INTERIOR MY FAVORITES

Farrow & Ball – Eco Friendly Paint

17. August 2019
EcoFriendlyPaint Farrow & Ball

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Dass ich die Farben von Farrow & Ball liebe, wisst ihr vermutlich. Immerhin wurden fast alle Wände in unserer Wohnung mit diesen Farben gestrichen und wir sind mit jedem Ton sehr glücklich.

Zum einen liegt das an der tollen Qualität der Farbe selbst. Sie lässt sich sehr einfach streichen, ist hoch pigmentiert und deckt toll. Zwei dünne Schichten reichen für ein makelloses Ergebnis. Das ist bei weitem nicht bei jeder Farbe der Fall.

Auch die besonders feine Abstimmung der Nuancen spricht für Farrow & Ball. Viele Farben haben einen Wiedererkennungswert, wie ich es sonst von keinem Farbhersteller kenne.

Wie oft sehe ich in Zeitschriften, Hotels oder Boutiquen eine Wand, einen Schrank oder eine Tür und stupse meinen Freund an, um ihm zu sagen, welcher F & B Ton da verwendet wurde. Selbst er hat schon mal zu mir gesagt ‚ich glaube die Wand wurde in ‚Railings‘ gestrichen‘. Dieses Erkennen einzelner Töne zeigt, wie besonders die Farben abgestimmt sind.

ABER einen Punkt habe ich hier bisher noch nie wirklich angesprochen. Nämlich, wie umweltfreundlich die Farben von Farrow & Ball eigentlich sind. Auch Farrow & Ball selbst hat das bislang nie groß in den Vordergrund gerückt, da es für die englische Firma einfach selbstverständlich dazu gehört hat.

Ich bin mir sicher, dass wir alle beim Kauf von Farbe inzwischen sehr genau darauf achten, wie umweltfreundlich die Farbe und auch das Unternehmen selbst ist, oder?

‚Treron No.292‘

Eco Friendly Paint – gut für uns und für die Umwelt

2010 war Farrow & Ball der erste Hersteller, der sein Farbangebot komplett auf Wasserbasis umgestellt hast. Das senkt den Gehalt an VOC in den Farben extrem. VOC sind die ungesunden Stoffe, die herkömmlicher Farbe auch den unangenehmen Geruch verleihen. Diese Schadstoffe gelangen beim Trocknen der Farbe in die Umgebungsluft.

Da der VOC-Wert bei Farrow & Ball Farben sehr niedrig ist, können mit den Farben auch Kinderzimmer, Kinderbetten etc. bedenkenlos gestrichen werden. Aber selbstverständlich will man auch als erwachsene Person nicht von Farben umgeben sein, die gesundheitsschädlich sein könnten.

So gut wie alle Farben von Farrow & Ball (bis auf zwei Spezialfarben, die nicht zum herkömmlichen Sortiment zählen) sind außerdem komplett vegan.

Nicht nur im Topf geht es umweltfreundlich zu, auch die schönen Metalldosen selbst sind zu 100% recyclebar sind und können somit quasi endlos benutzt werden. Generell fällt bei F & B wenig Müll an, denn das Unternehmen achtet stark darauf, dass seine Abfälle zu fast 100% recycled werden können und dafür wurden sie auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Eco Friendly Paint und die schönste Auswahl an Farben überhaupt, was will man mehr?

Ich habe euch übrigens noch mal alle Farbtöne, die ich bei uns in der Wohnung verwendet habe, unter die Bilder geschrieben. Eine Wunschfarbe, die ich bisher noch nicht gestrichen habe, ist übrigens ‚Pigeon No.25‘.

‚Off-Black No.57‘
‚Treron No.292‘
‚Light Gray No.17‘
‚Pavilion Gray No.242‘
‚Light Blue No.22‘
‚Off-Black No.57‘
‚Pavilion Gray No.242‘

THE HOUSE

Schwarz, Weiß & Messing: Die schönsten Armaturen für’s Bad

14. August 2019
Vola Matte White

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Vor ein paar Tagen habe ich euch in meiner Instastory schon erzählt, dass wir momentan die Armaturen für unser Haus am auswählen sind. Drei Bäder und eine Küche können von uns ausgestattet werden. Inzwischen bin ich ziemlich tief drin in der Welt der Armaturen und ich kann euch gleich sagen, dass diese Welt seeehr groß und schwer zu überschauen ist. Armaturen gibt es wirklich wie Sand am Meer. Die schönen und hochwertigen sind ziemlich teuer. Eigentlich wusste ich das auch, dennoch war ich von den Preisen, insbesondere bei Vola, etwas ernüchtert.

Vola war von Anfang an unser Favorit für Gäste-WC, Küche und Hauptbad. Für unser zweites Bad hatten wir Armaturen von Dornbracht im Kopf. Von beiden Herstellern habe ich bisher sehr viel positives gehört. Die Armaturen von Vola als auch Dornbracht sind für ihr Design und ihre Wertigkeit weltweit bekannt. Während Dornbracht ein deutsches Unternehmen ist, kommt Vola aus Dänemark.

Natürlich hätte ich einfach unsere Wunscharmaturen bestellen können und hätte meine Ruhe gehabt. Aber ich liebe es, mich in ein (Design)thema einzuarbeiten und wollte natürlich ALLE Armaturen sehen, die es gibt. Das ist mir nicht ganz gelungen. Aber ich habe bei meiner Suche quer durch gefühlt alle Armaturen dieser Welt, einige andere Hersteller entdeckt, bei denen sich ein Blick in die Produktliste sehr lohnt.

‚Yokato‘ in ‚Brass‘ von Brodware

Neben der Frage nach dem geeigneten Hersteller stellt sich natürlich auch schnell die Frage nach der Farbe der Armaturen.

