Browsing Category

THE HOUSE

THE HOUSE

Baustellen-Update IV

5. November 2019

[werbung]

Stand der Dinge: es dauert! Und zwar mir alles viel zu lange. Heute muss hier mal Platz für ein paar unschöne Tatsachen sein. Das Gefühl, dass nichts so richtig voran geht, ist einfach sehr frustrierend. Vermutlich kennen alle, die schon mal ein Haus gebaut oder umgebaut haben diese nervtötende Warterei auf… ja, auf was eigentlich? Schöneres Wetter? Damit sind wir für dieses Jahr vermutlich durch. Es sind im wahrsten Sinne dunkle Zeiten angebrochen. Leider sind wir gerade in einer Phase, in der sich aaalles verzögert und wie das so ist, sobald eine Sache verschoben wird, zieht das einen elendigen Rattenschwanz hinter sich her.

Ich wusste schon bevor wir mit unserem Hausprojekt überhaupt gestartet haben, dass dieser Moment der Frustration kommen wird. Trotzdem trifft es einen dann irgendwann und man kann nichts dagegen tun. Auch privat waren die letzten Wochen leider sehr hart, die schlimmsten meines Lebens. Wie es oft so ist, kommt alles zusammen. Da muss man einfach durch, auch wenn es sich leichter anhört, als es ist.

Im letzten Baustellen-Update habe ich lustigerweise noch geschrieben, dass gerade alles Schlag auf Schlag geht. Zwei Monate später habe ich das Gefühl nun wirklich nicht mehr.

Immerhin ist eine wirklich sehr, sehr lang herbeigesehnte Sache endlich erledigt. Im Erdgeschoss wurde nämlich eine Ausgleichsmasse gegossen. Somit können wir uns nach Monaten in der Staubwüste endlich vom roten Sand verabschieden und haben wieder eine ebene Fläche, auf der wir laufen können. Sobald die Masse getrocknet ist, kann die Fußbodenheizung verlegt werden und im Anschluss direkt der Estrich gegossen werden. Also rein theoretisch, denn in der Praxis wurden wir selbstverständlich wieder um zwei ganze Wochen versetzt. Termine werden generell eigentlich nie eingehalten, damit muss man sich abfinden. Ich finde mich sehr ungern mit Dingen ab. Natürlich nimmt uns dieses ewige hin und her der Firmen auch jede Flexibilität, denn man kann mit nichts fest rechnen. Verreisen können wir dieses Jahr daher auch nicht mehr, denn man kann Handwerker bekanntlich nicht alleine lassen. Wir müssen also ein Stück geliebte Freiheit abgeben, damit es weitergehen kann.

Im zukünftigen Schlafzimmer ist inzwischen der alte Putz von den Wänden und die neue Elektrik komplett fertig.

Seit meinem letzten Update haben auch die Arbeiten rund um Heizung und Sanitär begonnen. Besonders viel passiert ist da aber in den letzten Wochen noch nicht.

In etwa drei Wochen sollen schon die Verputzer starten. Allerdings muss nun in so gut wie allen Räumen noch der alte Putz von den Wänden geschlagen werden, da dieser doch nicht mehr brauchbar ist. Somit haben wir wochenlang Tapete umsonst abgekratzt. Kann man nicht ändern, ist halt so. Die Tapete an den Decken muss ebenfalls überall abgemacht werden und wir haben zum Glück ein wahres Wundergerät entdeckt, mit dem es sehr schnell geht. In drei Räumen haben wir die Decken schon befreit. Falls ihr auch am Sanieren oder Renovieren seid, kann ich euch den Tapetenablöser nur wärmstens empfehlen!

Eventuell können die Zimmer im ersten Stock aber trotz der allgemeinen Verzögerung von allem schon relativ bald verputzt werden, denn dort erhalten wir die originalen Böden, haben also wenigstens keinen Stress und keine Wartezeit wegen Estrich. Wenn ich mir gerade vorstelle, was noch alles hier passieren soll und von uns geplant und in die Wege geleitet werden soll, will ich eigentlich am liebsten auswandern.

Ein kleiner Lichtblick (im wahrsten Sinne des Wortes) ist, dass unsere neuen Fenster letzte Woche geliefert wurden. Wir waren ein bisschen aufgeregt, da wir die Fenster vorher nur auf Skizzen gesehen haben. Sie wurden komplett nach unseren Wünschen maßgefertigt und wir sind mit dem Ergebnis total glücklich. Jetzt kann ich es kaum abwarten, sie dann auch bald eingebaut zu sehen. Ich habe euch in meiner Instastory ja schon verraten, dass wir die Fenster bei Sorpetaler Fensterbau haben anfertigen lassen. Falls ihr also auch auf der Suche nach Holzfenstern seid, egal ob Altbau oder Neubau, seid ihr dort an der richtigen Adresse.

Auch unsere Küche wird demnächst geliefert, kann aber noch nicht aufgebaut werden. Wir haben versucht wirklich großzügig mit der Zeit zu planen, haben den Liefertermin der Küche auch schon nach hinten verschoben und trotzdem ist die untere Etage nicht ansatzweise fertig, wenn sie geliefert wird. Auch wenn wir keinen Stress haben, das Haus schnellstmöglich ‚fertig‘ zu kriegen, ich bin kein Mensch für Dauerprojekte. Mir macht das leider keinen Spaß und das Leben ist zu kurz, um keinen Spaß zu haben.

