressig.

Um eine entspannte Zeit in Südafrika zu haben, wollte wir keine allzu komplizierten Pläne schmieden und die Zeit genießen, ohne viel Aufwand. Daher haben wir uns direkt gegen eine Safari im Krüger entschieden.

Um Kapstadt herum gibt es allerdings auch einige Möglichkeiten, die Tierwelt zu bestaunen. Ein Gehege kam für uns nicht in Frage, denn das erinnert doch zu sehr an Zoo. Wir wollten die Tiere unbedingt in freier Wildbahn sehen, ohne direkten Zaun drumherum.

So sind wir aufs Sanbona Wildlife Reserve gestoßen. Sanbona liegt in der Karoo Halbwüste, drei Stunden von Kapstadt entfernt. Wir sind direkt von Babylonstoren aus dorthin gefahren, so war unsere Fahrt etwas kürzer. Sanbona ist ein riiiesiges Reservat, fast so groß wie Singapur.

Wir hatten leider nur Zeit für eine Übernachtung, aber die hat sich gelohnt!

Wir kamen mittags gegen 14 Uhr in unserer Lodge an. Vom Sanbona Haupttor aus fährt man nochmal etwa eine Stunde mitten durch die Wüste bis man an die Lodges gelangt (wir sind mit unserem Mietauto selbst gefahren, man kann aber auch einen Shuttle buchen). Wenn man Glück hat, laufen einem dort schon ein paar Tiere über den Weg.

Wir hatten Glück und im Radio lief passenderweise ‚Africa‘ von Toto, kein Witz. Das war ein Moment wie im Film, könnte man im Leben öfter haben, finde ich.

Genauso gut wie es anfing, ging es auch weiter. Nach einem kleinen Mittagessen und ein bisschen Sonne tanken sind wir zu unserem ersten Game Drive aufgebrochen, um 17 Uhr. Wir waren zu sechst im Auto und haben wirklich sehr nette Mitfahrer erwischt, mit denen es total locker war.

Ich war ehrlich gesagt ein bisschen nervös und total aufgedreht, denn irgendwie ist es ein unwirkliches Gefühl, durch die Landschaft zu fahren und zu wissen, hier könnten jetzt irgendwo Elefanten stehen.

Man vermutet also erstmal hinter jedem Gestrüpp und jeder kleinsten Bewegung ein Tier. Tatsächlich begegnet man im Sanbona Reservat aber nicht alle zwei Meter einem, denn das Gelände ist gigantisch groß und wie schon erwähnt eine Halbwüste. Hier leben schlichtweg nicht so viele Tiere, wie beispielsweise in Namibia. Man muss sie also wirklich suchen und geduldig sein.

Der erste Game Drive hat etwa drei Stunden gedauert. Das Highlight für mich war auf jeden Fall Giraffen und Zebras im Sonnenuntergang ganz nah beobachten zu können.

Wir hatten das große Glück, dass ein Ranger mit uns auf eine kleine Anhöhe gewandert ist, wo sich eine Cheetah Dame gesonnt hat. Sonst hätten wir dieses wunderschöne Tier nur mit dem Fernglas beobachten können, so standen wir keine zehn Meter entfernt und die Gepardin hat sich kaum für uns interessiert.

Am nächsten Morgen ging der Wecker dann um fünf in der Früh, denn der Morning Drive stand an. Ich bin echt noch nie so gerne, so früh aufgestanden! Am Morgen sind wir eine komplette Stunde rumgefahren, ohne auch nur ein einziges Tier zu sehen. Es war super windig und wir waren alle in Decken eingewickelt. Der Moment, wenn man dann die erste Entdeckung macht, ist umso schöner. Wir haben eine Löwin gesehen, später eine ganze Elefantenfamilie.


Nach unserem morgendlichen Game Drive hieß es frühstücken, duschen und für uns ab nach Kapstadt um abends zurück nach Frankfurt zu fliegen. Wir haben also nichtmal 24 Stunden im Sanbona Reservat verbracht, aber diese kurze Zeit bestens genutzt. Ich wäre aber auf jeden Fall noch gerne eine Nacht länger geblieben.

Wir haben definitiv Blut geleckt und Lust, demnächst mal eine längere Safari zu machen, vielleicht dann in Namibia oder Botswana.

Habt ihr schonmal eine Safari gemacht und wenn ja, wo hat es euch am besten gefallen? Gerne her mit euren Empfehlungen!