Ganz sicher: Mattschwarz ist bei Armaturen momentan so angesagt wie keine andere Farbe. Die Klassiker Chrom und gebürsteter Edelstahl sieht man (zumindest online) immer weniger. Auch Kupfer ist meiner Meinung nach momentan out. Viel vertreten ist dagegen Messing, entweder poliert, gebürstet oder unbehandelt, sodass sich eine Patina bilden kann. Richtig im Kommen ist übrigens gerade das genaue Gegenteil von Schwarz, nämlich Armaturen in Mattweiß.

Ich habe euch mal meine liebsten Armaturen-Modelle zusammengestellt und verrate euch auch noch, für welche wir uns nun letztendlich entschieden haben.

Mattschwarz & Dark Brushed

Für unsere Küche und unser zweites Bad werden wir Armaturen in Mattschwarz wählen. Der Farbton passt zu vielen Stilen und ist lässig und dennoch edel. Meine absoluten Favoriten sind, wie schon erwähnt, die Armaturen von Vola, die einfach echte Klassiker sind und mit ihrem cleanen Design überzeugen. Genauso sind auch die Serien ‚Tara‘ und ‚Meta‘ von Dornbracht zeitlos schön. Wer es ein bisschen filigraner mag, den wird Vola mehr begeistern, wer es optisch lieber etwas ’schwerer‘ hat, für den sind die Modelle von Dornbracht perfekt.

‚590H‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚2471-061‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚111‘ in Matt Black von ‚Vola‘
‚Tara‘ in Mattschwarz von Dornbracht

Wem die mattschwarze Optik nicht hochwertig genug ist, für den sollten Armaturen in Dark Brushed genau das Richtige sein. Farbtöne wie ‚Gunmetal Black‘ oder ‚Black Brushed‘ haben noch die Struktur des gebürsteten Edelstahls, sind aber trotzdem fast schwarz. Meine absoluten Favoriten bei Dark Brushed Armaturen sind die Serie ‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon (sündhaft teuer) und die Serie ‚Como‘ von Vallone, die es auch in der Farbe ‚Gunmetal Black‘ gibt und die auf jeden Fall etwas erschwinglicher ist.

‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Cocoon‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Piet Boon
‚Como‘ in ‚Gunmetal Black‘ von Vallone

Neu entdeckt bei meiner Suche habe ich den australischen Hersteller ‚Brodware‘, der wirklich unglaublich tolle Armaturen in gefühlt jeder Farbe macht. Natürlich findet ihr hier auch tolle, schlichte Modelle in mattschwarz. Mir sind besonders die Serien ‚Minim‘ und ‚Yokato‘ ins Auge gesprungen, die beide ausgesprochen schön sind. Ein bisschen ausgefallener ist die Serie ‚Halo Marble‘, bei der die Mischer aus Marmor sind.

‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Nero‘ von Brodware

Ich bin jemand, der gerne auf das ‚Original‘ setzt, aber gutes Design wird bekanntlich immer irgendwann kopiert und so gibt es zahlreiche andere Firmen, die ‚ähnliche‘ Armaturen wie Vola oder Dornbracht im Sortiment haben. Gute Alternativen bieten beispielsweise die Firmen Keuco (mit der Serie IXMO in Schwarzchrom gebürstet) und Herzbach (Armaturen in der Farbe Deep Black), sowie der italienische Hersteller Gessi, der mir von vielen von euch empfohlen wurde. Außerdem hat auch Vallone mit seiner Serie ‚Nero‘ sehr schöne, schlichte Armaturen im Sortiment.

Messing unbehandelt

Gold oder Messing finde ich ehrlich gesagt oft schnell kitschig, daher gefallen mir diese Armaturen eher selten. Besonders hochglanzpoliert ist überhaupt nicht mein Ding. Was ich dagegen sehr stilvoll finde sind gebürstete Messingarmaturen und nochmal besser gefallen mir unbehandelte, die mit der Zeit eine Patina entwickeln.

Wieder einmal muss ich sagen, dass Vola hier mit der Farbe ‚Natural Brass‘, voll bei mir punkten kann. Wie ihr im folgenden Bild seht, ist die Patina einfach wunderschön und gibt dem schicken Messing einen lässigen und lockeren Touch, was ich liebe. Diese Armatur wird auf jeden Fall bei uns einziehen!

‚590M‘ in ‚Natural Brass‘ von Vola

Ähnliche Armaturen in diesem besonderen Finish findet ihr auch wieder beim australischen Label Brodware. Ebenfalls sehr gut gefallen mir die Armaturen in der Farbe ‚Grottesco‘ vom schwedischen Label Tapwell. Eine solche Armatur hatten wir mal in einem AirBnB-Apartment in Stockholm und sind seitdem begeistert davon.

‚Evo‘ in ‚Grottesco‘ von Tapwell
‚Yokato‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Halo Marble‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware
‚Minim‘ in ‚Brushed Brass‘ von Brodware

Armaturen-Trend Mattweiß

Nach schwarz kommt weiß! Tatsächlich erobert weiß langsam aber sicher unsere Badezimmer und zwar abseits von Fliesen und Schränken. Der große Trend bei Armaturen lautet derzeit ganz klar Mattweiß und Hersteller wie Vola (wer sonst) machen vor, wie es geht. Vola hat vor kurzem mit der neuen Farbe Matt White 28 einen Trend gesetzt, den man auch bei anderen Herstellern langsam kommen sehen kann.

Auch die wunderschöne Serie ‚Tara‘ von (mal wieder) Dornbracht gibt es in mattem weiß. Mir persönlich gefällt der Look unglaublich gut. Mein Freund ist noch leicht skeptisch. Besonders in Kombination mit Farbe oder Beton sehen mattweiße Armaturen top aus, wenn auch sicher noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig.