Auch nicht mehr ganz so viel Spaß machen die alten Türen. Mit dem Heißluftfön gehen die alten Farbschichten zwar wirklich sehr, sehr gut ab, aber es sind einfach zu viele Türen. Etwa die Hälfte haben wir geschafft. Für die Details sind diese kleinen Helfer übrigens Gold wert. Wenn die alte Farbe ab ist, geht’s ans Abschleifen. Ich weiß, dass viele von euch total gerne die Videos sehen, auf denen ich die Farbe abkratze. Wenn ihr ein kleines Projekt, bspw. eine einzelne Tür oder einen alten Schrank, habt, macht die Arbeit mit dem Heißluftfön auch wirklich Spaß. Bei uns ist es wirklich nur die Anzahl der Türen, die das ganze einfach mühsam und langwierig macht.

Ehrlich gesagt treiben Kälte, Regen und Dunkelheit einen leider auch nicht gerade zum Arbeiten in unser unfertiges Haus. Eine Pause einlegen werden wir jetzt aber auch nicht, denn wir wollen bis Ende des Jahres noch so viel wie möglich durchboxen, damit wir dann 2020 hoffentlich mal mit den schönen Teilen der Renovierung starten können.

Ein altes Haus zu sanieren ist wirklich ein Kraftakt! Vorbereiten kann man sich auf ein so großes Projekt nicht wirklich und vermutlich ist es auch besser, dass man vorher nicht so ganz genau weiß, was da alles auf einen zukommt. Gemischte Gefühle hier momentan, aber ich bin sicher, dass wir alles hinkriegen und uns am Schluss dann auch sehr über unser Werk freuen können!

THE HOUSE

Baustellen-Update III

1. September 2019

Und zack, schon ist September! Mein letztes Baustellen-Update hier auf dem Blog ist tatsächlich schon über drei Monate her. Ganz so regelmäßig wie ich euch bei Instagram mitnehme, schaffe ich es hier auf dem Blog leider nicht. Im Sommer hat sich knapp einen Monat lang nicht ganz so viel auf unserer Baustelle getan, da wir in den USA waren und natürlich zwischendurch auch immer mal in Wien. Seit wir wieder zurück sind, geht es aber Schlag auf Schlag.

Inzwischen wurde der ’neue‘ Grundriss der unteren Etage umgesetzt, es wurden Wände rausgerissen und neue gemauert. Wir haben fast im gesamten Haus die Tapete ab, aber auch nur fast. Tapete ist wirklich ein grauenvolles und ‚vielschichtiges‘ Thema, auf das ich nicht näher eingehen will.

Außerdem sind viele Dinge mittlerweile bestellt, wie beispielsweise unsere neuen Holzfenster, die Küche und auch Fliesen und Armaturen für unsere Bäder. Die Vorfreude, diese Dinge irgendwann (hoffentlich bald) mal eingebaut zu sehen, ist natürlich riesig.

Einige Sachen sind auch schon angekommen, wie beispielsweise Türen, die wir uns bestellt haben. In der oberen Etage haben wir glücklicherweise die originalen Kassettentüren von 1904 unter einer später angebrachten Verblendung gefunden. Diese werden wir jetzt demnächst abschleifen und dann neu lackieren. Im Erdgeschoss hatten wir leider kein Glück, denn dort sind keine alten Türen mehr zu finden. Durch unseren neuen Grundriss werden aber sowieso auch zwei weitere Türen benötigt. Zuerst wollten wir die Türen, von einem darauf spezialisierten Schreiner, nach dem Original nachbauen lassen. Doch wir hatten Zweifel, ob diese neuen Türen dann wirklich wie alte aussehen würden. Ich glaube den Charme echter alter Türen kann man einfach schlecht nachempfinden. Wir waren beide nicht komplett überzeugt und hatten dann eine andere Idee. Wir haben uns alte Türen über Historische Bauelemente online bestellt, die wir ebenfalls aufarbeiten werden. Bei der Suche nach schönen Innentüren, die um 1900 in anderen Häusern verbaut wurden, sind wir dann auch noch auf eine traumhafte Haustür gestoßen. Sie erinnert mich total an eine meiner absoluten Lieblingstüren in unserer Nachbarschaft in Wien und hat daher nochmal einen besonderen Wert für uns.

Ebenfalls schon da sind auch unsere wunderschönen Lichtschalter und Steckdosen aus der 1930 Serie von Berker. Für mich die perfekten Lichtschalter, die wir übrigens auch in unserer Wohnung in Wien haben. Das Drehen macht tatsächlich glücklich!

Der gefühlt größte Fortschritt ist aber, dass die Elektriker letzte Woche mit ihrer Arbeit angefangen haben. Es geht wirklich schnell voran und das ganze Haus ist voller Schlitze und Kabel, so mag ich das.

Generell waren die letzten Wochen sehr anstrengend für uns. Wir selbst haben jetzt zwar nicht mehr ganz so viel körperliche Arbeit (das Thema Tapete wird an dieser Stelle ausgeblendet) am Haus zu erledigen, aber sehr viel zu planen und entscheiden. Gefühlt hundert Kleinigkeiten müssen durchdacht werden, bestellt werden, ins Rollen gebracht werden. Mein Kopf war die letzten Wochen so voll wie nie. Jede Entscheidung ist wichtig und zieht Konsequenzen mit sich, die gut überlegt sein wollen.

Gerade sind wir dabei anzuzeichnen, wo die Leuchten hinkommen werden. Es gibt in diesem Haus zwar noch keinen Estrich, wir laufen durch eine rote Staubwüste, eine Leuchte anzubringen ist soweit entfernt, wie demnächst mal einen Marathon zu laufen, aber klar, natürlich wissen wir schon genau, wo die Leuchten später mal sein werden. Es ist verrückt.

Zum Glück haben mein Freund und ich ziemlich konkrete Vorstellungen von allem und sind uns immer einig, wie was werden soll. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein absoluter Laie all diese Entscheidungen richtig treffen soll.

