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UNSER ‚TRAUMZUHAUSE‘-KERZENBRETT IST WIEDER DA!

17. November 2019

[werbung]

Diesen Blogpost dieses Jahr wieder zu tippen, ist ein ganz besonderes Gefühl für mich. Schon letztes Jahr haben mein Opa und ich uns riesig über all eure Nachfragen zu unserem Kerzenbrett gefreut. Uns war klar, dass wir auch diesen Winter gerne wieder unsere Kerzenbretter an euch verschicken wollen. Leider kann mein Opa uns dieses Jahr nicht mehr helfen, denn er wurde sehr krank. Er hat sich aber bis zuletzt noch sehr für die Kerzenbretter interessiert und uns angetrieben, weiterzumachen. Ich bin mir sicher, er schaut uns bestimmt mit einem Lächeln von oben zu.

Wie auch die letzten Jahre sind alle Kerzenbretter in 100% Handarbeit entstanden! Jedes Brett ist mit Liebe gemacht und das dauert seine Zeit. Daher können wir auch noch nicht sofort an euch verschicken, denn wir wären ungerne zu schnell ausverkauft.

Mit der Unterstützung von ganz lieben Freunden haben wir nicht nur die Werkstatt ordentlich auf den Kopf gestellt, sondern auch einen eigenen Shop für unsere Kerzenbretter erstellt. Somit könnt ihr dieses Jahr viel leichter bestellen.

Ich bedanke mich jetzt schon für euer Interesse und wünsche euch natürlich ganz viel Freude mit euren Kerzenbrettern!

Ab jetzt könnt ihr euer Kerzenbrett auf

www.traumzuhause.shop

vorbestellen!

PERSONAL THE HOUSE

Zwischen Stadt- und Landleben…

25. April 2019

Wenn wir ehrlich sind, dann geht meinem Freund und mir das Stadtleben in letzter Zeit ein bisschen auf die Nerven. Wir wohnen in Wien mitten im Zentrum und müssen daher mit Lärm, zu vielen Menschen und lauten Nachbarn klarkommen. Eigentlich sehnen wir uns aber nach Ruhe, nach mehr Platz und vor allem auch mehr Natur. Damit meine ich nicht einen Park, in dem sich alle ab 20 Grad Außentemperatur Decke an Decke quetschen. Das war noch nie so mein Ding.

Für uns die naheliegendste Möglichkeit an mehr Ruhe und vielleicht mehr Grün zu kommen, war erstmal die Suche nach einer Wohnung außerhalb des Trubels. Vielleicht eine mit Dachterrasse, am besten in einer ruhigen Nebenstraße, eventuell in einem Bezirk weiter draußen. Wir haben uns eine zeitlang umgesehen, aber uns hat nichts gefallen und wir haben die Idee schnell wieder verworfen. Denn genau das aus der Haustüre rausgehen und in zwei Minuten am Lieblingscafé sein, unkompliziert zu Fuß in die Stadt schlendern können, jede Menge Restaurants in unmittelbarer Nähe zu haben, ist doch das Schöne am Leben in der Stadt. Das, was das Stadtleben eben auch in positiver Hinsicht ausmacht. Zumindest für uns.

Möglichkeit Nummer zwei wäre der Umzug in eine ländlichere Gegend. Österreich bzw. das Wiener Umland kamen da aber überhaupt nicht für uns in Frage. Wir wohnen zwar gerne in Wien, aber kennen außerhalb überhaupt niemanden. Wenn Landleben, dann könnten wir uns das eigentlich nur in unserer Heimat in Deutschland vorstellen.

Ich wohne seit zehn Jahren nur in Großstädten und habe es bisher immer sehr gemocht, eigentlich sogar geliebt. Dass ich mich plötzlich scheinbar nach etwas anderem als dem Leben mitten in der Stadt sehne, konnte ich gar nicht glauben. Will ich vielleicht wirklich raus aus der Stadt und auf’s Land ziehen? Ich habe der Sache irgendwie nicht getraut und gedacht, es sei nur eine Phase.