‚590H‘ in Matt White von ‚Vola‘
‚Tara‘ in ‚Mattweiß‘ von Dornbracht
‚5471-081D‘ in ‚Matt White‘ von Vola

Natürlich wollte ich euch auch noch verraten, wofür wir uns letztendlich entschieden haben. Die Armaturen die in unser Haus einziehen werden, sind auf jeden Fall alle hier mit aufgeführt. Weiter oben habe ich ja bereits erwähnt, dass wir in Küche und unserem zweiten Bad auf jeden Fall auf mattschwarz setzen. Wir haben uns für Armaturen sowohl von Vola als auch Dornbracht entschieden. Auch in Natural Brass wird eine Armatur bei uns einziehen. Und ich muss nochmal gaaanz tief in mich gehen und überlegen, ob mattweiß nicht vielleicht genau das Richtige für uns wäre. Beim Hauptbad sind wir nämlich noch leicht unentschlosen (wir = ich, mein Freund hätte gern mattschwarz, haha).

Es bleibt also ein bisschen spannend, aber bald kann ich euch die Armaturen dann sicher zeigen!

MY FAVORITES

Personalisierte Reisepasshüllen und andere schöne Dinge…

6. August 2019

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Meine personalisierte Reisepasshülle habe ich euch ja schon öfters bei Instastories gezeigt und ich kriege immer und immer wieder neue Nachrichten dazu. Sie scheint euch also genauso gut zu gefallen wie mir und daher dachte ich mir, es ist mal an der Zeit einen kleinen Blogpost dazu zu schreiben. So könnt ihr die Hüllen und auch die anderen Accessoires viel leichter finden.

Meine Reisepasshülle ist übrigens von MajaviaM, einem jungen Label aus Wien, welches von zwei ganz lieben Mädels geführt wird.

Neben Passhüllen bietet Majavia auch kleine und große Kosmetiktaschen an, die ich auch beide besitze und liebe. Auch die kann man natürlich mit seinen Initialen personalisieren lassen. Es gibt außerdem auch Laptop– und Handyhüllen sowie Travel Wallets und Luggage Tags. Lauter schöne Dinge, mit denen man sich selbst aber auch anderen eine Freude machen kann.

Ich liebe es beispielsweise nämlich, die personalisierten Reisepasshüllen zu Hochzeiten zu verschenken. Meist geht es nach der großen Feier ja mit neuem, gemeinsamen Nachnamen erstmal in die Flitterwochen, da passen Reisepasshüllen mit den neuen Initialen doch perfekt, oder?

Mal von Hochzeiten abgesehen, freut sich doch die ein oder andere Freundin sicher auch über eine kleine Kosmetiktasche für die Handtasche mit ihren Initialen drauf.

Ihr könnt die Initialen übrigens wie ich in Gold oder auch in Silber oder blind prägen lassen. Was ich noch positiv anmerken möchte: Alle Reiseaccessoires von Majavia sind aus recyceltem Leder, nachhaltig und dabei aber genauso hochwertig wie ursprüngliches Leder. Ich bin ein großer Fan und werde mir sicher auch noch das ein oder andere Accessoire mehr zulegen.

Falls ihr jetzt auch was Schönes für euch oder Freunde kaufen möchtet, gebt beim Checkout SVENJA2019 an, denn dann gibt’s 15% Rabatt!

TRAVEL

Little Laguna Beach Guide & Hotel Joaquin

29. Juli 2019

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Nach Joshua Tree ging es für uns ans Meer, in die kleine Küstenstadt Laguna Beach. Endlich konnten wir nach der anstrengenden Hitze in Las Vegas, Antelope Canyon und Joshua Tree mal wieder durchatmen und das tat richtig gut! Vor ein paar Jahren waren wir übrigens schon mal in Laguna Beach, aber nur für einen einzigen Tag. Dieser zählt aber bis heute zu einem unserer schönsten gemeinsamen Tage überhaupt, daher wollten wir unbedingt irgendwann noch mal zurück kommen. Diesmal sind wir dann fast eine ganze Woche geblieben und haben uns noch ein bisschen mehr in das kleine Städtchen verliebt.

Übernachtet haben wir im Hotel Joaquin, einem kleinen Boutique Hotel, das erst vor Kurzem quasi wiedereröffnet hat. Früher war das heute superstylische Hotel mit Vintage Vibe mal ein ganz schlichtes Motel. Die Reise haben wir übrigens, wie jede unserer Reisen, komplett selbst bezahlt. Ich erwähne das mal an dieser Stelle, da ich ab und zu danach gefragt werde. Wenn ich in ein Hotel eingeladen werde, dann schreibe ich das immer dazu, unsere Reisen sind aber zu 99% selbst finanziert.

Zurück zum Hotel Joaquin! Jedes der 22 Zimmer ist ein bisschen anders gestaltet. Kleiner Tipp: Die Zimmerwahl ist wichtig, denn einige Zimmer liegen ziemlich laut an einer Hauptstraße, daher beim Buchen unbedingt darauf achten, dass euer Zimmer zum Meer liegt.

Unser Zimmer (‚Mer‘) war aber ruhig und hatte, wie der Name es verspricht, natürlich auch Meerblick. Neben dem coolen Plattenspieler ist das Bad das eigentliche Highlight des Zimmers. Ich muss sagen, dass ich ein bisschen verliebt in die Kombi aus Statement Marble mit Armaturen in gebürstetem Messing und handgemachten Fliesen in zartem Blau bin. Eine Traumkombi!