Um das ganze aber positiv enden zu lassen, möchte ich auch noch sagen, dass der ganze Stress sich lohnen wird. Es macht schon Spaß, die Fortschritte zu erkennen. Es sah zwar noch nie so schlimm im Haus aus wie jetzt, aber trotzdem können wir das Ende langsam näherrücken sehen. Später werden hier tatsächlich alle Dinge so sein, wie wir es haben wollen. Das alles realisieren zu können und die Zeit für so ein Projekt zu haben (oder sie sich zu schaffen) ist einfach ein sehr gutes Gefühl!

THE HOUSE

Schwarz, Weiß & Messing: Die schönsten Armaturen für’s Bad

14. August 2019
Vola Matte White

[werbung]

Vor ein paar Tagen habe ich euch in meiner Instastory schon erzählt, dass wir momentan die Armaturen für unser Haus am auswählen sind. Drei Bäder und eine Küche können von uns ausgestattet werden. Inzwischen bin ich ziemlich tief drin in der Welt der Armaturen und ich kann euch gleich sagen, dass diese Welt seeehr groß und schwer zu überschauen ist. Armaturen gibt es wirklich wie Sand am Meer. Die schönen und hochwertigen sind ziemlich teuer. Eigentlich wusste ich das auch, dennoch war ich von den Preisen, insbesondere bei Vola, etwas ernüchtert.

Vola war von Anfang an unser Favorit für Gäste-WC, Küche und Hauptbad. Für unser zweites Bad hatten wir Armaturen von Dornbracht im Kopf. Von beiden Herstellern habe ich bisher sehr viel positives gehört. Die Armaturen von Vola als auch Dornbracht sind für ihr Design und ihre Wertigkeit weltweit bekannt. Während Dornbracht ein deutsches Unternehmen ist, kommt Vola aus Dänemark.

Natürlich hätte ich einfach unsere Wunscharmaturen bestellen können und hätte meine Ruhe gehabt. Aber ich liebe es, mich in ein (Design)thema einzuarbeiten und wollte natürlich ALLE Armaturen sehen, die es gibt. Das ist mir nicht ganz gelungen. Aber ich habe bei meiner Suche quer durch gefühlt alle Armaturen dieser Welt, einige andere Hersteller entdeckt, bei denen sich ein Blick in die Produktliste sehr lohnt.

‚Yokato‘ in ‚Brass‘ von Brodware

Neben der Frage nach dem geeigneten Hersteller stellt sich natürlich auch schnell die Frage nach der Farbe der Armaturen.

Ganz sicher: Mattschwarz ist bei Armaturen momentan so angesagt wie keine andere Farbe. Die Klassiker Chrom und gebürsteter Edelstahl sieht man (zumindest online) immer weniger. Auch Kupfer ist meiner Meinung nach momentan out. Viel vertreten ist dagegen Messing, entweder poliert, gebürstet oder unbehandelt, sodass sich eine Patina bilden kann. Richtig im Kommen ist übrigens gerade das genaue Gegenteil von Schwarz, nämlich Armaturen in Mattweiß.

Ich habe euch mal meine liebsten Armaturen-Modelle zusammengestellt und verrate euch auch noch, für welche wir uns nun letztendlich entschieden haben.

Mattschwarz & Dark Brushed

Für unsere Küche und unser zweites Bad werden wir Armaturen in Mattschwarz wählen. Der Farbton passt zu vielen Stilen und ist lässig und dennoch edel. Meine absoluten Favoriten sind, wie schon erwähnt, die Armaturen von Vola, die einfach echte Klassiker sind und mit ihrem cleanen Design überzeugen. Genauso sind auch die Serien ‚Tara‘ und ‚Meta‘ von Dornbracht zeitlos schön. Wer es ein bisschen filigraner mag, den wird Vola mehr begeistern, wer es optisch lieber etwas ’schwerer‘ hat, für den sind die Modelle von Dornbracht perfekt.

‚590H‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚2471-061‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚111‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚Tara‘ in Mattschwarz von Dornbracht

Wem die mattschwarze Optik nicht hochwertig genug ist, für den sollten Armaturen in Dark Brushed genau das Richtige sein. Farbtöne wie ‚Gunmetal Black‘ oder ‚Black Brushed‘ haben noch die Struktur des gebürsteten Edelstahls, sind aber trotzdem fast schwarz. Meine absoluten Favoriten bei Dark Brushed Armaturen sind die Serie ‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon (sündhaft teuer) und die Serie ‚Como‘ von Vallone, die es auch in der Farbe ‚Gunmetal Black‘ gibt und die auf jeden Fall etwas erschwinglicher ist.

‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Como‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Vallone

Neu entdeckt bei meiner Suche habe ich den australischen Hersteller ‚Brodware‘, der wirklich unglaublich tolle Armaturen in gefühlt jeder Farbe macht. Natürlich findet ihr hier auch tolle, schlichte Modelle in mattschwarz. Mir sind besonders die Serien ‚Minim‘ und ‚Yokato‘ ins Auge gesprungen, die beide ausgesprochen schön sind. Ein bisschen ausgefallener ist die Serie ‚Halo Marble‘, bei der die Mischer aus Marmor sind.

‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware

Ich bin jemand, der gerne auf das ‚Original‘ setzt, aber gutes Design wird bekanntlich immer irgendwann kopiert und so gibt es zahlreiche andere Firmen, die ‚ähnliche‘ Armaturen wie Vola oder Dornbracht im Sortiment haben. Gute Alternativen bieten beispielsweise die Firmen Keuco (mit der Serie IXMO in Schwarzchrom gebürstet) und Herzbach (Armaturen in der Farbe Deep Black), sowie der italienische Hersteller Gessi, der mir von vielen von euch empfohlen wurde. Außerdem hat auch Vallone mit seiner Serie ‚Nero‘ sehr schöne, schlichte Armaturen im Sortiment.