Diese ‚Phase‘ ging bisher nicht vorbei. Bei einem Besuch in unserer Heimat kam uns dann die Idee, Stadt- und Landleben zu kombinieren. Da wir beide von überall arbeiten können, haben wir das Glück, uns diese Kombination ermöglichen zu können. Wir wollen dem Landleben eine Chance geben. Erstmal in Form eines Ferienhauses und mit der Möglichkeit, jederzeit auch in Wien sein zu können.

Wie ihr ja inzwischen wisst, haben wir auch ein Haus gefunden, bei dem es sofort ‚klick‘ gemacht hat.

Den ganzen April sind wir jetzt schon in Deutschland und arbeiten Tag für Tag an unserem Hausprojekt. Fliesen raus, Tapete runter, Estrich entfernen und so weiter und so fort. Hinter unsere lange Liste an Dingen, die wir machen wollen und müssen, sind schon einige Haken gesetzt. Zum Glück haben wir jede Menge Hilfe von Freunden und Familie, die gerne super mit anpacken. Zumindest sagen sie das ;). Uns macht es ehrlich gesagt riesigen Spaß mal etwas nicht digitales zu arbeiten. Am Ende des Tages siehst du bei einer Baustelle eben genau, wieviel alte Tapete du wirklich abgerissen hast. Wir fallen jeden Abend halbtot ins Bett, total erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Demnächst ist unser Job am Haus dann auch erledigt und die Profis werden übernehmen. Den ersten Teil an Arbeit, das ‚Entkernen‘, wollten wir aber unbedingt selbst machen und wir können nach diesen Wochen wirklich sagen, dass wir gefühlt jeden Stein des Hauses in unseren Händen hatten. Bisher läuft alles mehr oder weniger nach Plan und wir sind sowas von glücklich, dass wir uns zu diesem Hauskauf entschieden haben.

Nicht nur die Arbeit am Haus gefällt uns hier, auch, dass wir viele unserer Freunde viel öfter sehen können. Einige wohnen in der gleichen Gegend, andere sind oft am Wochenende zu Hause, da sie maximal drei Stunden entfernt leben. In Wien vermissen wir unsere ‚alten‘ Freunde oft.

Bisher gefällt es uns hier so gut, dass wir Wien überhaupt nicht vermissen. Liegt das nur am Hausumbau und unseren Freunden oder spielt auch die ruhigere Umgebung eine Rolle dabei, dass wir hier gerade gar nicht mehr weg wollen? Vielleicht ist es auch eine Kombination aus allem. Stand jetzt gefällt es uns hier auf dem Land jedenfalls super.

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Versinken wir im Wohn-Einheitsbrei bzw. Wohnen wir überhaupt noch individuell?

7. März 2019
Wohnzimmer Altbau Wien

Wohnen wir eigentlich noch individuell? Ein spannendes Thema, welches Ricarda vor kurzem auf ihrem Blog 23qm Stil angeschnitten hat (ihren Post solltet ihr unbedingt lesen!). Ihr Beitrag hat mich dazu bewogen, nun auch selbst etwas über das Thema zu schreiben, denn ich habe schon häufig darüber nachgedacht. Wohnen wir inzwischen alle gleich oder zumindest ziemlich ähnlich? Geht unsere Individualität durch Plattformen wie Instagram verloren? Entwickelt sich die App von einer Inspirationsquelle hin zu einem einzigen, langweiligen Einheitsbrei? Ich sage: Jein! Das Thema hat meiner Meinung nach mehrere Facetten.

Wenn ich mich bei Freunden und Bekannten umsehe, dann wohnt eigentlich niemand so wie ich. Ich habe genau eine einzige Freundin, die eine Wohnung hat, die man als ‚instagrammable‘ bezeichnen könnte. Bescheuertes Wort, aber ihr wisst, was ich damit meine. Alle anderen wohnen total unterschiedlich, bei den meisten findet man keine der besonders beliebten Designklassiker, wie etwa die String-Regale, Wishbone Chairs oder Kay Bojesen Äffchen, und auch nicht allzu viele Trendteile. Viele verändern außerdem nicht wirklich oft etwas in ihren Wohnungen. Ich glaube das Phänomen des vermeintlichen Wohn-Einheitsbreis ist wirklich speziell auf Instagram ausgeprägt, wo ihr und ich vermutlich sehr gezielt viele Interior Accounts verfolgt.