Auch wenn die Zimmer mit ihrem Design und feinsten Le Labo Produkten (die ich absolut liebe) punkten können, sie sind für den Preis pro Nacht doch relativ klein. Was mir gut gefallen hat: Morgens kriegt man zur gewünschten Uhrzeit frischen Kaffee (oder Tee) aufs Zimmer gebracht, man schreibt dem Front Desk einfach kurz eine Whats App Nachricht. Nicht so gut gefallen hat mir, dass die Bestellungen manchmal falsch koordiniert werden und man dann um 7 Uhr mit dem Tee eines anderen Zimmers geweckt wird. Kann passieren.

Leider ist das aber nicht mein einziger Kritikpunkt am Hotel. Hinter der strahlenden Fassade bröckelt es ein wenig, was man vielleicht auch eher merkt, wenn man einige Tage am Stück dort ist. Der Service beim Frühstück ist leider sehr schlecht und unaufmerksam. Wirklich jeden Morgen ist etwas anderes schief gelaufen, manchmal auch einfach alles. Insgesamt ist die Leistung des Personals in allen Belangen total gemischt, manche machen einen super Job und andere scheinen jeden Tag ihren ersten Tag zu haben. Viele Kleinigkeiten laufen einfach nicht glatt und darüber kann ich bei einem Hotel dieser Preisklasse leider nicht hinwegsehen.

Trotzdem kann ich euch das Hotel für einen kurzen Aufenthalt empfehlen. Die Lage ist sehr gut, zwei Minuten entfernt ist der kleine Shaws Cove Beach, der hauptsächlich von Einheimischen besucht wird. Die Crew des Hotels trägt einem sogar Stühle, Schirme und alles andere extra an den Strand. Auch am Pool kann man sehr gut entspannen, es wird jeden Tag selbstgemachtes Eis verteilt.

In Sachen Essen kann das Hotel wirklich mehr als punkten. Das Frühstück wird à la carte serviert und ist ausgesprochen gut und auch sehr gesund (wonach man sich in Amerika nach einer Zeit wirklich sehnt). Leider bringt der Kellner die Speisen dann nicht zusammen raus, serviert einem schlechte Milch zum Kaffee oder vergisst dreimal den Orangensaft. Aber die Speisen an und für sich sind alle extrem lecker. Einen Abend haben wir im ‚Saline‘ gegessen, dem hoteleigenen Restaurant. Der Chef persönlich hat für uns ein Menü nach unseren Wünschen gekocht und es war schlicht und ergreifend der Wahnsinn!

Ihr lest es vielleicht zwischen den Zeilen raus, das Hotel ist toll, hält aber einfach noch nicht ganz, wofür es sich bezahlen lässt.

Genug vom Hotel Joaquin, man hat in Laguna Beach schließlich auch noch eine ganze Stadt zu Erkunden und die hat viel zu bieten. Allen voran viele wunderschöne Strände! Schon bei unserem letzten Besuch waren wir vom Thousand Steps Beach (der nicht umsonst so heißt ;)) und dem Montage Beach begeistert. An beiden Stränden waren wir auch diesen Urlaub wieder. Neu entdeckt haben wir den Shaws Cove Beach, da er direkt am Hotel liegt. Klein, fein und sehr entspannt, ist auf jeden Fall ein Geheimtipp.

Am besten gefallen hat es mir aber diesmal am Oak Street Beach. Man läuft einfach die Oak Street mitten in Laguna hinunter und kommt auf eine kleine Plattform, von der aus man einen ewig langen Strand entlang blicken kann. Eine Treppe führt dann runter an einen schmalen Abschnitt von dem aus man zu den angrenzenden Strände Thalia und Cleo laufen und dabei etliche Surfer beobachten kann. Wir haben hier auch einen Abend den Sonnenuntergang geschaut, einen anderen Abend waren wir im ‚The Deck‘, etwa gleicher Ausblick und leckere Drinks, aber einfach immer sehr viel los.

Neben all den schönen Stränden gehören zum kalifornischen Lebensgefühl (wie wir es uns vorstellen) natürlich auch die entsprechenden Strandhäuser und Villen. Mir macht nichts mehr Spaß, als mit dem Auto durch die Wohnsiedlungen zu fahren und mir die verschiedenen Häuser anzuschauen, mir dabei vorzustellen, wer das verdammte Glück hat dort zu wohnen und dann abends selbst ein paar Häuser in der Gegend zu suchen. Die gigantischen Villen stehen oben in den Hills, die schönsten Beach Häuser (die mir besser gefallen und die auch oft einen schönen Meerblick haben) findet man in den Straßen rund um Anita Street, Seaview Street, Thalia Street und Oak Street. Wer würde nicht gerne mit Freunden auf dieser Dachterrasse grillen? 😉

Nach einem Tag in der Sonne ist man abends natürlich besonders hungrig. Leckeres mexikanisches Essen gibt’s bei ‚Taco Loco‘ und ‚Adolfo’s‘, beides sehr entspannte Imbisse, in die man einfach nach dem Strand in Flip Flops laufen kann.

Wer auch mal einen Abstecher in den Nachbarort New Port Beach machen möchte, der kann dort sehr gut und ein bisschen schicker bei ‚Javier’s‘ mexikanisch essen. Wir waren einen Abend in New Port ins Lido Marina Village ein bisschen shoppen und danach zu ‚Nobu‘.

Shoppen kann man dort wirklich viel zu gut, es gibt dort ausschließlich super stylische Shops. Ich habe nirgendwo auch nur annähernd etwas kitschiges oder hässliches gesehen. Am besten möglichst wenig Zeit einplanen, um nicht komplett durchzudrehen ;).

Wer tagsüber etwas leckeres sucht, dem kann ich das kleine Café ‚Active Cultur‘ sehr empfehlen. Ich habe hier jeden Tag ein Frozen Joghurt gegessen. Auch sehr beliebt ist das ‚Urth Caffé‘, in dem wir ebenfalls ein paar Mal waren. Dort gibt es eigentlich alles und man kann wunderbar die vielen Leute im Café und auf der Straße beobachten.