Messing unbehandelt

Gold oder Messing finde ich ehrlich gesagt oft schnell kitschig, daher gefallen mir diese Armaturen eher selten. Besonders hochglanzpoliert ist überhaupt nicht mein Ding. Was ich dagegen sehr stilvoll finde sind gebürstete Messingarmaturen und nochmal besser gefallen mir unbehandelte, die mit der Zeit eine Patina entwickeln.

Wieder einmal muss ich sagen, dass Vola hier mit der Farbe ‚Natural Brass‘, voll bei mir punkten kann. Wie ihr im folgenden Bild seht, ist die Patina einfach wunderschön und gibt dem schicken Messing einen lässigen und lockeren Touch, was ich liebe. Diese Armatur wird auf jeden Fall bei uns einziehen!

‚590M‘ in ‚Natural Brass‘ von Vola

Ähnliche Armaturen in diesem besonderen Finish findet ihr auch wieder beim australischen Label Brodware. Ebenfalls sehr gut gefallen mir die Armaturen in der Farbe ‚Grottesco‘ vom schwedischen Label Tapwell. Eine solche Armatur hatten wir mal in einem AirBnB-Apartment in Stockholm und sind seitdem begeistert davon.

‚Evo‘ in ‚Grottesco‘ von Tapwell
‚Yokato‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Halo Marble‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware

Armaturen-Trend Mattweiß

Nach schwarz kommt weiß! Tatsächlich erobert weiß langsam aber sicher unsere Badezimmer und zwar abseits von Fliesen und Schränken. Der große Trend bei Armaturen lautet derzeit ganz klar Mattweiß und Hersteller wie Vola (wer sonst) machen vor, wie es geht. Vola hat vor kurzem mit der neuen Farbe Matt White 28 einen Trend gesetzt, den man auch bei anderen Herstellern langsam kommen sehen kann.

Auch die wunderschöne Serie ‚Tara‘ von (mal wieder) Dornbracht gibt es in mattem weiß. Mir persönlich gefällt der Look unglaublich gut. Mein Freund ist noch leicht skeptisch. Besonders in Kombination mit Farbe oder Beton sehen mattweiße Armaturen top aus, wenn auch sicher noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig.

‚590H‘ in Matt White von ‚Vola‘
‚Tara‘ in ‚Mattweiß‘ von Dornbracht
‚5471-081D‘ in ‚Matt White‘ von Vola

Natürlich wollte ich euch auch noch verraten, wofür wir uns letztendlich entschieden haben. Die Armaturen die in unser Haus einziehen werden, sind auf jeden Fall alle hier mit aufgeführt. Weiter oben habe ich ja bereits erwähnt, dass wir in Küche und unserem zweiten Bad auf jeden Fall auf mattschwarz setzen. Wir haben uns für Armaturen sowohl von Vola als auch Dornbracht entschieden. Auch in Natural Brass wird eine Armatur bei uns einziehen. Und ich muss nochmal gaaanz tief in mich gehen und überlegen, ob mattweiß nicht vielleicht genau das Richtige für uns wäre. Beim Hauptbad sind wir nämlich noch leicht unentschlosen (wir = ich, mein Freund hätte gern mattschwarz, haha).

Es bleibt also ein bisschen spannend, aber bald kann ich euch die Armaturen dann sicher zeigen!

THE HOUSE

Baustellen-Update II

14. Mai 2019

Vor einem Monat habe ich das erste Baustellen-Update für euch hier auf dem Blog veröffentlicht. Seitdem ist schon wieder einiges vorangegangen. Im Grunde kann man sich kaum merken, was man schon alles gemacht hat, denn jeden Tag passiert etwas Neues. Auf meinem Handy und am Laptop sind immer gefühlt 20 Tabs offen. Ich suche parallel nach Inspiration für die Fassadengestaltung, den schönsten Fliesen der Welt, Menschen, die uns diese dann auch anbringen können, plane den Garten und nebenher auch die Küche und so weiter und so fort. Ein altes Haus zu sanieren ist sehr viel Arbeit, macht sehr viel Spaß und ist ein Prozess, der einem ganz schön was abverlangen kann. Zeitlich, körperlich, nervlich und finanziell. Wir haben übrigens keinen Bauleiter und auch keinen Architekten. Das heißt wir hören nicht mal eben bei jemandem nach, wie es denn so läuft, wir planen und koordinieren alles selbst und sind vor Ort. Es kam bislang auch nicht der Punkt, an dem wir einen Bauleiter oder einen Architekten gebraucht hätten. Hoffen wir, es bleibt so! Alles, was hier passiert, wollen wir selbst bestimmen und trauen uns das auch zu.

Nachdem wir die komplette untere Etage von Böden und Estrich befreit haben, wären wir gerne in Urlaub geflogen wurde sich der Tapete gewidmet. Tapete abkratzen ist eine Arbeit die wirklich unfassbar wenig Spaß macht. Für jedes Eckchen, das man befreit hat, ist man daher dankbar ohne Ende. Falls euch also mal jemand fragen sollte, ob ihr vielleicht beim Tapete abmachen helfen wollt, dann würde ich mir an eurer Stelle ganz schnell eine Ausrede einfallen lassen ;). Leider sind wir mit dem Thema Tapete noch nicht ganz durch, es eilt aber auch nicht.

Irgendwann in den letzten Wochen ist auch die Wand zwischen Küche und dem ehemaligen Gäste-WC rausgeflogen. Eine Veränderung, auf die ich mich riesig gefreut habe. Die wegfallende Wand vergrößert die Küche und macht es möglich, dass wir später direkt aus der Küche auf die Terrasse und in den Garten laufen können. Das war mir so wichtig, dass mein Freund und ich den Grundriss hunderte Male umgeplant haben.