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Summer Getaway: Das Casa Cook auf Rhodos

13. August 2018
Casa Cook auf Rhodos Casa Cook Hotel Boutique Hotel

Wenn es in Wien so richtig heiß wird, dann will ich einfach nur noch raus aus der Stadt. Um die aktuellen Temperaturen wirklich genießen zu können, bräuchte man einen Pool und eine gemütliche Dachterrasse. Haben wir beides nicht und deshalb flüchteten wir erstmal für eine Woche ins Casa Cook auf Rhodos. Eine super Entscheidung, denn wer Lust hat, das süße Nichtstun zu zelebrieren, der ist hier genau richtig.

Die griechische Insel ist von Wien aus nur einen Katzensprung entfernt und alleine der kurze Flug nach Rhodos war sehr angenehm. Man muss also nicht immer Langstrecke fliegen, manchmal liegt das Gute doch ganz nah. Daher fliegen wir Ende der Woche auch gleich zum nächsten, hoffentlich schönen, Fleckchen in Europa ;). Continue Reading

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A Magical Place: Das San Luis Retreat Hotel in Südtirol

21. Mai 2018
Baumhaus Hotel Treehouse Hotel San Luis Lodges

Himmlische Ruhe, Abgeschiedenheit und bilderbuchschöne Natur, dazu eine komplett leere To Do Liste und dafür eine jederzeit flexible Want To Do Liste: Hört sich an wie im Märchen, oder? Das Beste daran ist aber, dass dieser Ort wirklich existiert! Das San Luis Retreat liegt in einem kleinen winzigen Dorf oberhalb von Meran in Südtirol.

Umgeben von weiten Wiesen, Wald und einem traumhaften Blick in die Berge, ist das Hotel rund um einen Schwimmteich gebaut.

Klassische Hotelzimmer gibt es aber keine, jeder Gast findet extra viel Privatsphäre, Platz und Luxus in einem der Chalets oder Baumhäuser. Continue Reading

PERSONAL TRAVEL

REISEMÜDE? WARUM WIR UNSEREN AUSTRALIENURLAUB FRÜHER BEENDET HABEN.

27. Februar 2018
Reisemüdigkeit

 

Seit gestern bin ich wieder zurück in Wien, eine Woche früher als eigentlich geplant, denn wir haben unseren Australienurlaub spontan verkürzt. Nicht etwa wegen eines schlimmen Zwischenfalls, sondern weil wir einfach keine Lust mehr aufs Reisen hatten.

Ja, ihr habt richtig gelesen.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt veröffentlichen soll. Und mir schließlich gedacht, wieso eigentlich nicht?

Ich teile hier auf dem Blog schließlich die meisten unserer Reisen mit euch und daher denke ich, dass auch ein solches Thema hier Platz finden kann.

 

Nach unserem Stopp in Byron Bay war bei meinem Freund und mir plötzlich die Luft raus und wir hatten keine Lust mehr auf Abenteuer und Neues. Kennt ihr das Gefühl?

Ich kannte es bisher überhaupt nicht und war regelrecht geschockt, was da auf einmal in meinen Gedanken abging.

Reisen ist doch mit das Beste überhaupt und ich ziehe sonst immer jede Menge Energie und viele neue Ideen aus unseren Trips.

 

Das war dieses Mal anders.

Plötzlich war ich von all den neuen Eindrücken so gesättigt, dass ich zu müde war, um Neues in mir aufzunehmen. Ich hatte weder Lust auf Sightseeing noch auf Arbeiten und auch nicht aufs Nichtstun. Das wollte ich mir erst nicht eingestehen, vielleicht weil ich es bisher einfach so nicht kannte.

Ich und Reisemüde? Niemals!

Doch die Lustlosigkeit blieb, egal wie sehr ich mich dagegen wehrte. Das Gefühl ist absolut verrückt und auch schwer zu ertragen, denn es zerreißt einen innerlich.

 

Schon am letzten Tag in Byron Bay merkte ich, dass sich eine komische Unlust auf die weitere Zeit in mir breit machte. Dabei hatte ich mich im Vorhinein auf die nächsten Stopps wie Fraser Island, das Great Barrier Reef und die Whitsundays besonders gefreut.

Absolute Traumziele, die meisten Freunde sitzen in Europa in der Eiseskälte und doch war ich lustlos. Der innere Zwiespalt macht einen in einer solchen Situation irre, denn man möchte natürlich niemandem erzählen, wie man sich gerade fühlt.

Irgendwie war mir das vor mir selbst peinlich und ich wollte es mir nicht eingestehen, denn wir sprechen hier sicherlich von einem Luxusproblem.

Trotzdem gehört sowas wohl zum ständigen Reisen dazu, wie ich nun lernen musste und ist daher eine Erfahrung, die ich mit euch teilen will.