TRAVEL

JOSHUA TREE INTERIOR DREAMS

19. Juli 2019

Vor zwei Jahren waren wir das erste Mal im Joshua Tree Nationalpark und haben uns ein bisschen in die Gegend verliebt. Damals haben wir im etwa 45 Minuten entfernten Palms Springs übernachtet. Dieses Jahr haben wir uns spontan entschieden, noch mal zurück zu kommen und haben uns ein wunderschönes Haus im Ort Joshua Tree selbst gebucht. Es gibt viele schöne Unterkünfte, aber die Villa Kuro ist uns besonders ins Auge gefallen, denn der minimalistische aber trotzdem gemütliche Japandi-Stil (Mischung aus japanischem und skandinavischem Design) ist einfach genau unser Ding. Das Haus ist nicht nur mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet, es liegt auch ein bisschen abseits und dadurch schön ruhig.

Ich kann nicht genau beschreiben was es ist, aber die Gegend hier hat eine besondere Magie. Durch den allgegenwärtigen Vintage Vibe fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurück geworfen. Es gibt jede Menge skurrile Läden, viel gähnende Leere und bizzare Häuser, bei denen man sich fragt, wer dort wohl lebt. Die extreme Hitze (zumindest im Juli) verstärkt das Gefühl, einfach Irgendwo im Nirgendwo zu sein, noch mehr.

Vom Ort Joshua Tree fährt man nur etwa 10 Minuten bis man mitten im Nationalpark ist und der ist wohl immer wieder eine Reise wert.

In der Villa Kuro haben wir einen perfekten Ort zum Abschalten gefunden. Abends kann man sich hier den Sternenhimmel vom Whirlpool aus anschauen oder den Sonnenuntergang gemütlich vorm Fire Pit sitzend genießen. An einem Abend haben wir selbst gekocht, da wir nach wochenlangem Essen in Restaurants da richtig Lust drauf hatten. Die Küche ist sehr gut ausgestattet, es wurde wirklich an alles gedacht.

In der direkten Umgebung gibt es auch sowieso nur eine Handvoll Restaurants. Wer gut essen gehen will, sollte abends eher nach Palm Springs fahren. Wir waren an einem Abend wieder im Workshop Kitchen + Bar und jede Kleinigkeit dort von den Cocktails über die Speisen bis zur Einrichtung und dem Service war einfach perfekt. Einige Bewertungen, die man online so findet, kritisieren das Restaurant, was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Wir waren hier auch schon vor zwei Jahren essen und damals ein bisschen skeptisch, eben wegen dieser komischen Bewertungen. Ich würde aber damals wie auch jetzt wieder 10/10 Punkte vergeben.

Ich verlinke euch hier nochmal meinen kleinen Guide zu Palm Springs.

INTERIOR

5 JAHRE THE POSTERCLUB – ZEIT FÜR EINEN SOMMERRABATT

26. Juni 2019

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Wie ihr wisst, shoppe ich von Zeit zu Zeit immer wieder gerne bei The Posterclub, denn der dänische Onlineshop hat meiner Meinung nach einfach die schönste Auswahl an Prints. Zu ihrem 5 jährigen Jubiläum gibt es heute (nur heute!) exklusiv 20 % Rabatt auf alle Prints. Diese Info kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht hat der ein oder andere ja noch Lust, sich heute Abend mit dem Ventilator auf dem Sofa zu verkriechen und dabei ein bisschen zu schauen.

Auch einige meiner all time favorite Prints könnt ihr 20% günstiger ergattern, nämlich ‚Object Blanc No 25‘, ‚Things will work out‘, ‚Eye Eye‘ und ‚Jellyfish‘ (hängt seit Jahren bei mir im Bad und ich liebe es).

Mit dem Code 5YEARS2019 kriegt ihr 20% Rabatt beim Auschecken.

Natürlich zeige ich euch auch noch, welche Prints ganz neu bei uns eingezogen sind.

‚One Way‘ von der schwedischen Künstlerin und (sehr sympatisch) Schuhdesignerin Anna Johannson, zwischen deren Prints ich mich kaum entscheiden konnte.

Der wunderschöne ‚Figure 04‘ Print von Bycdesign Studio.

Noch ein Print von Anna Johansson hat einen Platz über unserer Kaffeebar gefunden, nämlich ‚Pairs‘.

ODDS & ENDS

Odds & Ends – Reise Spezial

16. Juni 2019

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Langsam aber sicher beginnt sie, die für mich schönste Zeit des Jahres. Die Temperaturen klettern immer höher (manchmal schon etwas zu hoch), alle schalten einen Gang zurück, mein Mailfach ist ein bisschen leerer als sonst, immer öfter kommt auch mal eine Abwesenheistnotiz als Antwort zurück. Ehrlich gesagt liebe ich das, geht’s euch auch so?! Die nächsten beiden Monate läuft alles etwas langsamer ab und ich finde man sollte diese Zeit genießen. Daher habe ich heute aus meinen Odds & Ends ein kleines Sommer- und Reisespezial für euch gemacht.

1) Sommer heißt für viele auch endlich mal Zeit für Urlaub. Ich werde immer wieder gefragt, wo ich unsere Hotels und Unterkünfte auf Reisen finde. Es gibt da keine pauschale Antwort, aber es gibt Seiten, da könnte man einfach jedes Ferienhaus buchen. Ich könnte mich teilweise stundenlang durch die Bildergalerien klicken. Inspiration und Fernweh pur gibt’s beispielsweise bei The Thinking Traveller (Apulien, Sizilien, griechische Inseln, Kosrika etc.), Excellence Villas (Bella Italia!), Urlaubsarchitektur (Deutschland, Österreich, Frankreich), Boutique Homes (weltweit) oder Unique Home Stay (traumhafte Bilderbuch-Cottages in UK).