Zunächst gab es nämlich keine vernünftige Lösung für ein Gäste-WC auf der unteren Etage, wenn nicht dort, wo es eben vorher war. Ich finde eine Toilette zum Garten hin ist aber einfach verschwendeter Platz. Eine Küche mit Zugang zum Garten dagegen mein absoluter Wunsch. Um das umzusetzen hätte ich zur Not sogar auf das Gäste-WC verzichtet. Jetzt haben wir aber zum Glück eine, wie ich finde, geniale Lösung gefunden, die all unsere Wünsche berücksichtigt. Dazu erzähle ich dann später irgendwann mal mehr.

Eine andere Veränderung, die ich ebenfalls kaum abwarten konnte, war das Entfernen der ’schwedischen Gardinen‘. An fast jedem Fenster des Hauses war ein schweres Gitter angebracht. Auf der Vorderseite haben wir diese schon vor ein paar Wochen entfernt, jetzt war endlich auch der Rest dran. Die Schrauben an den Gittern waren übrigens alle ‚blind‘ gedreht, daher war es ein wahnsinniger Aufwand sie überhaupt abzubekommen. Ohne die Gitter wirkt das Haus wie befreit, es sieht von innen wie von außen jetzt so viel heller aus!

Gerade eben haben wir übrigens noch ein besonderes Fundstück gemacht. Da wir die Tür zum Wohnzimmer um etwa 50cm nach oben vergrößern wollten, haben wir den aktuellen Sturz vom Gips befreit und dabei einen wunderschönen, alten Rundbogen aus Backstein entdeckt. Natürlich sprudelt es jetzt nur so vor Ideen, wie wir diesen am besten in unser Konzept einbauen können. Auch wenn wir das Schätzchen gerade erst entdeckt haben, haben wir uns eigentlich schon von unserem Plan einer Flügeltür (wie wir sie in Wien haben) verabschiedet und wollen den Rundbogen unbedingt freilegen.


So sieht der Bogen jetzt aus, wir werden ihn in den nächsten Tagen komplett freilegen und überlegen, was wir am besten daraus machen. Ich freu mich so über diesen Fund!

Wenn ich mir übrigens anschaue, wie es im Haus vor etwa drei Monaten aussah, als ich den ersten Rundgang in meinen Instastories gemacht habe, ist das schon total verrückt. Erstmal wird es wirklich richtig horrormäßig, bevor es dann hoffentlich wunderschön werden kann.

Noch eine der schöneren Planungen, die wir letzte Woche angehen konnten, sind die Fenster. Auf der Gartenseite haben wir vor zwei Balkontüren und zwei weitere Fenster einzubauen und sind auf einen einfach perfekten Hersteller gestoßen, der unsere Vorstellungen ganz genau umsetzen kann. Dazu dann auch bald mehr!

PERSONAL THE HOUSE

Zwischen Stadt- und Landleben…

25. April 2019

Wenn wir ehrlich sind, dann geht meinem Freund und mir das Stadtleben in letzter Zeit ein bisschen auf die Nerven. Wir wohnen in Wien mitten im Zentrum und müssen daher mit Lärm, zu vielen Menschen und lauten Nachbarn klarkommen. Eigentlich sehnen wir uns aber nach Ruhe, nach mehr Platz und vor allem auch mehr Natur. Damit meine ich nicht einen Park, in dem sich alle ab 20 Grad Außentemperatur Decke an Decke quetschen. Das war noch nie so mein Ding.

Für uns die naheliegendste Möglichkeit an mehr Ruhe und vielleicht mehr Grün zu kommen, war erstmal die Suche nach einer Wohnung außerhalb des Trubels. Vielleicht eine mit Dachterrasse, am besten in einer ruhigen Nebenstraße, eventuell in einem Bezirk weiter draußen. Wir haben uns eine zeitlang umgesehen, aber uns hat nichts gefallen und wir haben die Idee schnell wieder verworfen. Denn genau das aus der Haustüre rausgehen und in zwei Minuten am Lieblingscafé sein, unkompliziert zu Fuß in die Stadt schlendern können, jede Menge Restaurants in unmittelbarer Nähe zu haben, ist doch das Schöne am Leben in der Stadt. Das, was das Stadtleben eben auch in positiver Hinsicht ausmacht. Zumindest für uns.

Möglichkeit Nummer zwei wäre der Umzug in eine ländlichere Gegend. Österreich bzw. das Wiener Umland kamen da aber überhaupt nicht für uns in Frage. Wir wohnen zwar gerne in Wien, aber kennen außerhalb überhaupt niemanden. Wenn Landleben, dann könnten wir uns das eigentlich nur in unserer Heimat in Deutschland vorstellen.

Ich wohne seit zehn Jahren nur in Großstädten und habe es bisher immer sehr gemocht, eigentlich sogar geliebt. Dass ich mich plötzlich scheinbar nach etwas anderem als dem Leben mitten in der Stadt sehne, konnte ich gar nicht glauben. Will ich vielleicht wirklich raus aus der Stadt und auf’s Land ziehen? Ich habe der Sache irgendwie nicht getraut und gedacht, es sei nur eine Phase.

Diese ‚Phase‘ ging bisher nicht vorbei. Bei einem Besuch in unserer Heimat kam uns dann die Idee, Stadt- und Landleben zu kombinieren. Da wir beide von überall arbeiten können, haben wir das Glück, uns diese Kombination ermöglichen zu können. Wir wollen dem Landleben eine Chance geben. Erstmal in Form eines Ferienhauses und mit der Möglichkeit, jederzeit auch in Wien sein zu können.

Wie ihr ja inzwischen wisst, haben wir auch ein Haus gefunden, bei dem es sofort ‚klick‘ gemacht hat.