 

Erst habe ich, wie bei allen Reisen, die vielen neuen Eindrücke in Australien regelrecht aufgesaugt und war überglücklich, dieses Land bereisen zu dürfen. Melbourne, Sydney, Bondi Beach, das Wolgan Valley in den Blue Mountains und Byron Bay haben mich fasziniert und viele schöne Erinnerungen geschaffen. Bis zu diesem Punkt war die Reise wie jede andere, einfach toll.

Letztes Jahr waren mein Freund und ich insgesamt 5 Monate unterwegs! Es war eines der schönsten Jahre meines Lebens und wenn ich mir die Bilder anschaue und mich in die Momente zurückversetze, kann ich das Glücksgefühl über all diese Reisen in mir spüren.

Schon im Vorhinein wusste ich, dass eine sechswöchige Australienreise sicherlich nicht nur schön und erholsam, sondern auch ein wenig anstrengend sein wird. Denn das viele Recherchieren und Planen vor und auch während der Reise und natürlich die ewig langen Distanzen zwischen den einzelnen Stopps können schlauchen.

Als wir nach Fraser Island gefahren sind habe ich dann auf der Fähre gemerkt, dass ich nicht mal Lust hatte, die Insel zu erkunden. Meinem Freund ging es genauso. Innerlich habe ich mich gefragt, was mit mir nicht stimmt?!

Fraser Island war für uns zwar eine kleine Herausforderung, da einiges schief lief und wir in einer grauenvollen Unterkunft gelandet sind (niemals im Kingfisher Bay Resort übernachten), trotzdem haben der unglaubliche 75 Mile Beach und Lake McKenzie das alles entschädigt!

Wir waren wirklich froh, die Insel besucht zu haben.

 

Doch kaum waren wir nach drei Tagen wieder runter von Fraser Island hatte ich auch so garkeinen Antrieb weiter nach Airlie zu fahren. Dort haben wir einen Ausflug zum Great Barrier Reef, einen Flug über die Whitsunday Islands und einen Ausflug zum Whitehaven Beach geplant. Natürlich wollte ich das alles sehen, aber allein der Gedanke dafür zwei weitere Tage durch Australien zu fahren, hat mir schlechte Laune gemacht.

Ich war einfach müde, habe ständig daran gedacht, was ich jetzt in der Zeit in Wien machen könnte. Auch auf bloßes Entspannen und am Strand liegen hatte ich keine Lust.

Letzten Endes sind dann aufgrund von Dauerregen und Gewitter in Airlie zwei der geplanten Ausflüge leider immer wieder abgesagt worden, sodass wir nur eine Tour zum Schnorcheln im Great Barrier Reef gemacht haben.

Als dann an einem weiteren verregneten Morgen unser Flug über die Whitsundays zum zweiten Mal abgesagt wurde, haben wir überlegt früher zurück zu fliegen. Nach ein bisschen Hadern haben wir dann doch relativ schnell unseren Flug umgebucht und zwei Tage später saßen wir in Melbourne im Flieger zurück nach Wien.

Hier haben uns -10 Grad und jede Menge Schnee erwartet und trotzdem bin ich happy, wieder hier zu sein.

 

Ich wäre froh, das Gefühl der Reisemüdigkeit hätte mich nicht getroffen. Doch scheinbar kann man auch ZU VIEL reisen, was ich nie für möglich gehalten habe.

Für die nächsten Monate haben wir deshalb keine weiteren Reisen geplant, zumindest keine privaten, was wiederum viel Zeit für den Blog und die Wohnung bedeutet. Alles hat also auch seine gute Seite.

Trotzdem hoffe ich, dass die Lust aufs Reisen schnell wieder zurück kommen wird.

 

Habt ihr solche Erfahrungen auch schon gemacht? Ich freue mich auf eure Geschichten und eventuell Tipps, wie man damit besser umgehen kann!

 

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BYRON BAY – THE BOWER BYRON BAY

21. Februar 2018
Best Beaches in the world

Nach ein paar wunderschönen und sehr erholsamen Tagen im Wolgan Valley ging es weiter nach Byron Bay. Auf die kleine Küstenstadt habe ich mich besonders gefreut, da viele Freunde von uns schon dort waren und sehr geschwärmt haben. Auch auf unsere Unterkunft war ich gespannt, denn wir haben uns die Scheune im The Bower Byron Bay gebucht, was ich euch sehr empfehlen kann, weiter unten erzähle ich euch mehr.

Eine tolle Unterkunft ist für mich immer schon die halbe Miete, wie ihr wisst! Continue Reading

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