2) Während bei uns der Sommer Vollgas gibt, herrscht auf der anderen Seite der Erde Winter. Aber wie schön Winter in Australien sein kann, zeigt Ellie von Elsas Wholesome Life in ihren Vlogs. Ich liebe ihre entspannte Lebensweise und lasse mich gerne von Ellies Sinn für gesundes Essen, Ästhetik und dem typischen Aussie Lifestyle inspirieren.

3) Die warmen Temperaturen scheinen bei mir ein kleines Shopping-Bedürfnis zu wecken. Ich habe ein bisschen unter anderem bei &otherstories eingekauft. Den Bikini allerdings nicht, den verlinke ich euch aber gerne, da vielen von euch mein sehr ähnlicher von Mara Hoffmann so gut gefallen hat und dieser hier eine preiswerte Alternative ist.

4) Für mich bedeutet Sommer auch immer, dass es nach Amerika geht. Mein Freund und ich reisen jedes Jahr in die USA und checken vor jedem Langstreckenflug lieber zweimal, ob wir unsere Noise Cancelling Kopfhörer dabei haben. Die von Bose sind die besten und so gut, dass ich sogar schon von Kabel auf Wireless umgestiegen bin, obwohl ich den Preis dann nochmal zahlen musste. Ein absolutes Muss auf langen (und auch kurzen) Flügen, das die Reise so viel angenehmer macht. Möchte ich nie wieder drauf verzichten!

5) Wer keine Lust auf Langstreckenflüge hat oder der Umwelt zuliebe auf eine weite Reise verzichtet, der kann sich auch in Deutschland eine schöne Zeit machen. Wir alle wissen, dass das Gute oft so nah liegt. Dieses Buch beweist es und liefert haufenweise wunderschöne Feriendomizile an deutschen Seen. Gibt es auch als Hamburg, Berlin, NRW und München Edition.

6) Aber egal ob am See oder am Meer, einen schönen Bikini braucht man immer ;):

7) Ebenfalls unverzichtbar zur warmen Jahreszeit ist für mich angenehme Leinenbettwäsche. Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat meiner Meinung nach H&M Home. Ich war der Bettwäsche gegenüber ehrlich gesagt erst ein bisschen skeptisch, hatte auch schon viele andere Marken getestet. Aber inzwischen haben wir diese Leinen-Bettwäsche in mehreren Farben und sind total zufrieden damit!

8) Wenn Sommer einen Geruch hat, dann diesen hier. Sooo gut, solltet ihr unbedingt mal Probe riechen!

9) Jomo: dieses Jahr für viele von uns aktueller denn je!

10) Zu guter Letzt habe ich noch eine kleine Herzensempfehlung. Majavia ist ein junges Label aus Wien, das wirklich die schönsten Reiseaccessoires herstellt. Das Beste: alles ist personalisierbar! Ich gebe zu, dass ich da total drauf stehe. Seit letztem Jahr habe ich schon eine Reisepasshülle und eine Cosmetic Pouch von Majavia, seit letzter Woche auch die noch ganz neue Beauty Bag. Da man wie gesagt alles mit seinen Initialen versehen lassen kann, finde ich gerade die Reisepasshüllen auch ein super Geschenk zur Hochzeit! Natürlich haben die Mädels von Majavia mir auch einen Code für euch gewährt, mit dem ihr Rabatt auf eure Bestellungen bekommt. Einfach SVENJA2019 beim Check-Out eingeben und ihr bekommt -15% Rabatt.

TRAVEL

Casa Cook Kos

9. Juni 2019
Casa Cook Kos Blog Review

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Sechs Tage süßes Nichtstun auf Kos liegen hinter mir und zurück in Wien kann ich meine Flip Flops direkt anlassen, denn auch hier ist gerade Hochsommer angesagt. Über Sonne satt will man sich ja bekanntlich nicht beschweren, aber auf Kos war es ehrlicherweise dann doch um einiges angenehmer, als mitten in der Stadt. Auch letzten Sommer haben mein Freund und ich die Wiener Hitze schon gegen eine Woche im Casa Cook auf der griechischen Insel Rhodos getauscht. Eigentlich wären wir auch da schon gerne nach Kos geflogen, war aber alles ausgebucht und wir sind bekanntlich immer eher ein bisschen spät dran.

Diesmal haben wir aber rechtzeitig gebucht und konnten ein paar entspannte Tage und sogar meinen Geburtstag im schönen Casa Cook auf Kos verbringen.

Auch diesmal habe ich mal wieder festgestellt, wie wie wichtig mir im Urlaub eine schöne Umgebung ist. Vielen ist es ja ziemlich egal, wie das Bett aussieht, in dem sie im Urlaub schlafen. Ich zähle da definitiv nicht dazu und ich glaube ihr auch nicht, oder? Für mich geht nichts über ein inspirierend eingerichtetes Hotel, Airbnb-Apartment oder Ferienhaus. Wenn man beim Frühstück die Tasse hebt, um sich das Label zu merken, dann hat ein Hotel in meinen Augen schon ganz viel richtig gemacht.

Und genau so ein Hotel ist das Casa Cook, sowohl auf Kos als auch auf Rhodos.

Casa Cook auf Kos oder Rhodos?

Ich kann euch aber gleich sagen, auch wenn ich beide Hotels empfehlen kann, auf Kos hat es mir noch besser gefallen. Warum? Zum einen fühlt es sich an, als ob das gesamte Konzept hier mit noch mehr Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Zum anderen liegt das Casa Cook auf Kos direkt am Meer, in Rhodos kann man dagegen nur zum öffentlichen Strand gehen und das macht einen wirklichen Unterschied. Die Lage direkt am Meer bedeutet, dass man mit Meerblick und Meeresrauschen Frühstücken, Lunchen und Abendessen kann, was ich total entspannend finde. Man kann seinen Tag an einem sehr ruhigen und sehr gepflegten Strandabschnitt verbringen, auf sehr bequemen und schönen Liegen ;). Für mich ist das auf jeden Fall ein absoluter Pluspunkt, denn durch die direkte Meerlage kommt soviel mehr Urlaubsstimmung auf.