Diese Welt der Interior Accounts ist eine Blase! Diese Blase ist, verglichen mit der Realität um uns herum, doch sehr klein. Das muss man sich klar machen. Natürlich finden wir in unserer Blase aber alles, was gerade einrichtungsmäßig angesagt ist und zwar jede Menge davon. Genauso ist es auch beim Thema Mode (DAS Kleid, welches zurzeit alle tragen, etc.), doch meiner Meinung nach beeinflusst Instagram hier schon viel spürbarer unsere Realität. Ist ein bestimmter Look bei Influencern gefragt, verbreitet sich dieser in den sozialen Medien wie ein Lauffeuer und in den großen Städten sieht man etliche Mädels und Jungs in den Klamotten oder zumindest einem Abklatsch der Klamotten, die viele Influencer tragen. Ganz so schnell beeinflussen die Interior Accounts die Wohnzimmer echter Menschen dann wohl noch nicht, zumindest empfinde ich das in meinem Umfeld so. Wie geht es euch da?

Ich persönlich habe übrigens nicht das Gefühl, dass alle Interior-Accounts ‚gleich‘ aussehen. Ich sehe Fotos und weiß oft direkt, welche Person mit ihrer persönlichen Handschrift dahinter steht. Geht euch das nicht so? Natürlich finden sich in der Masse an Profilen auch welche, die sich wohl sehr stark ähneln. Diesen muss man aber nicht folgen, wenn es einen langweilt. Ich folge solchen Accounts bewusst nicht und daher sehe ich diese scheinbar immer gleichen Bilder auch nicht. Es gibt so viele ‚gute‘ und inspirierende Accounts, man hat die Wahl. Jeder kann den Profilen folgen, die er liebt.

Meiner Meinung nach sehen die Profile also nicht alle gleich aus, aber natürlich finden sich bestimmte Dinge sehr, sehr häufig in unseren ‚Instagram-Wohnungen‘. Weil eben viele sie toll finden, weil einige andere kopieren wollen, weil manche sich an das anpassen, was scheinbar cool ist. Wenn man hat, was Leute mit vielen Followern haben, kriegt man automatisch auch mehr Follower, oder? Ich denke, das könnte bei manch einem der Gedankengang sein. Andere haben einfach einen ähnlichen Geschmack. Gerade auch unter Freunden finde ich es völlig normal, dass man mal die gleichen Schuhe kauft, sich zufällig in die gleiche Tasche verliebt oder eben in die gleiche Leuchte. Finde ich kein Drama.

Dass einige Designklassiker in vielen Wohnungen zu finden sind, stört mich persönlich nicht so sehr. Es ist doch schön, wenn sich gutes Design verbreitet. Lieber sehe ich in vielen Wohnungen eine wunderschöne Flowerpot Leuchte, als überall fragwürdige Sofas aus dieser einen Stoff-Kunstledermischung ;), ich hoffe ihr wisst, welche ich meine.

Selbstverständlich will jeder von uns trotzdem ein Stück weit individuell bleiben. Auch das finde ich total normal. Aus diesem Grund habe ich mir beispielsweise gerade keinen Wishbone Chair gekauft, weil gefühlt gerade ‚jeder‘ diesen Stuhl bei sich stehen hat. Trotzdem finde ich ihn traumhaft schön. Würde ich mal einen Monat nicht auf Instagram vorbeischauen, würde mir dieser Stuhl vermutlich nur ein-zweimal über den Weg laufen. Wahrscheinlich im Schaufenster eines tollen Möbelladens oder in einem angesagten Concept Store, aber nicht bei meiner Nachbarin, meiner Freundin oder meinen Eltern. Übersättigung ist wirklich nur auf Instagram vorhanden.