Den ganzen April sind wir jetzt schon in Deutschland und arbeiten Tag für Tag an unserem Hausprojekt. Fliesen raus, Tapete runter, Estrich entfernen und so weiter und so fort. Hinter unsere lange Liste an Dingen, die wir machen wollen und müssen, sind schon einige Haken gesetzt. Zum Glück haben wir jede Menge Hilfe von Freunden und Familie, die gerne super mit anpacken. Zumindest sagen sie das ;). Uns macht es ehrlich gesagt riesigen Spaß mal etwas nicht digitales zu arbeiten. Am Ende des Tages siehst du bei einer Baustelle eben genau, wieviel alte Tapete du wirklich abgerissen hast. Wir fallen jeden Abend halbtot ins Bett, total erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Demnächst ist unser Job am Haus dann auch erledigt und die Profis werden übernehmen. Den ersten Teil an Arbeit, das ‚Entkernen‘, wollten wir aber unbedingt selbst machen und wir können nach diesen Wochen wirklich sagen, dass wir gefühlt jeden Stein des Hauses in unseren Händen hatten. Bisher läuft alles mehr oder weniger nach Plan und wir sind sowas von glücklich, dass wir uns zu diesem Hauskauf entschieden haben.

Nicht nur die Arbeit am Haus gefällt uns hier, auch, dass wir viele unserer Freunde viel öfter sehen können. Einige wohnen in der gleichen Gegend, andere sind oft am Wochenende zu Hause, da sie maximal drei Stunden entfernt leben. In Wien vermissen wir unsere ‚alten‘ Freunde oft.

Bisher gefällt es uns hier so gut, dass wir Wien überhaupt nicht vermissen. Liegt das nur am Hausumbau und unseren Freunden oder spielt auch die ruhigere Umgebung eine Rolle dabei, dass wir hier gerade gar nicht mehr weg wollen? Vielleicht ist es auch eine Kombination aus allem. Stand jetzt gefällt es uns hier auf dem Land jedenfalls super.

THE HOUSE

Baustellen-Update I

13. April 2019

Auf Instagram nehme ich euch in meinen Stories ein bisschen mit in Sachen Hausrenovierung und bin begeistert, wie viele von euch gespannt unsere Fortschritte verfolgen. Dass sich die meisten von euch für Wohnen allgemein interessieren, war mir natürlich klar, aber eine Sanierung scheint von besonderem Interesse zu sein. Ich freue mich über all eure lieben Nachrichten und will natürlich auch hier auf dem Blog ein paar Updates zu unserem Projekt geben.

Die letzten Wochen haben wir alle Böden und den Estrich im gesamten Erdgeschoss entfernt. Eine Aufgabe, die echt ewig dauert, bei der man aber auch all seine Aggressionen perfekt abbauen kann. Der Estrich musste raus, damit in dieser Etage eine Fußbodenheizung verlegt werden kann.

Auch die beiden Kaminöfen sind diese Woche rausgeflogen, an die Stelle des Kachelofens wird ein anderer Kamin kommen. Ich weiß, dass einige von euch den Kachelofen schön fanden. Auf Fotos sieht er allerdings besser aus, als in echt. Generell war uns der Kachelofen einfach zu rustikal und es gibt andere Öfen, die uns viel besser gefallen.

Nachdem das Thema Boden und Estrich so gut wie durch ist, widmen wir uns jetzt den Wänden. Es muss Tapete ohne Ende abgekratzt werden. Ein paar Wände können wir auch schon selbst raushauen. Anschließend werden Durchbrüche von einer Firma gemacht, bei der auch Träger gezogen werden müssen. Ich war sooo froh, als der Statiker unsere Vorhaben diese Woche abgesegnet hat!

Eine tolle Entdeckung, die wir gestern gemacht haben, sind die Originaltüren, die unter einer Verblendung versteckt wurden. Sie sind 115 Jahre alt und ich hoffe sehr, dass sie wieder richtig schön werden.

Seit gestern sind auch die schwedischen Gardinen am Haus, zumindest auf der Vorderseite, schon mal abmontiert. Endlich kein Gefängnis-Feeling mehr! Ich finde das Haus wirkt ohne die Gitter direkt viel einladender.

Und weil man sich nicht nur mit Schutt und Asche umgeben kann, haben wir uns den Dienstag freigenommen und uns in Sachen Boden und Bäder schon mal intensiver umgeschaut. Das Schicksal hat uns direkt unser Traumparkett finden lassen. Es ist übrigens nicht das auf dem Bild, wobei wir das auch wunderschön fanden.

Das Wichtigste auf einer Baustelle sind auf jeden Fall Freunde und Familie, die einem bei all diesem Zeug helfen! Wir haben diese Woche viel Unterstützung gehabt und können auf ganz viel Schönes und eine sehr positive Woche zurückblicken.

Heute sind wir noch fleißig auf der Baustelle am arbeiten, morgen ist Sonntag, da wird nichts gemacht und nächste Woche geht’s dann wieder mit neuer Energie weiter. Vielleicht gibt es dann auch schon ein neues Update!

THE HOUSE TREND

Interior Crush: Green Kitchens

6. April 2019

[werbung]

Schon länger habe ich keinen Interior Crush mehr hier mit euch geteilt. Heute muss es aber doch mal wieder sein, denn ich habe mich ein bisschen verliebt. In grüne Küchen, kein Scherz. Mein Freund und ich sind natürlich momentan sehr am Überlegen und Planen was die Küche in unserem Haus angeht.