Auch noch ein Pluspunkt: Im Casa Cook Kos gibt es die Zimmerkategorie ‚Suite mit privatem Pool‘ (die wir gebucht haben). Von dieser Kategorie gibt es im Casa Cook Rhodos leider nur ein einziges Zimmer. In beiden Hotels kann man aber auch Zimmer mit einem Shared Pool buchen, man teilt den Pool dann mit drei Zimmern. Ehrlich gesagt würde ich dann im Casa Cook Kos aber lieber ein normales Zimmer buchen und an den großen Hauptpool gehen. In Rhodos hatten wir ein Shared Pool Zimmer und das war super, da der Pool riesig war und man von den Nachbarzimmern trotzdem ganz gut abgetrennt war, der Hauptpool war dagegen eher klein.

Mit unserer Zimmerwahl waren wir auf jeden Fall zufrieden.

Da wir einfach nur ein paar faule Tage in der Sonne genießen wollten, haben wir auch einfach genau das getan und unsere Zeit am Pool oder am Meer vertrödelt. Zwischendurch mal einen Kaffee, ein kleiner Strandspaziergang oder ein Eis. Das war’s im Großen und Ganzen auch schon. Eine Massage im Spa gab’s auch noch und die war wirklich gut (zumindest meine, mein Freund vermutet, dass er vom Yoga Lehrer massiert wurde). Natürlich kann man dieses ‚Programm‘ nicht ewig durchziehen, daher finde ich fünf Nächte im Casa Cook eigentlich ideal, danach könnte es langweilig werden. Aber nicht jeder hat Hummeln im Hintern, daher ist das nur meine Einschätzung.

Zu ‚beanstanden‘ gab es nur ein paar Kleinigkeiten, aber die will ich euch nicht vorenthalten. Mich persönlich nervt es immer ein bisschen, wenn man quasi gezwungen ist, im Hotel zu essen. Als Vegetarier hat man generell nicht so viele Optionen, da ist es immer schön, wenn man auch mal woanders essen kann und ein bisschen mehr Abwechslung hat. In der direkten Nähe des Casa Cooks gibt es leider an Restaurants und Cafés gar nichts. Ich liebe es, mit dem Roller jeden Tag in ein anderes, süßes Café zu fahren, dabei ein bisschen die Gegend zu erkunden. Das hat man dann eher auf Bali, nicht so sehr auf Kos.

Auch nicht so toll fanden wir, dass unser Zimmer (und generell alle Suiten mit privatem Pool) im Außenbereich nicht vollständig vom Nachbarzimmer abgetrennt war. Ich denke man bucht sich ein Zimmer mit eigenem Pool ja schließlich, um seine Privatsphäre zu haben. Wirklich gestört hat es im Endeffekt nicht, da das Zimmer neben uns sowieso nur eine Nacht belegt war. Trotzdem waren wir darüber ein bisschen verwundert. Das Zimmer war aber alles in allem eine super Wahl und ich würde es auch definitiv wieder buchen.

Genug geschrieben, jetzt lasse ich euch noch ein paar schöne Bilder da und wünsche euch einen entspannten Sonntagabend!


ODDS & ENDS

Odds & Ends

2. Juni 2019
Kaffeebar Werkbank ECM Siebträger

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Leider bin ich die letzten Wochen kaum zum Bloggen gekommen, weil ich hauptsächlich in Deutschland mit unserer Hausrenovierung beschäftigt war. Jetzt bin ich aber seit ein paar Tagen wieder in Wien und wenn ich hier sitze und einen Beitrag tippe, merke ich sofort wieder, wieviel Spaß mir das eigentlich macht. Mich freut es außerdem auch sehr, dass hier immer mehr Menschen mitlesen, obwohl in Zeiten von Instagram und Co. der klassische Blog ja irgendwie ein bisschen an Bedeutung verloren hat. Zumindest habe ich das Gefühl, dass die meisten ihre Blogs aufgeben. Ich lese aber selbst nach wie vor noch gerne Blogs und teile daher auch weiterhin gerne ein paar Dinge mit euch hier.

1) Alte Scheunen zu Wohnraum umzugestalten ist seit Jahren beliebt und es kommen immer wieder unfassbar schöne Ergebnisse dabei raus. Fünf besonders gelungene Umbauten findet ihr hier.

2) Da wir nur ein paar Tage in Wien sind, habe ich direkt die Zeit genutzt um ein bisschen was Neues in der Stadt zu erkunden. Seit kurzem hat das The Lala geöffnet, welches den beiden Veganista-Eis-Gründerinnen gehört. Der Laden ist sehr süß geworden, der Kaffee schmeckt hervorragend und alles ist vegan. Vorbeischauen lohnt sich! Auch relativ neu ist das Hildebrandt Café, welches ich euch sehr ans Herz legen kann. Total gemütliche Location mit einem besonders schönen und ruhigen Außenbereich. Ein Ort zum Seele baumeln lassen mitten in der Stadt.

3) Ich gebe es zu, ich mache total gerne Tests, haha. Wie beispielsweise diesen MyCreativeType von Adobe. Mein Ergebnis (The Visionary) hat auf jeden Fall absolut gepasst. Welcher Typ seid ihr?

4) Dieses Kleidchen wird mich morgen in den Urlaub begleiten. Nach einem doch recht regnerischen Mai, kommt eine Woche in der Sonne sehr gelegen!