Neben dem Problem des Einheitsbreis wird im Zusammenhang mit dem Thema auch oft angemerkt, dass sich einige einst individuelle Wohnungen aufgrund von Kooperationen verändern und das nicht unbedingt zum Guten. Eine Sache, die ich ehrlich gesagt auch schon bemerkt habe. Leider scheinen manche Instagrammer/Blogger das Bedürfnis zu haben, soviel wie möglich für ihre Wohnungen abzugreifen. Da werden dann auch mal Dinge angenommen, die eigentlich gar nicht so gut zum Stil passen. Ich selbst weiß aus erster Hand wie es ist, wenn ständig Angebote reinflattern. Hier noch ein neues Möbelstück, da noch ein paar Accessoires, alles in Form von Kooperationen scheinbar leicht zu haben. Da kann man seinen individuellen Stil leicht mal verlieren und hat plötzlich die eigenen vier Wände voller Stücke stehen, die gerade zwecks Kooperationen auch bei anderen zu sehen sind.

Ich habe für mich beschlossen, dass meine Wohnung exakt so aussieht, wie sie auch aussehen würde, wenn ich 500 Follower bei Instagram hätte statt über 70.000. Um all das unterzubringen, was einem so angeboten wird, bräuchte ich sowieso eine 12 Zimmer Wohnung und auch einen etwas flexibleren Geschmack. Nur weil ich ein Regal/einen Tisch/einen Stuhl angeboten bekomme, muss ich diesen ja nicht annehmen. Meine Individualität zu behalten ist mir da echt wichtiger. Manchmal passt ein Möbelstück natürlich wie die Faust aufs Auge, aber ganz, ganz oft eben auch nicht.

Jeder sollte sich bewusst machen, dass Individualität Spaß macht, aber es auch okay ist, mal nicht der individuellste Stern unter der Sonne zu sein.

Ich bin total gespannt, wie ihr das Thema seht und freue mich auf eure Kommentare!

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Herbst in Wien – 3 Dinge, die jetzt besonders schön sind

1. Oktober 2018
Weißes Leinensofa

Die gemütlichste Jahreszeit hat begonnen und zeigt sich in Wien gerade von ihrer schönsten Seite. Die letzten Tage konnten wir hier strahlend blauen Himmel und viel Sonnenschein genießen. Die Temperaturen sind zwar kühl, aber eben noch warm genug um mit einem leichten Mantel herumzuspazieren. Ein Bilderbuch-Herbst also, hoffen wir, dass es lange so bleibt.

Trotzdem tut es (mir zumindest) immer ein bisschen weh, vom Sommer Abschied zu nehmen. Deshalb muss ich mich bewusst auf Dinge freuen, die man eben gerade JETZT besonders gut machen kann.

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PERSONAL TRAVEL

REISEMÜDE? WARUM WIR UNSEREN AUSTRALIENURLAUB FRÜHER BEENDET HABEN.

27. Februar 2018
Reisemüdigkeit

 

Seit gestern bin ich wieder zurück in Wien, eine Woche früher als eigentlich geplant, denn wir haben unseren Australienurlaub spontan verkürzt. Nicht etwa wegen eines schlimmen Zwischenfalls, sondern weil wir einfach keine Lust mehr aufs Reisen hatten.

Ja, ihr habt richtig gelesen.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt veröffentlichen soll. Und mir schließlich gedacht, wieso eigentlich nicht?

Ich teile hier auf dem Blog schließlich die meisten unserer Reisen mit euch und daher denke ich, dass auch ein solches Thema hier Platz finden kann.

 

Nach unserem Stopp in Byron Bay war bei meinem Freund und mir plötzlich die Luft raus und wir hatten keine Lust mehr auf Abenteuer und Neues. Kennt ihr das Gefühl?

Ich kannte es bisher überhaupt nicht und war regelrecht geschockt, was da auf einmal in meinen Gedanken abging.

Reisen ist doch mit das Beste überhaupt und ich ziehe sonst immer jede Menge Energie und viele neue Ideen aus unseren Trips.

 

Das war dieses Mal anders.