Wir hatten beide noch nie eine Küche, die uns so richtig gut gefallen hat. Wir wissen also ganz gut, was wir NICHT für die neue Küche wollen. Wenn man das alles ausschließt, bleiben trotzdem gefühlt noch eine Milliarde Möglichkeiten an Dingen, die uns gefallen.

via Domino

Was uns beiden immer wieder positiv ins Auge springt sind grüne Fronten. Entweder die zarte Version in Salbei oder aber die etwas sattere Version in Richtung Grüngrau oder Olive. Grüntöne sehen wunderschön zu Holzböden oder auch weiß lackierten Dielen aus, passen gut zu vielen Natursteinen, die man als Arbeitsplatte wählen kann und das Grün schafft auch einen tollen Kontrast zu Armaturen.

via Domino

Vielleicht ist grün das neue grau? Zumindest für uns? Eigentlich waren wir bei der Küche nämlich erst schnell einig, dass wir uns graue Fronten gut vorstellen könnten. Aber je mehr grüne Fronten wir uns ansehen, desto mehr verlieben wir uns in den Look. Kann man ja sonst auch irgendwann wieder umlackieren, ich bin da ja nicht so der Typ, bei dem das für immer so bleiben muss.

Ein bisschen Zeit uns zu entscheiden haben wir sowieso noch. Bislang haben wir leider noch keinen Hersteller gefunden, der die Küche unserer Träume fertigt.

Wie findet ihr grüne Küchenfronten? Könnt ihr unsere Begeisterung verstehen?

via myscandinavianhome
via Asplund
THE HOUSE

House Update: Vorher

6. März 2019

Seit ich euch das erste mal von unserem Hauskauf erzählt habe (könnt ihr hier nachlesen) ist nun ja schon ein bisschen Zeit vergangen.

Was ist also in der Zwischenzeit passiert?

Irgendwie noch nicht wahnsinnig viel. Wir haben unser Haus der Familie und Freunden präsentiert, fünf bis zehn mal unsere Grundrisspläne über den Haufen geschmissen und inzwischen hunderte tausende Inspirationen gesammelt. Eigentlich dachte ich ja, dass ich lieber gestern als morgen mit allem anfangen würde. So bin ich normalerweise. Doch nachdem es bei einem so großen Projekt am Anfang auch viel Papierkram zu erledigen gibt, wurde mir schnell klar, dass es keinen Kickstart geben wird.

Je mehr Zeit verstrichen ist, desto weiter habe ich den wirklichen Start des Projekts dann von mir weggeschoben. Winter, Januar (die besonders grauenvolle Version von Winter), zu schlechtes Wetter, Verpflichtungen in Wien, eine spontane Reise nach Südafrika. Irgendwas ist immer und jetzt ist März, Zeit loszulegen!

Natürlich ist es für uns generell zeitlich kompliziert, dieses Projekt zu planen. Wir wohnen in Österreich, das Haus steht im Nachbarland Deutschland. Trotzdem wollen wir während der Sanierungsphase (von der niemand weiß, wie lange sie dauern wird) immer dabei sein. Deshalb haben wir uns nun eine Wohnung vor Ort hergerichtet, was uns natürlich auch ein bisschen Zeit gekostet hat. Vor ein paar Tagen ging es dann endlich los und wir haben angefangen das Haus von allem Unnötigen zu befreien, sodass bald die erste Firma loslegen kann, die Elektrik, Heizung und Sanitär komplett erneuern wird.

Währenddessen planen wir alles, was danach passieren wird. Für mich besonders wichtig: Thema Boden, Thema Türen, Thema Küche, Thema Bäder, Thema Garten, Thema Fassade, Thema Details. Haha, ihr seht, diese Punkte werde ich ganz schnell abgehakt haben.

Zum Zeitplan: Da wir ja weiterhin in unserer Wohnung in Wien wohnen bleiben werden, haben wir keinerlei Zeitdruck. Was irgendwie gut ist, aber irgendwie natürlich auch in einem Endlosprojekt enden könnte, was wir aber auf gar keinen Fall wollen! Trotzdem wäre es jetzt unnötig zu sagen, wir wollen dann und dann fertig sein. Wir sind fertig, wenn wir fertig sind. Was nicht heißt, dass ich tiefenentspannt bin. Es heißt, dass mir das von meinem Freund hundertmal gesagt wurde und ich das nun so nach außen weitergebe ;). Da wir nun losgelegt haben, will ich aber natürlich, dass alles zack, zack weitergeht.

Bei der ersten Besichtigung haben wir das Haus bei strahlendem Sonnenschein im Sommer gesehen, seitdem auch im goldenen Herbstlicht und im grauen Winter. Dadurch haben mein Freund und ich inzwischen ein ganz gutes Gefühl für unser Haus bekommen und wir wissen ziemlich genau, wie alles werden soll. Zum Glück sind wir uns wie immer bei allem einig, was einfach super ist. Wenn beide das gleiche wollen, muss man erheblich weniger Kompromisse eingehen und das liebe ich!

Vor kurzem habe ich euch ja eine ausführliche Vorher-Tour durch das Haus gefilmt. Wer es nicht gesehen hat oder gerne nochmal sehen möchte: Der Rundgang ist in meinen Instagramstory-Highlights gespeichert.

Auch hier auf dem Blog möchte ich natürlich ein paar Vorher-Bilder verewigen. Ich liebe Vorher-Bilder, denn was gibt es besseres, als irgendwann dann das Nachher gegenüberzustellen?

Achja, eine Sache noch, dann geht es wirklich los mit den Bildern: Irgendwie bräuchte ich einen Namen für unser Haus, ihr wisst schon, wegen dem Hashtag und so, macht man ja. Gute Vorschläge also gerne an mich ;).

Wie schön wird es sein, im Sommer unter dieser Pergola an einem langen Tisch mit Freunden zu sitzen und im Außenkamin ein kleines Feuer flackern zu sehen? Ich freue mich sehr, dem Außenbereich neues Leben einzuhauchen.