5) Könnte ich mir stundenlang ansehen, so beruhigend, oder?

6) Bei Reform gibt’s übrigens neue Küchenfronten. Das coole Konzept der Dänen habe ich euch hier schon mal genauer vorgestellt.

7) Ertappt! Leider finde ich mich hier auch ein bisschen wieder und finde die Botschaft von Nike sehr wichtig!

8) Könnte ich täglich essen!

9) Ein Instagramaccount, dem ich seit kurzem sehr gerne folge!

10) Die kommt dann mit in den nächsten Urlaub…

THE HOUSE

Baustellen-Update II

14. Mai 2019

Vor einem Monat habe ich das erste Baustellen-Update für euch hier auf dem Blog veröffentlicht. Seitdem ist schon wieder einiges vorangegangen. Im Grunde kann man sich kaum merken, was man schon alles gemacht hat, denn jeden Tag passiert etwas Neues. Auf meinem Handy und am Laptop sind immer gefühlt 20 Tabs offen. Ich suche parallel nach Inspiration für die Fassadengestaltung, den schönsten Fliesen der Welt, Menschen, die uns diese dann auch anbringen können, plane den Garten und nebenher auch die Küche und so weiter und so fort. Ein altes Haus zu sanieren ist sehr viel Arbeit, macht sehr viel Spaß und ist ein Prozess, der einem ganz schön was abverlangen kann. Zeitlich, körperlich, nervlich und finanziell. Wir haben übrigens keinen Bauleiter und auch keinen Architekten. Das heißt wir hören nicht mal eben bei jemandem nach, wie es denn so läuft, wir planen und koordinieren alles selbst und sind vor Ort. Es kam bislang auch nicht der Punkt, an dem wir einen Bauleiter oder einen Architekten gebraucht hätten. Hoffen wir, es bleibt so! Alles, was hier passiert, wollen wir selbst bestimmen und trauen uns das auch zu.

Nachdem wir die komplette untere Etage von Böden und Estrich befreit haben, wären wir gerne in Urlaub geflogen wurde sich der Tapete gewidmet. Tapete abkratzen ist eine Arbeit die wirklich unfassbar wenig Spaß macht. Für jedes Eckchen, das man befreit hat, ist man daher dankbar ohne Ende. Falls euch also mal jemand fragen sollte, ob ihr vielleicht beim Tapete abmachen helfen wollt, dann würde ich mir an eurer Stelle ganz schnell eine Ausrede einfallen lassen ;). Leider sind wir mit dem Thema Tapete noch nicht ganz durch, es eilt aber auch nicht.

Irgendwann in den letzten Wochen ist auch die Wand zwischen Küche und dem ehemaligen Gäste-WC rausgeflogen. Eine Veränderung, auf die ich mich riesig gefreut habe. Die wegfallende Wand vergrößert die Küche und macht es möglich, dass wir später direkt aus der Küche auf die Terrasse und in den Garten laufen können. Das war mir so wichtig, dass mein Freund und ich den Grundriss hunderte Male umgeplant haben.

Zunächst gab es nämlich keine vernünftige Lösung für ein Gäste-WC auf der unteren Etage, wenn nicht dort, wo es eben vorher war. Ich finde eine Toilette zum Garten hin ist aber einfach verschwendeter Platz. Eine Küche mit Zugang zum Garten dagegen mein absoluter Wunsch. Um das umzusetzen hätte ich zur Not sogar auf das Gäste-WC verzichtet. Jetzt haben wir aber zum Glück eine, wie ich finde, geniale Lösung gefunden, die all unsere Wünsche berücksichtigt. Dazu erzähle ich dann später irgendwann mal mehr.

Eine andere Veränderung, die ich ebenfalls kaum abwarten konnte, war das Entfernen der ’schwedischen Gardinen‘. An fast jedem Fenster des Hauses war ein schweres Gitter angebracht. Auf der Vorderseite haben wir diese schon vor ein paar Wochen entfernt, jetzt war endlich auch der Rest dran. Die Schrauben an den Gittern waren übrigens alle ‚blind‘ gedreht, daher war es ein wahnsinniger Aufwand sie überhaupt abzubekommen. Ohne die Gitter wirkt das Haus wie befreit, es sieht von innen wie von außen jetzt so viel heller aus!

Gerade eben haben wir übrigens noch ein besonderes Fundstück gemacht. Da wir die Tür zum Wohnzimmer um etwa 50cm nach oben vergrößern wollten, haben wir den aktuellen Sturz vom Gips befreit und dabei einen wunderschönen, alten Rundbogen aus Backstein entdeckt. Natürlich sprudelt es jetzt nur so vor Ideen, wie wir diesen am besten in unser Konzept einbauen können. Auch wenn wir das Schätzchen gerade erst entdeckt haben, haben wir uns eigentlich schon von unserem Plan einer Flügeltür (wie wir sie in Wien haben) verabschiedet und wollen den Rundbogen unbedingt freilegen.


So sieht der Bogen jetzt aus, wir werden ihn in den nächsten Tagen komplett freilegen und überlegen, was wir am besten daraus machen. Ich freu mich so über diesen Fund!

Wenn ich mir übrigens anschaue, wie es im Haus vor etwa drei Monaten aussah, als ich den ersten Rundgang in meinen Instastories gemacht habe, ist das schon total verrückt. Erstmal wird es wirklich richtig horrormäßig, bevor es dann hoffentlich wunderschön werden kann.

Noch eine der schöneren Planungen, die wir letzte Woche angehen konnten, sind die Fenster. Auf der Gartenseite haben wir vor zwei Balkontüren und zwei weitere Fenster einzubauen und sind auf einen einfach perfekten Hersteller gestoßen, der unsere Vorstellungen ganz genau umsetzen kann. Dazu dann auch bald mehr!

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