Plötzlich war ich von all den neuen Eindrücken so gesättigt, dass ich zu müde war, um Neues in mir aufzunehmen. Ich hatte weder Lust auf Sightseeing noch auf Arbeiten und auch nicht aufs Nichtstun. Das wollte ich mir erst nicht eingestehen, vielleicht weil ich es bisher einfach so nicht kannte.

Ich und Reisemüde? Niemals!

Doch die Lustlosigkeit blieb, egal wie sehr ich mich dagegen wehrte. Das Gefühl ist absolut verrückt und auch schwer zu ertragen, denn es zerreißt einen innerlich.

 

Schon am letzten Tag in Byron Bay merkte ich, dass sich eine komische Unlust auf die weitere Zeit in mir breit machte. Dabei hatte ich mich im Vorhinein auf die nächsten Stopps wie Fraser Island, das Great Barrier Reef und die Whitsundays besonders gefreut.

Absolute Traumziele, die meisten Freunde sitzen in Europa in der Eiseskälte und doch war ich lustlos. Der innere Zwiespalt macht einen in einer solchen Situation irre, denn man möchte natürlich niemandem erzählen, wie man sich gerade fühlt.

Irgendwie war mir das vor mir selbst peinlich und ich wollte es mir nicht eingestehen, denn wir sprechen hier sicherlich von einem Luxusproblem.

Trotzdem gehört sowas wohl zum ständigen Reisen dazu, wie ich nun lernen musste und ist daher eine Erfahrung, die ich mit euch teilen will.

 

Erst habe ich, wie bei allen Reisen, die vielen neuen Eindrücke in Australien regelrecht aufgesaugt und war überglücklich, dieses Land bereisen zu dürfen. Melbourne, Sydney, Bondi Beach, das Wolgan Valley in den Blue Mountains und Byron Bay haben mich fasziniert und viele schöne Erinnerungen geschaffen. Bis zu diesem Punkt war die Reise wie jede andere, einfach toll.

Letztes Jahr waren mein Freund und ich insgesamt 5 Monate unterwegs! Es war eines der schönsten Jahre meines Lebens und wenn ich mir die Bilder anschaue und mich in die Momente zurückversetze, kann ich das Glücksgefühl über all diese Reisen in mir spüren.

Schon im Vorhinein wusste ich, dass eine sechswöchige Australienreise sicherlich nicht nur schön und erholsam, sondern auch ein wenig anstrengend sein wird. Denn das viele Recherchieren und Planen vor und auch während der Reise und natürlich die ewig langen Distanzen zwischen den einzelnen Stopps können schlauchen.

Als wir nach Fraser Island gefahren sind habe ich dann auf der Fähre gemerkt, dass ich nicht mal Lust hatte, die Insel zu erkunden. Meinem Freund ging es genauso. Innerlich habe ich mich gefragt, was mit mir nicht stimmt?!

Fraser Island war für uns zwar eine kleine Herausforderung, da einiges schief lief und wir in einer grauenvollen Unterkunft gelandet sind (niemals im Kingfisher Bay Resort übernachten), trotzdem haben der unglaubliche 75 Mile Beach und Lake McKenzie das alles entschädigt!

Wir waren wirklich froh, die Insel besucht zu haben.

 

Doch kaum waren wir nach drei Tagen wieder runter von Fraser Island hatte ich auch so garkeinen Antrieb weiter nach Airlie zu fahren. Dort haben wir einen Ausflug zum Great Barrier Reef, einen Flug über die Whitsunday Islands und einen Ausflug zum Whitehaven Beach geplant. Natürlich wollte ich das alles sehen, aber allein der Gedanke dafür zwei weitere Tage durch Australien zu fahren, hat mir schlechte Laune gemacht.

Ich war einfach müde, habe ständig daran gedacht, was ich jetzt in der Zeit in Wien machen könnte. Auch auf bloßes Entspannen und am Strand liegen hatte ich keine Lust.

Letzten Endes sind dann aufgrund von Dauerregen und Gewitter in Airlie zwei der geplanten Ausflüge leider immer wieder abgesagt worden, sodass wir nur eine Tour zum Schnorcheln im Great Barrier Reef gemacht haben.