Die grüne Tür (eine Metalltür, was man auf dem Bild vielleicht nicht erkennt) ist momentan die Eingangstür, wird es aber nicht bleiben. Wir wollen zur Gartenseite hin lieber bodentiefe Fenster, sodass man später vom Wohnzimmer und der Küche direkt in den Garten gehen kann. Die schwedischen Gardinen werden auch weichen. Der wilde Wein, der die Hauswände hochklettert, ist im Sommer und Herbst wunderschön, im Winter wie man sieht weniger.

Oberhalb der Pergola und der Terrasse liegt der restliche Garten. Ich finde es super, dass er komplett uneinsehbar und von einer Mauer umschlossen ist. Fühlt sich wie eine kleine Oase an und wird irgendwann auch wieder wie eine aussehen ;).

Die Fassade des Hauses war Liebe auf den ersten Blick. Bis auf die Rückseite/Gartenseite hat das Haus eine wunderschöne Sandsteinfassade.

Die Holztreppe führt bis unters Dach und wird selbstverständlich bleiben und entsprechend aufgearbeitet.

Der momentane Eingangsbereich. Durch die braue Holztür kommt man in den Wohnbereich, der rechts um die Ecke weitergeht. Links ist derzeit die Küche.

Ein bodentiefes Fenster soll Wohnzimmer und Garten verbinden.

Hier soll später mal ein großer Esstisch stehen.

Im ersten Stock gibt es zwei Bäder und drei Zimmer. Eins davon wird unser Schlafzimmer…

…nämlich dieses hier, das zum Garten hin liegt. Die alten Dielen wollen wir abschleifen.




Aus den beiden anderen Zimmern wird ein Gästezimmer und ein Büro. Auch hier wollen wir das Fischgrätparkett erhalten und aufarbeiten.

Natürlich will ich euch auch den Anblick der derzeitigen Bädern aus den 70ern nicht ersparen. Sowohl braun (unser zukünftiges Bad) als auch rosa (das Gästebad) wird man hier bald nicht mehr sehen!

Soweit der Stand der Dinge… ich bin gespannt, wie es hier in ein paar Monaten aussehen wird!

THE HOUSE

Let’s start a new chapter: Wir haben ein Haus gekauft!

27. Oktober 2018
Traumzuhause Neues Haus

Ich kann selbst nicht glauben, dass ich diesen Post hier gerade verfasse.

ENDLICH kann ich euch erzählen, was meinem Freund und mir die letzten Wochen und Monate im Kopf herum geschwirrt ist. Wir haben nämlich unser erstes Haus gekauft und zwar das, was ihr da oben auf dem Bild seht!

Wir freuen uns riesig auf das kommende Projekt, das hoffentlich so schnell wie möglich starten kann. Das Haus steht schon ein paar Jährchen (seit 1904) und wir müssen wollen es daher komplett renovieren. Wie ihr euch denken könnt, ist das für mich ein absoluter Traum, denn ich wollte schon immer ein altes Haus haben. Mal sehen, wie lange ich das noch sage ;), denn es muss quasi alles im und um das Haus herum gemacht werden. Aber im Ernst, wir sind überglücklich ein schönes, altes Haus gefunden zu haben, bei dem wir uns richtig austoben können.

Das Haus hat zwei komplette Etagen mit über drei Meter hohen Decken, eine alte Holztreppe und originale Parkettböden. Das alleine hat uns schon begeistert, denn wir lieben bekanntlich den typischen Altbaucharme. Ebenfalls total verliebt haben wir uns in die Sandsteinfassade und den uneinsehbaren Garten.

Bevor jetzt alle fragen, wann denn dann unsere Wohnung in Wien frei wird… wird sie nicht! Wien bleibt weiterhin unser Hauptwohnsitz, das Haus wird unser Ferienhaus auf dem Land.

Bald zeige ich euch mehr Bilder und mache bestimmt auch mal einen kleinen Rundgang bei Instastories.

Traumzuhause Neues Haus

Wie es überhaupt dazu kam, dass wir ein Haus gekauft haben, war mehr oder weniger Zufall…

Als wir im Sommer in Deutschland bei unseren Familien waren, habe ich das Haus online entdeckt. Ich habe glaube ich auch hier schonmal erzählt, dass ich eigentlich dauernd nach Wohnungen und Häusern schaue, einfach weil es mir Spaß macht.

Dieses Haus ist mir sofort ins Auge gesprungen und hat mir so sehr gefallen, dass ich sofort für den nächsten Tag einen Besichtigungstermin vereinbart habe.

Eigentlich hatten wir zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht vor ein Haus zu kaufen. Nach der Besichtigung kam es dann aber plötzlich doch in Frage, denn das Haus hat uns beiden auf Anhieb zugesagt.

Zwei Tage später sind wir in den Urlaub nach Griechenland geflogen und konnten dort über NICHTS anderes mehr sprechen. Wie könnte man die Räume aufteilen, was muss alles gemacht werden und so weiter und so fort. Wir haben also angefangen uns ernsthaft zu überlegen, ob wir dieses Haus vielleicht wirklich kaufen sollten. Das Thema ließ uns nicht los und daher sind wir nach dem Urlaub gleich wieder nach Deutschland, um es uns nochmal anzuschauen. Das Haus hat uns auch nach der zweiten Besichtigung noch verzaubert (obwohl man da nochmal alles mit ganz anderen Augen sieht) und wir haben die Entscheidung zum Kauf getroffen.

Gerade noch ein unwirkliches Gefühl für uns, aber ein sehr gutes!

Die Renovierungsphase werde ich auch hier auf dem Blog dokumentieren und euch ein Stück weit mitnehmen.

Scroll Up