Als dann an einem weiteren verregneten Morgen unser Flug über die Whitsundays zum zweiten Mal abgesagt wurde, haben wir überlegt früher zurück zu fliegen. Nach ein bisschen Hadern haben wir dann doch relativ schnell unseren Flug umgebucht und zwei Tage später saßen wir in Melbourne im Flieger zurück nach Wien.

Hier haben uns -10 Grad und jede Menge Schnee erwartet und trotzdem bin ich happy, wieder hier zu sein.

 

Ich wäre froh, das Gefühl der Reisemüdigkeit hätte mich nicht getroffen. Doch scheinbar kann man auch ZU VIEL reisen, was ich nie für möglich gehalten habe.

Für die nächsten Monate haben wir deshalb keine weiteren Reisen geplant, zumindest keine privaten, was wiederum viel Zeit für den Blog und die Wohnung bedeutet. Alles hat also auch seine gute Seite.

Trotzdem hoffe ich, dass die Lust aufs Reisen schnell wieder zurück kommen wird.

 

Habt ihr solche Erfahrungen auch schon gemacht? Ich freue mich auf eure Geschichten und eventuell Tipps, wie man damit besser umgehen kann!

 

PERSONAL

11 FACTS ABOUT ME

21. Januar 2018
Facts about me Traumzuhause

Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich hier zuletzt ein paar Random Facts über mich geteilt habe.

Nach wie vor liebe ich es, solche Posts bei anderen zu lesen. Es ist einfach immer schön, ein bisschen mehr über die Personen hinter den Bildern zu erfahren und oft auch lustig, wenn man sich in einem Punkt selbst wiederfindet.

Deshalb gibt es heute mal wieder ein paar neue Dinge über mich, die ihr bestimmt noch nicht wusstet.

Außer ihr kennt mich auch privat, dann dürfte euch der ein oder andere Spleen wohl bekannt vorkommen. Continue Reading

PERSONAL

VERÄNDERUNGEN ANPACKEN: NEUJAHRSMOTIVATION!

13. Januar 2018
Wildflowers Traumzuhause Altbauwohnung

Neues Jahr, neue Motivation!

Jeder hat doch Zuhause so seine Ecken, mit denen er nicht ganz zufrieden ist. Bei dem einen ist es ein Zimmer, das mal in Angriff genommen werden müsste, bei manchen gleich eine ganze Wohnung.

Diejenigen, bei denen das nicht so ist, müssen ab hier dann nicht mehr weiterlesen.

 

Aha! Dachte ich mir doch, dass ihr alle noch da seid 😉 .

Der Januar ist finde ich der ideale Monat um sein Zuhause neu anzugehen. Im Januar passiert meist sowieso nicht wahnsinnig viel und draußen ist es richtig eklig, zumindest ist das in Wien gerade der trostlose Dauerzustand.

Alle Dinge, die man also immer so von Woche zu Woche, von Monat zu Monat oder schlimmstenfalls sogar jahrelang vor sich hin schiebt, kann man jetzt tun und sich dann das ganze Jahr drüber freuen.

Wer hier länger mitliest weiß, dass ich generell kein besonders großer Fan vom Aufschieben bin.

 

Ganz schlimm finde ich persönlich das ‚Lohnt sich das?‘-Aufschiebargument. Continue Reading

PERSONAL

UMZIEHEN? MOVING?

12. Januar 2018
Traumzuhause Scandinavian Interior Wohnblock Altbau

 

Nachdem ich gestern in meiner Instastory Bilder einer Wohnung gezeigt habe, die wir spontan besichtigt haben, wurde ich mit Fragen geradezu überrannt.

Seid ihr auf Wohnungssuche? Zieht ihr um? Warum denn nur? Verlasst ihr Wien?

Ich gebe zu, dass ich ein heimliches Hobby habe: Ich schaue schon seit Monaten ab und an jeden Tag nach Wohnungen. Zum einen macht es mir einfach Spaß, zum anderen suche ich DAS Traumobjekt, das es vielleicht garnicht gibt.

Hand auf’s Herz, macht das noch jemand?

Mit dem Gedanken, dass hier irgendwo DIE Wohnung frei wird und ich sie nicht sehe, kann ich nicht leben. Daher schaue ich auch im Urlaub und einfach überall, was so auf dem Immobilienmarkt passiert.

Wenn es in Wien still ist, dann bin ich natürlich auch so flexibel und schaue eben in anderen Städten. Für Freunde oder so, ist klar 😉 .

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#ZEIGDEIN_TRAUMZUHAUSE PERSONAL

BEST OF #ZEIGDEIN_TRAUMZUHAUSE – WINTER- & WEIHNACHTSCHALLENGE TEIL 1

12. Dezember 2017
#zeigdein_traumzuhause Instagram Winterchallenge Weihnachtschallenge Traumzuhause

Am 1. Dezember ist meine #zeigdein_traumzuhause Winterchallenge auf Instagram gestartet und ich habe mich total gefreut, dass so viele von euch wieder mitmachen.

Im März gab es ja bereits die erste Runde #zeigdein_traumzuhause und viele von euch hatten, genau wie ich auch, Lust auf eine Wiederholung. Hier könnt ihr übrigens nochmal durch die letzte Challenge stöbern.

Ich habe mir die letzten Abende immer alle eure Bilder unter dem Hashtag #zeigdein_traumzuhause angeschaut und mich von euren Fotos inspirieren lassen.

Es ist so schön, dass viele von euch wieder dabei sind und auch, wie viele neue Gesichter ich entdeckt habe.

Denn man findet einfach immer wieder tolle neue Accounts bei einer solchen Aktion. Ich hoffe, euch ging es auch so?

Bei der ersten Runde #zeigdein_traumzuhause habe ich meine ‚Favoriten‘ zu jedem Thema hier mit euch geteilt und ich habe beschlossen, dass auch diesmal wieder zu tun. Es ist wirklich schwer zu den einzelnen Themen nur neun Bilder rauszusuchen, glaubt es mir.

Seid bitte nicht enttäuscht, falls euer Bild heute nicht dabei ist, vielleicht findet ihr es ja in der nächsten Collage. Eine zweite mit den Themen 9-15 wird es nämlich auch noch geben.

Unter den Collagen findet ihr die jeweiligen Instagramnamen der Fotografen.

Und jetzt geht’s los: Viel Spaß!

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PERSONAL

LET’S GET PERSONAL…EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN!

15. September 2017

Hallo an alle meine englischsprachigen Leser, ich freue mich, dass ihr hier seid! Ab heute werde ich meine Posts für euch auch auf Englisch verfassen und in Zukunft einige der bereits bestehenden Posts noch nachträglich übersetzen. Herzlich Willkommen!

Heute gebe ich euch einen Blick ‚hinter die Kulissen‘ von Traumzuhause. Keine Angst, ich zeige euch hier jetzt keine Bilder von meinem Wäscheständer im Wohnzimmer oder leeren Pizzakartons in der Küche. Vielmehr will ich euch ein paar Fragen beantworten, die mir immer wieder gestellt werden.

Ausnahmsweise nicht auf meine Einrichtung bezogen (btw: die Wandfarbe ist von Farrow and Ball und heißt ‚Off-Black‘ 😉 ), sondern mehr auf mein Privatleben.

Ich werde immer öfter gefragt, warum mein Freund und ich eigentlich so oft unterwegs sind, was wir beide überhaupt arbeiten und wie wir uns unsere Wohnung, die Reisen und so weiter finanzieren.

Hier und da habe ich auch schon mal was dazu gesagt, denn es ist kein Geheimnis. Trotzdem habe ich das Thema bisher nicht großartig angesprochen, da mir nicht wirklich klar war, dass es so viele zu interessieren scheint. Außerdem ist es ja nun mal, wenn wir ehrlich sind, auch einfach so, dass man über Geld nicht so offen spricht.

Ein bisschen Licht ins Dunkel bringe ich heute trotzdem für euch, denn ich kann eure Neugier nachvollziehen. Continue Reading

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